Sexstellung Reiterstellung

So funktioniert die Reiterstellung

Reiterstellung bei Paaren
Wie funktioniert die Reiterstellung

Die Frau setzt sich bei der Reiterstellung mit gespreizten Beinen auf das „beste Stück“ ihres Liebsten und stimuliert den auf dem Rücken liegenden Mann in hockender oder kniender Position mit Gleitbewegungen.

Variante: „Rückwärts reiten“

In welche Richtung die „Reiterin“ blickt spielt dabei kaum eine Rolle. Er bleibt so oder so liegen und gibt sich ganz den „Anweisungen“ der „Reiterin“ hin.

Sie kann sich also auch mit dem Rücken zu ihm auf ihn setzen. Er kann dabei immer noch ihre Brüste und Ihre Klitoris streicheln.

Vorteile der Reiterstellung

Und er muss für diesen phänomenalen Lustgewinn nicht mal viel machen. Er braucht als passiver Part bei so einem „Ritt“ nicht durch das ganze Schlafzimmer zu galoppieren, um in den Hochgenuss dieser ekstatischen Gefühle zu kommen.

Aber das ist eh noch nicht alles. Ein „Ritt“ hat noch viel mehr zu bieten:

  • Zum Beispiel: Den fehlenden Kraftaufwand beim Mann. Man(n) muss sich nirgends abstützen. Man(n) kann einfach gemächlich liegen bleiben und den Sex in der Reiterstellung genießen. Vor allem bei Verletzungen; Rückenbeschwerden oder Behinderungen ist diese Position optimal.
  • Die Frau ist aktiv und hat Kontrolle über den „Ritt“. Sie kann bestimmen, wann sie die „Zügel anziehen muss“ und wann sie sie besser loslässt. Tempo und Rhythmus kann sie ganz allein vorgeben.
  • Auch in welchem Winkel der Penis in sie eindringt kann sie regeln. Ihr Spielraum ist gewaltig. Ihre Bewegungsfreiheit uneingeschränkt. Sie kann mehr als nur das Becken auf und abbewegen. Sie kann es vor und zurückstoßen. Sie kann es kreisen lassen und somit sich selbst und dem Mann einen enormen Lustgewinn verschaffen.
  • Dass dabei nicht nur eine tiefe Penetration erreicht wird, sondern auch ihr G-Punkt auf optimale Weise stimuliert wird, ist nicht weiter verwunderlich.
  • Und dem Mann tut sie auch noch etwas Gutes dabei: Denn durch ihre dominante Art hat sie es auch in der Hand, dass Man(n) nicht zu früh zum Samenerguss kommt.
  • Sie dagegen kann sehr schnell einen heftigen Orgasmus erreichen. Dazu muss man(n) gar nicht erst mit seinen Händen an ihrem Kitzler oder an ihren Brüsten herumspielen. Obwohl dies natürlich in dieser Position den Erotikfaktor noch mal um ein Vielfaches erhöht. Auch für den „Reiter“ (die Frau) sind ihre erogenen Zonen (Brüste; Klitoris) leicht per Hand zu erreichen.
  • Beide Partner haben zudem noch Blickkontakt und können sich leidenschaftlich küssen.
  • Sie können sich also jederzeit dabei zusehen, wie sie beide geschickt mit ihren Rollen als „Untergebener“ und „Dominanter“ spielen. Indem er ihre Arschbacken beispielsweise fest umklammert (er kann auf diese Weise auch Ihren Anus stimulieren) und ein Gefühl zusätzlicher intensiver Nähe erzeugt. Sie indem sie seine Arme festhält, um sich auf die Ausübung ihrer dominanten Rolle vollends konzentrieren zu können.
  • Durch das Vor und Zurücklehnen wird auch der A-Punkt stimuliert.
  • Beim „rückwärts reiten“ kann der Blick auf Ihren Allerwertesten und auf das deutlich sichtbar ausgeprägte Rein und Rausgleiten des Penis eine enorme Erregung auslösen.

Nachteile der Reiterstellung

Natürlich gibt es auch bei dieser Art von „Reitsport“ ein paar Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister:

  • Das erste Hindernis kann beispielsweise die Größe sein: Wenn der Penis des Partners zu groß ist, kann es für den „Reiter“ schmerzhaft werden. In dieser Position wird nämlich ohnehin schon durch die tiefe Penetration kein cm an Platz verschenkt. Somit kann ein großer Penis sehr schnell auf die Gebärmutter stoßen.
  • Das zweite Hindernis mag vielleicht nur eine „Kleinigkeit“ sein. Aber auch das kann für den Lustfaktor schädlich sein: Wenn der Penis nämlich zu klein ist, kann er leichter auch mal aus der Scheide herausflutschen- je nachdem wie intensiv und in welcher Art die Frau Ihre Beckenbewegungen betreibt.
  • Das dritte Hindernis liegt auf der Hand oder besser gesagt auf dem Bett: Wenn er als Mann ein Problem damit hat gegenüber seiner Freundin unterwürfig zu sein und nicht die Geduld und das Verständnis dafür aufbringt, von ihr dominiert zu werden, wird ihm diese Stellung nicht gefallen.
  • Das vierte Hindernis betrifft die Ausdauer der „Reiterin“. Denn Frau muss offen und aktiv sein. Ermüdungserscheinungen durch das Hocken/Sitzen und die Beckenbewegungen können bei „langer Distanz“ die Folge sein.
  • Zu guter letzt das fünfte Hindernis: Wenn die Reiterstellung rücklings betrieben wird, fehlt der Blickkontakt. Somit ist auch kein Küssen möglich.

Namensherkunft der Reiterstellung

Irgendwann geht auch dann der schönste „Ritt“ zu Ende. Und wenn man gefühlstechnisch nach dem „Abstieg“ wieder mit beiden Beinen auf dem Boden steht, erkennt man(n) nicht nur schnell dass die eigene Freundin das beste Pferd im Stall ist, sondern auch dass so ein „Ritt“ in jedem Fall wiederholungsbedürftig ist.

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