Spielideen für Kleinkinder

Spiele im Frühling und Sommer für Kinder ab einem Jahr

Die Sonne scheint, die Tulpen recken ihre Blüten der Sonne entgegen und Marienkäfer krabbeln unter ihren Winterverstecken hervor. Was gibt es Aufregenderes für Kinder als das Erwachen der Natur?

Spielideen Kleinkinder
Spielideen für Spiele mit Kleinkindern

Auch unsere Kleinen, Kinder ab einem Jahr, freuen sich schon an den warmen Sonnenstrahlen, den vielen Käfern und Ameisen sowie den ersten Blümchen auf der Wiese.

Für Kinder ab einem Jahr braucht man im Frühling noch keine Spielsachen auf der Terrasse oder im Garten, denn bei ihnen steht noch das Anfassen und Beobachten der Natur im Vordergrund. Und natürlich auch die Bewegung, aber das passiert draußen fast wie von selbst!

Spielmaterialien vor Ort

Was den Kindern im Frühling besonders zugutekommt, sind die vielen neuen Sinneseindrücke, die die Natur zu bieten hat. Hier werden Lernerfahrungen spielend gemacht und durch die positive Stimmung und die gleichzeitige Bewegung auch entsprechend im Neuronennetz des Gehirns verankert. Spielmaterial ist vor Ort: Gras, Blumen (bitte auf Ungiftigkeit achten), altes Herbstlaub, Matsch, Erde, Sand, Baumzapfen, egal welcher Sorte.

Spiele für Kinder ab einem Jahr

Fußfühlpfad

Auch mit den Kleinen kann man schon mit den Füßen auf Tastreise gehen. Nur sollte man bei ihnen nur angenehme Materialien verwenden und nicht unbedingt etwas, das wehtun kann. Geeignete Materialien sind Gras, Wasser (direkt aus dem Gartenschlauch in eine Schüssel), Sand, Erde, Terrassenplatten etc. Sprachlich kann man das Fußfühlen unterstützen, indem man Fragen stellt: Ist das eher weich oder hart, angenehm oder unangenehm, trocken oder nass. Der Pfad muss in diesem Fall auch nicht unbedingt eine Strecke sein. Genauso gut kann man das Kind auch an der Hand nehmen und zu den einzelnen Bereichen führen.


Tiere raten oder imitieren

Je nach Entwicklungsstand des Kindes kann man auf der Gartenwiese oder der Terrasse das Spiel Tiere raten spielen. Jeder denkt sich ein Tier aus, das er imitieren muss. Von der krabbelnden Spinne bis hin zu der miauenden Katze, alles ist erlaubt. Ist das Kind dafür noch zu klein, kann man es dazu animieren, einfach Tier zu spielen und die Bewegungen nachzuahmen. Am lustigsten ist das natürlich zu zweit, sodass auch die Eltern als Würmer über die Wiese kriechen oder als Pferdchen galoppieren sollten. Alternativ zu Tieren können natürlich auch Segelflugzeuge, Eisenbahn oder Autos nachgemacht werden. Mit Geräuschen untermalt macht es übrigens doppelt so viel Spaß!

Schatzsuche oder diebische Elster

Bei diesem Spiel wird ein Schatz im Garten versteckt. Der Schatz kann eigentlich alles sein, es muss nur vorher klar abgemacht werden: eine ausgemistete Kette, ein Päckchen Gummibärchen, ein Gartenhandschuh. Es geht bei diesem Spiel um das Suchen und nicht um den Inhalt des Schatzes, wobei ein Päckchen Gummibärchen natürlich lieber gesucht und gefunden wird. Dem Kind kann man vorher eine kleine Geschichte erzählen, vielleicht von einer diebischen Elster, die den Schatz gestohlen und versteckt hat. Mag das Kind lieber Piratengeschichten, kann auch hier die Fantasie gute Dienste leisten. Wichtig: Darauf achten, dass die Verstecke für die Kinder nicht zu schwer sind, denn sonst verlieren sie bald die Lust am Suchen und beschäftigen sich mit etwas anderem.

Hund spielen

Das beliebteste Spiel bei den Kindern ab einem Jahr. Der eine Spieler ist der Hund, der andere das Herrchen. Im Frühling bekommt das Spiel natürlich eine neue Dimension: Das Gassi-gehen kann jetzt direkt im Garten erfolgen. Ein paar Runden über die Wiese, einmal um die Terrasse – und danach bekommt der Hund ein Leckerli. Dafür kann man ab Mai Erdbeeren und andere Frühlings- und Sommerfrüchte verwenden.

Fangen & Verstecken

Die Klassiker unter den Spielen machen im Freien natürlich mehr Spaß als im Haus. Hinter Gebüschen, Stuhllehnen und unter dem Gartentisch wird man nicht so leicht gefunden wie in den vier Wänden, wo es nur eine begrenzte Anzahl von Verstecken gibt, die jeder schon kennt. Beim Fangen sollte man vorher gemeinsam überlegen, wo gefangen und gerannt werden darf, ob es eine sichere Zone gibt, in die der Fänger nicht hinein darf etc. Je älter das Kind, desto mehr Regeln versteht es. Für Kinder, die gerade erst ein Jahr alt geworden sind, reicht oft das spielerische Jagen über die Gartenwiese mit anschließendem Kitzelspaß!

Wasser marsch!

Wer einen Gartenschlauch hat, kann hier Wasserjagen spielen, der Fänger ist diesmal der Strahl des Wasserschlauches (den natürlich der echte Fänger in der Hand hält). Wer nass wird, hat verloren, und wird selbst zum Fänger. Achtung: Bitte den Strahl nicht zu fest einstellen, das kann auf der Haut sehr schmerzhaft sein! Ansonsten bietet Wasser natürlich eine unbegrenzte Auswahl an Spielmöglichkeiten. Kleinen Kindern reichen oft schon ein paar Schüsseln, ein Löffel, eine kleine Plastikkanne etc.

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