Shaving, Waxing, Sugaring – Beauty

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Alles für eine schöne glatte Haut

Glatt ist Trend: Knapp 60 Prozent der Frauen und 15 Prozent der Männer enthaaren sich regelmäßig. Deshalb gibt es vor allem in größeren Städten immer mehr Studios, die ihre Kunden von unerwünschtem Wildwuchs befreien.

Glatte Haut ist im Trend
Shaving, Waxing und Sugaring für glatte Haus

Arme, Beine, Brust, Rücken, Achselhöhlen, die Intimzone und der Po – wo Depilationsspezialisten mit Wachs, Zucker und Epilierer am Werk waren, wächst kein Haar mehr! Und das für Wochen.

Das lang anhaltende Ergebnis ist wohl der entscheidende Vorteil moderner Methoden gegenüber der täglichen Rasur im heimischen Badezimmer. Nach einem professionellen Waxing, Sugaring oder einer Epilation sprießen die Härchen erst drei bis sechs Wochen später wieder – in immer geringer werdender Zahl. Und der nachwachsende feine Flaum fühlt sich viel angenehmer an als die auf das Rasieren folgenden „Borsten“.

Schluss mit Pickelchen

Ein weiterer Pluspunkt gegenüber der selbst geschwungenen Einweg-Rasierklinge: Keine Pickel und allergischen Reaktionen mehr. Denn auch für Menschen mit empfindlicher Haut gibt es mittlerweile Wege, sich lästiger Körperhaare zu entledigen – ohne danach tagelang unschöne rote Punkte zu haben. Die neueste und bei sensiblen Hauttypen sehr beliebte Methode ist das Sugaring. Dabei wird, ähnlich wie bei der Wachsbehandlung, eine Zuckerpaste auf die Haut aufgetragen und mitsamt Haaren abgezogen.

Waxing oder Sugaring?

Wachs oder Zucker – das ist eine „Richtungsentscheidung“ und eine Kostenfrage. Beim Waxing wird Wachs mit der Wuchsrichtung der Haare aufgetragen und ruckartig in die Gegenrichtung abgezogen. Beim „Zuckern“ wird die Paste gegen die Wuchsrichtung aufgebracht und die Haarentfernung erfolgt in Wuchsrichtung. Da beim Waxing großflächiger gearbeitet werden kann, ist die Methode zeitlich effektiver und daher in vielen Studios preisgünstiger als das Sugaring, bei dem zentimeterweise gearbeitet werden muss.

Tut das nicht weh?

Man ahnt es bereits: Ganz schmerzfrei sind Waxing, Sugaring und Co. nicht – wie qualvoll man jedoch das Ausreißen der Haare empfindet, ist eine Typ-Frage. Die gute Nachricht für alle: Das Schmerzempfinden nimmt bei regelmäßiger Depilation im Laufe der Zeit ab. Zum einen, weil man sich daran gewöhnt – zum anderen, weil erfahrungsgemäß immer weniger Haare nachwachsen. Dass die Haarentfernung gegen die Wuchsrichtung schmerzhafter ist als in Wuchsrichtung, liegt auf der Hand. Viele Menschen entscheiden sich deshalb in der Frage des „Werkstoffes“ lieber für Zucker als für Wachs. Auch für besonders sensible Körperregionen wie die Achselhöhlen ist Sugaring die sanftere Alternative.

Waxaholismus und Zuckersucht

Viele, die durch Waxing, Sugaring oder Epilation einmal in den Genuss glatter, samtweicher Haut gekommen sind, können sich nichts anderes mehr vorstellen. Deshalb bieten viele Studios Rabatt-Programme an: Wer sich für eine regelmäßige professionelle Depilation entscheidet, spart oft bares Geld. Es kann sich also lohnen, zum „Waxaholic“ zu werden oder eine .Zuckersucht“ zu entwickeln! Zudem wachsen im Laufe der Zeit immer weniger Haare nach. Das Ziepen lässt durch die Gewöhnung nach und auch der Zeitaufwand sinkt.

Haarentfernung für die Ewigkeit

Wem drei bis sechs „haarfreie“ Wochen nicht genügen, für den gibt es Photo-Epilation mit Laser und Nadel-Epilation mithilfe von Strom. Bei beiden Verfahren werden die Härchen einzeln an der Wurzel zerstört. Sie sind mit einem großen Zeit-, Arbeits- und Kostenaufwand verbunden: Mit dem Laser benötigt man pro Körperregion circa sechs bis acht Behandlungen (100 bis 200 Euro) im Abstand von sechs bis acht Wochen, mit der Nadel etwa zehn bis zwölf Sitzungen a 75 bis 100 Euro.

Dabei ist die Laser-Methode für Menschen mit hellen Härchen schlechter geeignet als für Menschen mit dunklen Haaren. Das Plus bei der Methoden: Die Haare werden dauerhaft entfernt und wachsen nicht nach. Bei genauem Nachrechnen kann die dauerhafte Haarentfernung also durchaus
lohnenswert sein.

Dos and Dont’s

Entschließt man sich für eine professionelle Depilation, sollte man zunächst für mindestens eine, besser zwei Wochen die Finger von der Rasierklinge lassen: Für das Waxing müssen die Haare eine Länge von einem halben Zentimeter haben, für das Sugaring genügen bereits drei Millimeteter. Vor der Behandlung sollte man die Haut zwar peelen, aber nicht eincremen. Nach der Achselenthaarung reizt Deo auf Alkoholbasis die Haut zu sehr, deshalb darauf verzichten. Auch direkte Sonne sollte man 24 Stunden vorher und nachher vermeiden.

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