Sexstellung Hündchenstellung

Dies ist eine nachwievor sehr verbreitete Stellung beim Sex, obwohl diese Sexstellung vor allem bei den Frauen nicht der Renner ist. Der Großteil aller Frauen empfindet die Hündchenstellung als Form der Liebe als erniedrigend und entwürdigend.

So funktioniert die Hündchenstellung

Hündchenstellung - Doggy Stype
Sexstellungen – Wie funktioniert die Hündchenstellung

Dabei gehört rein technisch gesehen nicht viel dazu: Frau muss sich nur auf alle Viere begeben, die Beine leicht spreizen und darauf warten, dass der Junge/Mann sich von hinten an sie annähert und seinen Penis in sie einführt.

Wahlweise kann sie sich- wenn sie sich nicht hinknien und mit den Armen abstützen möchte, auch hinstellen. In jedem Fall ist sie aber ihrem Partner mit dem Rücken zugewandt.

Vorteile der Hündchenstellung

  • Wenn der Penis des Partners etwas „kürzer geraten“ ist, so kann das mit der Hündchenstellung ausgeglichen werden. Denn diese ermöglicht ein sehr tiefes Eindringen. Vor allem wenn Frau sich entsprechend weit nach vorne beugt.
  • Die Frau kann auch aktiv werden dabei, indem sie sich weit nach vorne beugt und ihr Becken vor und zurückbewegt. Sie kann dann selbst den Rhythmus bestimmen. Man(n) sollte dabei stillhalten und genießen.
  • Durch die tiefe Penetration kann zusätzlich der G-Punkt der Frau stimuliert werden. In vielen Fällen ein sicherer Orgasmusgarant. Nicht jedoch bei allen.
  • Der Mann hat viel Spielraum mit seinen Händen. Er kann nicht nur die Klitoris als zusätzliche Stimulationsquelle gut erreichen. Auch kann er seine Hände über den Körper der Partnerin wandern lassen und beispielsweise die Brüste streicheln.
  • Für Schwangere bietet die Stellung mehr Komfort als beispielsweise die Missionarsstellung. Dem „dicken Bauch“ und die Befürchtung dem Kind bzw. dem Fötus könnte durch eine einengende Sexstellung (Missionar) und evtl. durch vorhandenes Übergewicht des Partners etwas passieren, kann so aus dem Weg gegangen werden.
  • Die heißen Blicke auf den Po der Partnerin und die Tatsache auch das Gesäß manuell verwöhnen zu können ist für viele Männer zusätzlich erregend.

Nachteile der Hündchenstellung

Natürlich muss nicht alles, was uns in der Natur vorgemacht wird, auch immer in allen Belangen nachahmenswert sein. Denn auch die Hündchenstellung hat seine Nachteile:

  • Wenn der Penis des Jungen/Mannes sehr groß ist, kann durch die tiefe Penetration, die diese Stellung möglich macht, der Penis bis an die Gebärmutter vordringen. Das kann Schmerzen verursachen.
  • Eine zu heftige und schnelle Penetration kann ohnehin schmerzhaft werden in dieser Position.
  • Der Geschlechtsverkehr in der Hündchenstellung sollte vom Partner nicht zwangsläufig als Aufforderung für den Analverkehr verstanden werden. Wer also ohne große Kommunikation mit der Partnerin diese Stellung als Zeichen dafür wertet, er könne anschließend oder zwischendurch seinen Penis in den After der Frau schieben, könnte Ärger heraufbeschwören.
  • Wenn nicht gerade ein aufregendes Bild an der Wand hängt oder man irgendwo im Freien vor einer spannenden Landschaftskulisse die Hündchenstellung betreibt, geht der Blick der Frau ins Leere. Denn der Blickkontakt bleibt in dieser Stellung auf der Strecke.
  • Bei vielen Paaren (bzw. insbesondere den Frauen) löst die Vorstellung sich wie die Tiere zu „begatten“ immer noch ein Gefühl der Erniedrigung und Entwürdigung aus. Daher ist es wichtig, es den Wunsch der Partnerin zu respektieren diese Stellung nicht auszuführen oder sofern sie sich ihm zuliebe darauf einlässt, behutsam heranzugehen und keine zu wilden und heftigen Stöße auszuführen. Somit ist es leichter die Vorstellung von erniedrigendem animalischen Sex bei der Partnerin zu beseitigen.

Namensherkunft der Hündchenstellung

Doggy Style, a tergo (=lat. Vom Rücken); Hündchenstellung. Wie man es auch nennen mag. Der Name leitet sich eindeutig von der traditionellen Begattungsart der Vierbeiner (stellvertretend Hunde für noch viele weitere Tierarten, die sich so begatten) ab.

Die lateinische Bezeichnung a tergo (vom Rücken) verweist zudem daraufhin, dass diese Art der Sexstellung zu einer Spielart des „Geschlechtsverkehrs von hinten“ gehört. Wozu auch noch andere Stellungen (Löffelchenstellung etc.) gehören.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.