Gewürzrinde – Balkon- & Kübelpflanzen

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Gewürzrinde – Senna corymbosa

Die Gewürzrinde ist ein Johannisbrotgewächs (Caesalpiniaceae). Früher war dieser immergrüne Strauch unter dem botanischen Namen Cassia corymbosa bekannt.

Argentine senna Senna corymbosa (Lam.) Irwin and Barneby
Gewürzrinde – Senna corymbosa
Diese imposante Pflanze stammt aus Südamerika. Sie trägt nicht nur den Namen Gewürzrinde, sondern der Strauch duftet tatsächlich nach Gewürzen. Es ist allerdings Vorsicht im Umgang geboten, denn alle Cassia- Arten enthalten in ihren Pflanzenteilen Giftstoffe.

Wuchs: Die Gewürzrinde hat einen aufrechten und recht verzweigten Wuchs. Sie kann im Kübel eine Höhe zwischen 1 und 2,5 m erreichen. Man kann die Cassia auch leicht als Hochstämmchen ziehen.

Die goldgelben, etwa 2 cm große Blüten entwickeln sich in achselständigen Doldentrauben an den Triebspitzen. Die zahlreichen Blüten erscheinen in den Monaten Juni bis Oktober. In einem Wintergarten ist fast ganzjährig eine Blüte möglich.

Standort: Ab Ende Mai kann die Cassia an einen warmen und windgeschützten Platz ins Freie umziehen. Der Standort sollte nach Möglichkeit vollsonnig sein. Je mehr Sonne der Strauch bekommt, desto reicher und intensiver blüht er dann.

Pflege: Die reichblühende Gewürzrinde ist in der Regel eine unproblematische Kübelpflanze. Während der Sommermonate benötigt die Pflanze reichlich Wasser. An sehr heißen Tagen muss morgens und abends gegossen werden. Wichtig für ein gutes Gedeihen sind wöchentliche Düngergaben von Mai bis Ende August. Verblühtes muss regelmäßig entfernt werden. Im Spätherbst, nach den ersten Frösten, werden dann die Jahrestriebe auf ein Viertel eingekürzt.

Die Gewürzrinde sollte nicht zu früh ins Winterquartier umziehen. Sie verträgt leichten Frost. Die Überwinterung sollte nach Möglichkeit hell erfolgen. Die Temperatur muss zwischen 2 und 5 °C liegen. Auch in einem dunklen Keller oder Raum ist die Unterbringung möglich. Hin und wieder sollte hier dann gelüftet werden. Allerdings verliert die Pflanze im Dunklen ihre Blätter.

Wichtig ist, dass der Wurzelballen angetrocknet ist. Es besteht sonst die Gefahr, dass die Wurzeln faulen. Während der Wintermonate wird weniger gegossen.

Im Frühjahr kann dann bei Bedarf, in nicht zu kleine Kübel umgetopft werden. Dazu eignet sich besonders mittelschwere, lehmig-humose Erde wie humose Garten- oder Komposterde mit etwas Torf und Rindensubstratzusatz vermischt, aber auch Einheitserde ist möglich.

Die Gewürzrinde sollte regelmäßig auf Blattläuse untersucht werden.

Vermehrung: Durch halbreife Stecklinge kann eine Vermehrung erfolgen. Diese werden dann unter Glas bei 15 bis 20 °C Bodenwärme bewurzelt. Das Substrat darf nicht zu feucht gehalten werden.

Daneben können auch Pflanzen aus Samen gezogen werden. Günstiger Aussaatmonat ist der April.

Verwendung: Die Gewürzrinde lässt sich gut als Hochstämmchen ziehen.

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