Salatsorten im Garten

Die richtigen Salatsorten für den heimischen Garten

Fast alle Salatsorten sollten bis Juli/August in Reihen gesät werden. Salat muss regelmäßig und viel gegossen werden, damit er nicht schosst! Gegen Schnecken helfen mit Bier gefüllte Schälchen oder ausgestreutes Sägemehl; zwischen den Reihen immer wieder die Erde lockern.

Kopfsalat, Endivien, Schnittsalat, Feldsalat, Rucola, Römersalat

Salat im Garten
Die richtigen Salatsorten für den heimischen Garten

Als beliebteste Sorte gilt Kopfsalat (grün oder rot) mit zarten Blättern, welche Salatköpfe bilden. Aussaat im Frühjahr in die frostfreie Erde oder vor dem Frost in Pflanzschalen bzw. im Frühbeet, dann in Frühjahr ins Freiland aussetzen.

Bei Kopfsalat und Endivien sollte ein Pflanzabstand von mindestens 20 cm eingehalten werden. Gegen Vogelfraß kann mit Netzen oder Vlies abgedeckt werden, welche zum Gießen nicht entfernt werden müssen.

Endivien, ein Spätsommersalat, wurde bereits in der Antike kultiviert. Pflanz- und Reihenabstand 30 cm beachten, Nässe vermeiden. Ernten kann man von August bis September, Winterendivien sogar bis Dezember. Größerer Bleicheffekt kann durch Umwickeln mit Gummiringen erzielt werden. Etwas bitter, aber unheimlich vitaminreich. Hält sich mehrere Wochen, wenn man ihn im Keller in Kisten mit feuchtem Sand einschlägt.

Endivien und Radiccio lassen sich übrigens als Gemüsebeilage kochen oder eignen sich kurz abgebrüht zum Umwickeln von gekochten Schinkenscheiben als Häppchen.

Schnittsalat wächst recht schnell, wird in Reihen gesät und kann bereits ab Mai den ganzen Sommer über geerntet werden. Die Blättchen werden über der Erde abgeschnitten.

Feldsalat (Rapunzel) wird idealerweise vor Anfang September ausgesät, man kann dann bis in die Frostperiode hinein ernten, vor allem, wenn ein Kälteschutzvlies über den Salat gedeckt wird. Feldsalat kann in Reihen gesät oder einfach auf dei Erde geworfen werden. Zum Ernten mit einem scharfen Messer dicht über dem Boden abstechen.

Römersalat, auch Lattuga oder Bindesalat genannt, trägt wellige, kräftige Blätter mit Rippen, etwa 40 cm hoch als Kopf geformt. Damit das Salatherz hell bleibt, wird diese Salatsorte zusammengebunden. Kräftiger Geschmack, auch für Suppen und Gemüse.

Rucola, Zichorie/Radicchio, Zuckerhut-Salat

Rucola, ebenfalls pflegeleicht, stammt aus der italienischen Küche und besitzt einen nussig-kräftigen Geschmack. Die Pflänzchen können ab Januar in Pflanztöpfchen auf dem Fensterbrett vorgezogen werden.

Rucola ist übrigens einjährig. Lassen Sie späterhin immer eine Pflanze stehen, um selbst Samen daraus zu ziehen. Rucola liegt Sonne und muss bei Frost mittels Vlies oder Jutesäcken geschützt werden. Am besten wird der Standort bereits im Herbst mit Kompost versorgt.

Als Schädlinge können Kohlfliegen auftreten; hiergegen helfen Insektennetze. Zum Ernten (bis in den September hinein) einfach abschneiden; die Pflanze treibt erneut aus. Übrigens: Die meisten Bitterstoffe stecken in den Stielen.

Zichorie/Radicchio eignet sich für Salat, zum Kochen und Grillen. Anzucht unter Glas/Folie möglich, Aussaat im Freiland bis Juni/Juli, Ernte bis zum Winter, teils frostfest.Pflanzabstand 25-35 cm beachten. Bei Temperaturschwankungen färbt Radicchio sich rot.

Zuckerhut-Salat ist genau die richtige Salatsorte für alle, die auch im Winter nicht auf frischen Salat aus dem eigenen Garten verzichten möchten. Geschmacklich kann man Zuckerhut leicht bitter beschreiben, ähnlich Zichorie (nach dem ersten Frost weniger).

Bei Direktsaat ins Beet sollte ein Reihenabstand von 30 bis 40 cm beachtet werden. Auch Vorziehen in Pflanzschalen ist möglich; bis Anfang August kann noch umgepflanzt werden. Zuckerhut gilt als pflegeleicht, als Dünger kann Kompost gegeben werden, ansonsten normaler Volldünger.

Nach Regen Erde mit Grubber lockern. Schädlinge lassen sich mit der bewährten Brennnesseljauche abhalten; Schnecken mit Sägemehl oder Asche. Staunässe vermeiden, evtl. faule Blätter abzupfen. Wer die Pflanzen bei starkem Frost mit Vlies schützt, kann den vitaminreichen Zuckerhut-Salat bis in den Dezember hinein genießen.

Er wird übrigens mit dem Wurzelballen ausgestocken, man entfernt nur die unteren Blättern. In kühlen, dunklen Kellerräumen ist diese Salatsorte sogar mehrere Wochen lagerfähig.

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