Schlafen Ratgeber für Eltern

Kleine Kinder brauchen regelmäßigen Schlaf

Ausreichender Schlaf ist für die Entwicklung des Kindes sehr wichtig. Ein Kleinkind sollte elf Stunden in der Nacht und ungefähr eine Stunde am Nachmittag schlafen.

Mutter im Bett mit Ihrer Tochter
Einschlafen Ratgeber – © Alliance – Fotolia.com

Jedes Kleinkind ist aber einzigartig und Schlafprobleme bei kleinen Kindern treten sehr häufig auf. Entweder schlafen die Kinder nicht ein, haben Durchschlafprobleme oder wachen ganz einfach viel zu früh auf. Die Ursachen sind vielfältig, Rituale schaffen Sicherheit und geben dem Kind Geborgenheit.

Rituale schaffen Vertrauen

Kleinkinder brauchen feste Gewohnheiten und möchten immer die gleichen Abläufe. Wiederholt sich etwas immer wieder, gibt das dem Kleinkind Vertrauen und vermittelt ihm Geborgenheit. Kinder können sich mit Ritualen gut entspannen, was vor dem zu Bett gehen ganz wichtig ist. Langes Spielen vor dem Schlafen gehen, kann zu einer Überstimulation führen, das Kind wird ruhelos und kann nicht einschlafen.

Der Tag sollte schön und beruhigend ausklingen. Das Einschlafritual bedeutet für das Kleinkind, dass seine Welt in Ordnung ist. Dadurch fällt das Einschlafen viel leichter, denn durch das Ritual bekommt das Kleinkind die ungeteilte Aufmerksamkeit von Mama oder Papa, ehe es sich für eine Nacht von ihnen trennen muss.

Gute-Nacht-Rituale verhelfen zu ruhigen Nächten

Eine Gute- Nacht- Geschichte ist besonders wertvoll für die Entwicklung des Kleinkindes, denn die Geschichten fördern die Intelligenz und die Sprachentwicklung. Wichtig ist es, die Rituale jeden Tag und zur selben Zeit durchzuführen.

Kleinkinder müssen den Tag- Nacht- Rhythmus erst erlernen. Eine Geschichte, ein Lied, eine Spieluhr oder ein Gerät mit Deckenprojektion kann den neuen Abschnitt einläuten. Nicht nur für zu Hause sondern auch auf Reisen oder wenn das Kleinkind zum Beispiel einmal bei den Großeltern übernachtet, kann eine Deckenprojektion sehr hilfreich sein, wenn das Kleinkind in der Nacht aufwacht. Vertraute Gegenstände erleichtern auch das Einschlafen in einer fremden Umgebung.

Rituale müssen ausklingen

Ist das Kind zugedeckt und umarmt, wird das Zimmer verdunkelt und die Deckenprojektion eingeschaltet. Damit wird dem Kind signalisiert: Jetzt ist es aber an der Zeit für das Land der Träume. Ob Sternenhimmel, Pünktchen oder Tierchen, die Deckenprojektion eignet sich hervorragend dazu, dass sich Kinder vor dem Einschlafen entspannen können. In dunklen Räumen entsteht ein tolles Schauspiel, gleichzeitig ist ein Nachtlicht vorhanden, wenn das Kind während der Nachtstunden aufwacht. Ganz dunkle Räume erzeugen nicht nur bei Kleinkindern ein Angstgefühl.

Lavendel sorgt für eine angenehme Nachtruhe

Das abendliche Bad beruhigt und fördert den Schlaf. Entspannende Badezusätze wie zum Beispiel der Lavendel helfen bei der Nachtruhe. Viele Berufstätige Mamas oder Papas, die tagsüber arbeiten sind, nützen das abendliche Bad als Gelegenheit, um mehr Zweisamkeit mit dem Kleinkind zu genießen.

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