Schwimmen gegen Rückenschmerzen – Sport

Schwimmen – wie man es richtig macht

Schwimmen ist eine Sportart, die viele Vorteile mit sich bringt: Man trainiert dabei quasi jeden Muskel des Körpers auf sehr gelenkschonende Weise, erhöht gleichzeitig seine Ausdauer und verbraucht eine hohe Menge Energie.

Schwimmen gegen Rückenschmerzen
Richtig Schwimmen hilft später gegen Rückenbeschwerden

Auch zur Vorbeugung und Verbesserung von Rückenschmerzen ist sportliches Schwimmen gut geeignet, denn diese Beschwerden rühren oftmals von Bewegungsmangel und einer zu schwachen Muskulatur. Andererseits ist es sehr wichtig, hierbei auf die richtige Technik zu achten.

Schlimmstenfalls können falsch durchgeführte Schwimmbewegungen nämlich die Schmerzen sogar verstärken. Wer seinen Rücken durch Schwimmen stärken möchte, sollte daher den richtigen Schwimmstil finden und einige Dinge beachten.

Zusätzlich finden Sie hier weitere Sportarten für den Rücken: http://www.ratgeber-muskeln-gelenke-knochen.de/rueckenschmerzen/tipps/sport-bei-rueckenschmerzen/

Kraulen – stärkt den Rücken, erfordert Koordination

Kraulschwimmen ist zugegebenermaßen nicht jedermanns Sache und die Bewegungskoordination fällt hierbei vielen schwer. Darüber hinaus ist das Kraulen anstrengender als Brustschwimmen. Dafür ist es bei Rückenproblemen sehr gut geeignet, die gesamte Rumpfmuskulatur wird dabei trainiert und der Rücken gestreckt.

Man sollte beim Kraulschwimmen darauf achten, den Blick nach unten und nicht nach vorne zu richten, so dass der Nacken nicht überstreckt wird.

Rückenschwimmen – der beste Schwimmstil für den Rücken

Zur Vorbeugung von Rückenschmerzen ist das Kraulen auf dem Rücken besonders gut geeignet. Es ist einfacher zu erlernen als das Kraulen in Bauchlage, da das Atmen unter Wasser ausbleibt und es daher einfacher ist, einen eigenen Atemrhythmus zu finden.

Da man bei dieser Technik nicht in Schwimmrichtung blickt, sollte man besonders darauf achten, andere Schwimmer nicht über den Haufen zu rudern oder das Ende der Bahn zu verpassen.

Beim Rückenkraulen wird insbesondere der untere Rücken gestärkt, eine Schmerzzone für viele Betroffene von Rückenschmerzen. Darüber hinaus werden auch die Schultern intensiv trainiert. Da der Hals beim Rückenschwimmen gestreckt bleibt, wird der Nacken nicht unnötig belastet.

Brustschwimmen – nur mit der richtigen Technik

Den meisten Menschen fällt das Brustschwimmen am leichtesten. Kein Wunder, ist es doch der Schwimmstil, der den Kindern in der Regel als erstes beigebracht wird. Wird die Technik des Brustschwimmens richtig ausgeführt, werden hierbei auch der Rücken sowie die Arme gestärkt. Dabei sollte man jedoch beachten, nicht mit lang gestrecktem Hals zu schwimmen.

Die Frisur kann beim sportlichen Schwimmen leider nicht trocken bleiben. Denn bei dieser aufrechten Wasserlage wird die Halswirbelsäule überanstrengt, der Nacken verspannt und der Rücken stark ins Hohlkreuz durchgestreckt. Dabei wird er unnötig belastet und man verstärkt die Problematik der Rückenschmerzen.

Stattdessen muss der Kopf mit unter Wasser genommen werden und wird nur zum Einatmen aus dem Wasser gehoben.

Gibt es Alternativen?

Wer sich beim Schwimmen nicht wohl fühlt und trotzdem etwas für seinen Rücken tun möchte, kann auch auf andere Sportarten zurückgreifen.

In vielen Bädern wird inzwischen Aqua-Gymnastik angeboten. Diese macht Spaß, ist aufgrund der verschiedenen Übungen abwechslungsreich und dient ebenfalls zur Stärkung der Rückenmuskulatur sowie weiterer Muskelgruppen.

Wer wirklich gar nichts mit dem Element Wasser anfangen kann, greift besser auf rückenfreundliche Sportarten auf dem Festland wie Nordic Walking oder Radfahren zurück.

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