Schmusedecke und Kuscheltier

Schmusedecke und Kuscheltier fungieren laut Donald W. Winnicott zunächst als Objekte. Winnicott entwickelt die Objektbeziehungstheorie, die ursprünglich auf der psychoanalytischen Theorie fußt, weiter, indem er sagt, dass Säuglinge Schmusedecke oder Kuscheltier brauchen, um sich aus der engen, symbiotischen Beziehung zur Mutter zu lösen.

Schmusedecke und Kuscheltier in der Objektbeziehunsgtheorie

Kuscheldecken für Kinder
Schmusedecke und Kuscheltier

Schmusedecke oder Kuscheltier würden in diesem Fall als Übergangsobjekt dienen und seien wichtig für die seelische Entwicklung des Kindes.

Zum Glück brauchen Eltern sich dieses komplizierte Wissen nicht anzulesen, denn die Wahl des Kuscheltiers oder der Schmusedecke erfolgt meist ohne Zutun.

Das Kind entwickelt automatisch zu einem bestimmten Gegenstand einen innigen Bezug und das heiß geliebte Tierchen oder die Decke wird überall mit hingeschleppt!

Schmusedecke und Kuscheltier – was tun bei Verlust?

Für die Kinder eines der größten Dramen! Das geliebte Kuscheltier oder die Schmusedecke ist am Autorastplatz, im Urlaub, im Bus oder Restaurant liegen geblieben.

Was jetzt? Oft sind die Kuscheltiere oder Schmusedecken so nicht mehr im Handel zu bekommen.

Daher eine dringende Empfehlung an alle Eltern: Sollte ihr Kind sich einen Gegenstand zum „Lieblingskuscheln“ ausgesucht haben, besorgen Sie wenn möglich diesen Gegenstand in zweifacher Ausführung.

Zum einen haben Sie Ersatz bei Verlust, zum anderen kann die Schmusedecke oder das Kuscheltier auch problemlos mal gewaschen werde, ohne das es auffällt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.