Schlank werden durch viel Schlaf?

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Der ständige Kampf gegen das Hüftgold. Wer kennt das nicht. Über die Feiertage etwas mehr Kuchen und Kekse gegessen oder bei der Weihnachtsganz eine zweite Portion genascht, schon sind die Hüften runder. Das Fett hat die ungewollte Eigenschaft sich immer an den Stellen abzulagern, wo es auffällt.

Macht uns ein Mangel an Schlaf dick?

Schlank durch Schlafen
Abnehmen durch viel Schlaf?

Bei einer schnellen Gewichtszunahme über z.B. die Weihnachtszeit oder auch bei einem stätigen täglichen Kalorienüberschuss kann da leicht so mancher Kommentar der Kollegen kommen.

So etwas wie „oh du hast aber zugelegt“ oder „na du? stehst wohl gut im Futter!“ gibt es auch aus Familienkreisen zu hören. Am gemeinsten ist wohl mit Abstand der Kommentar von denen allerdings nur Frauen betroffen sind. Angenommen, Sie haben eine ängere Bekannte länger nicht getroffen.

Wenn Sie sich nach längerer Zeit nun verabreden und Sie sich auf das Treffen freuen kommt in den ersten Minuten schon die Frage „Ach mensch, bist du schwanger?“

In der Winterzeit legt so mancher ein par Kilo zu. Das soll nicht weiter schlimm sein. Aber was trägt eigentlich zu den extra Pfunden bei?

Ist es der Alkohol? Oder wohlmöglich nur die Kalorien? Ist der Schokoladen-Weihnachtsmann schuld, oder doch die Desserts der Schwiegermutter? Nun, das mag von Mensch zu Mensch, je nach kulinarischen Vorlieben anders sein.

Fakt ist jedoch laut amerikanischen und englischen Studien, dass zu wenig Schlaf ein Hungergefühl freisetzt und den Fettabbau bremst. Es bleibt mehr Insulin im Blut und sorgt dafür, dass die Energie im Blutzucker in die Zellen gelangt und somit als Fettreserve eingelagert wird.

Ein starkes Hungergefühl führt nach dem Aufstehen zu einem deftigen Frühstück. Bereits bei der ersten Mahlzeit des Tages nimmt der Mensch dann automatisch mehr Energie auf, als er benötigt. Er isst nämlich solange er Hunger hat. Hat er großen Hunger, isst er mehr.

Das Hungergefühl steht allerdings in keinem Verhältnis zum Energiebedarf des Körpers. Der Mensch isst nach beispielsweise 4 Std. Schlaf deutlich mehr Kalorien zum Frühstück als nötig. Zudem hat der Körper gerade durch das Insulin die übrige Energie im Blut zu Fettzellen verwandelt. Der Metabolismus verfügt also über mehr als genug Energie, doch der Mensch isst weiter.

Bei Menschen die weniger als sieben Stunden pro Nacht schlafen, steigt somit die Warscheinlichkeit Fett anzusetzen gehörig. Damit lässt sich auch erklären warum Jugendliche gerade im Alter von 16-26 oftmals zunehmen. Es ist das Alter indem man Partys feiert, nachts wach bleibt und wenig schläft. Dazu kommt ungesundes und Kalorienreiches Essen wie Döner, Pommes, Pizza, Currywurst und der hohe Alkoholkonsum.

Auch Nachts kann eine Heißhungerattacke ohne große Mühen gestillt werden. Immer und überall ist Essen in unserer heutigen Gesellschaft vorhanden. 24-Stunden-Shops und rund um die Uhr geöffnete Supermärkte setzen uns dauerhaft der Verführung aus.

Daueressen ist oft die Folge, denn der Mensch kriegt Lust auf z.B. einen Döner und kauft ihn sich, wenn er an einem Dönerladen vorbei geht. Auch wenn der Körper bereits mehr als genug Energie in Form von Kalorien für den Tag bekommen hat. Die Evolution lässt die überschüssigen Kalorien in Speckpolster im Körper lagern. Dort bleiben sie, bis schlechte Zeiten auftreten.

Früher gab es durchaus Hungersnöte. Zu Zeiten der Neandertaler musste der Mensch zur Jagd gehen. Nicht jeden Tag wurde ein Tier erlegt. An den Tagen wo die Jagd erfolglos blieb, gab es nur wenig pflanzliche Nahrung. Der Körper hatte nun die Fettreserven, an die er gehen konnte. Ein Überlebensschutz, der in der heutigen Zeit föllig unbrauchbar geworden ist.

So etwas wie eine Hungersnot oder Nahrungsmangel kennen wir nicht. Bei uns gibt es dauerhaft und in großen Mengen Nahrung. Demnach lagert der Mensch immer mehr Speck an, da keine schlechten Zeiten mehr kommen. Die Folge, die Bevölkerung wird immer dicker.

Durch das unermüdliche Angebot an Nahrung werden zu große Mengen konsumiert und schlechte Essgewohnheiten begünstigt. Der Mensch isst aus Lust, Genuss, aus Geschmacklichen Gründen und aus Langeweile, nicht aber um zu überleben. Der Mensch ist, was er isst!

Wer genauer wissen möchte, wie Schlafmangel die Gewichtszunahme fördert, findet weitergehende Informationen im Internet.

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