Sauna – Wellness für den Körper

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Alleine oder in Gruppen: Sauna ist Wellness für den Körper

Seit Jahrtausenden ist der Wechsel von kalt und heiß, von anregenden und entspannenden Phasen in fast allen Teilen der Welt Kulturgut.

Frauen in der Sauna
Sauna in Gruppen – © Dan Race – Fotolia.com

Ob bei den Eskimos in Alaska oder bei den Indianern in Amerika, die Faszination des Wechselbades zwischen heißer und kalter Luft fand seit jeher in Steinschwitzbädern, Badehäusern oder Schwitzhütten Anwendung und trug zur Entspannung und auch zur Gesundheit der Menschen bei.

Unter den Deutschen sind es rund 30 Millionen, welche regelmäßig in die Sauna gehen und dieses wohltuende und anregende Wellness-Programm nutzen.

Saunieren wirkt positiv auf die Abwehrkräfte und die Durchblutung

Schwitzkuren härten ab, durch den Wechsel von Wärme und Kälte werden die Blutgefäße in der Haut und auch in den Schleimhäuten der Atemwege stimuliert und der Körper muss sich an unterschiedliche Temperaturen anpassen. Gleichzeitig wird die Durchblutung angeregt und der Sauerstoffgehalt im Blut erhöht.

Dadurch lernt der Körper, kalter oder auch überhitzter Umgebung und insbesondere nasskaltem Wetter zu trotzen. Auch die Erkältungsviren können besser abgewehrt werden. Die vermehrte Durchblutung regt auch gleichzeitig den Stoffwechsel an und fördert die Ausscheidung von Schlacken und Schadstoffen.

Ein Saunabesuch wirkt sich auch positiv auf die Haut aus, sie wird gereinigt, feinporiger und gut durchblutet. Neurodermitis oder Schuppenflechte werden positiv beeinflusst.

Saunieren – aber richtig

Damit das Saunabad auch Wirkung zeigt, gibt es einige wichtige Regeln:

  • Ein Saunagang sollte nicht länger als 10 bis 15 Minuten dauern
  • Zwei bis drei Saunagänge reichen
  • Einmal pro Woche saunieren
  • Genug Zeit einplanen, mindestens 2 Stunden
  • Nicht mit leerem Magen, aber auch nicht direkt nach dem Essen
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • Anschließend mindesten 15 Minuten ruhen

Unerfahrene Sauna-Besucher sollten mit niedrigen Temperaturen anfangen, aber generell gilt: Wenn die Hitze zu stark wird oder man sich unwohl fühlt, den Saunagang immer abbrechen.

Wer gesundheitlich angegriffen ist, einen grippalen Infekt oder eine fortgeschrittene Erkältung hat, sollte jedoch auf den Saunabesuch verzichten, da die Belastung für das Herz-Kreislaufsystem doch sehr hoch sein kann.

Hingegen bei Schmerzen und rheumatischen Erkrankungen wirkt die sanfte Wärme in der Regel wohltuend und entspannend.

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