Schulranzen Kauf – worauf zu achten ist

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Wenn kleine ABC-Schützen ihre Bücher, Hefte und Stifte tagtäglich in die Schule transportieren, dann geschieht das mit einer Schultasche. Zumindest in Deutschland – in anderen Ländern ist man längst nicht so sehr auf die Tornister bedacht wie hier. Und vor allem: In Deutschland gibt es einen rechten Hype darum.

Schulranzen Test – jedes Jahr neue Trends bei den bunten Taschen

Schulranzen kaufen
Tipps zum Schulranzen Kauf

Es geht nicht nur um eine Tasche, die dem Transport von Schreibmaterialien dient, sondern es geht um die SCHULTASCHE.

In Großbuchstaben, denn was für die Erstklässler pure Identifikation ist, ist für Eltern eine Glaubensfrage. Schulranzen werden oft getestet, denn sie müssen leicht sein, verkehrssicher sein, schadstofffrei sein, groß genug sein, und das Design muss stimmen. Robust und funktional sollten sie auch noch sein – eigentlich eine ganze Menge, die da von so einer Tasche verlangt wird.

Was ist bein Schulranzen Kauf wirklich wichtig?

Zuerst einmal ist wichtig, dass das Kind mit seiner Schultasche umgehen kann. Das setzt voraus, dass die Tasche in leerem Zustand nicht zu schwer ist, denn Kinderrücken mögen nicht so viel Gewicht. Seitentaschen und Klappe müssen leicht zu öffnen sein, denn Kinderhände können mit schwergängigen Schnallen und gut versteckten Reißverschlüssen nicht gut umgehen. Es nervt einfach, wenn von der fünfminütigen Frühstückspause drei Minuten für den Reißverschluss vom Pausenbrotfach draufgehen.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Design … Eltern verlangen, dass die Schultasche wenigstens zwei Jahre lang freudig genutzt wird, besser noch während der gesamten Grundschulzeit. Das ist vernünftig, und das ist auch den Kindern verständlich.

Allerdings entwickeln sich Kinder gerade zwischen dem letzten Kindergartenjahr und dem zehnten Geburtstag unheimlich schnell, ändern ihren Geschmack, passen sich Klassenkameraden und Freunden an und entwickeln ihre Persönlichkeit. Kinofilme wechseln, die Grundlinien „Wildlife“ für Jungen und „Blumen“ für Mädchen nicht. Ein Design, das nicht auf die neueste Mode im Kinderzimmer abzielt, sollte also länger Freude bringen, und das bestätigen die Kinder nach kurzer Erklärung normalerweise auch so.

Und was ist mit Elternwünschen? Eltern müssen den Schulranzen immerhin bezahlen. Sie sollten also auch einige Ansprüche stellen dürfen. Niedriges Gewicht steht meist auch im Fokus der Eltern, aber sie wollen zusätzlich robustes Material und zweckmäßige Machart.

Diese beiden Dinge kann man im Geschäft vor dem Kauf recht einfach selbst beurteilen: Einfach mal die Schultasche öffnen und rundum von innen und außen angucken, anfassen, Nähte kontrollieren, Schweißstellen betasten. Schwachstellen sind die Verschlüsse und die Träger. Aus was ist der Schulranzen gefertigt? Die Taschen begleiten Kinder mehrere Jahre lang, sie sollten frei von Schadstoffen sein. Darüber informieren die Hersteller selbst, aber auch Testergebnisse von unabhängigen Prüfern wie Stiftung Warentest und Ökotest liegen vor. Infos direkt beim Marktführer einholen ist eine weitere Möglichkeit.

Was braucht man sonst noch zum Schulstart?

Die Materialliste geben die Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen heraus, denn was benötigt wird, hängt einerseits vom Lehrplan ab (der sich in den einzelnen Bundesländern durchaus unterscheidet), andererseits aber auch von den Gepflogenheiten der jeweiligen Schule und der Arbeitsweise der Lehrkraft ab. Elternabende informieren über Besonderheiten, Elternbriefe werden herausgegeben.

Unabhängige Informationsveranstaltungen geben ganz allgemein Ratschläge zum Schulanfang für die Hausaufgaben, für den Kauf von Schreibtisch und Schreibtischstuhl und andere Belange.

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