Redewendung Jemanden übers Ohr hauen

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Woher stammt die Redewendung „Jemanden übers Ohr hauen“

Kathleen genießt die Fahrt mit ihrer Familie nach Italien. Sie schaut sich die Landschaft an und hängt ihren Gedanken nach. Eben noch hat der nette Herr vom ADAC das Auto repariert, damit die Fahrt weitergehen konnte.

Jemanden übers Ohr hauen
Woher stammt die Redewendung „Jemanden übers Ohr hauen“

Dabei lernte Kathleen, dass man auch einem Motor auf den Zahn fühlen kann.

Die zweite Redewendung, die ihr Vater kurze Zeit später nutzte, ging ihr nicht aus dem Kopf. Er sagte, dass man früher beim Verkauf von Pferden einen Viehdoktor dabei hatte, der den Tieren aufs Gebiss schaute, damit der Käufer nicht übers Ohr gehauen wurde.

Immer wieder denkt sie über diese Redewendung nach, kommt von selbst aber nicht drauf, woher sie stammen könnte. Sie fragt erneut ihre Eltern.

Dieses Mal weiß die Mutter den Ursprung und erklärt: „Diese Redewendung ist eigentlich aus einer sehr blutigen Sache entstanden. Es hieß früher nämlich: Jemanden blutig übers Ohr hauen. Damit ist ein unerlaubter Schlag beim Duell mit dem Degen gemeint.

Es ist ein hinterhältiger und fieser Schlag. Wenn man jemanden also heute noch übers Ohr haut, dann betrügt man ihn und handelt gegen die Regeln.

Kathleen ist beeindruckt, wie viele Redewendungen es doch gibt und wie selbstverständlich sie benutzt werden, obwohl der Ursprung uns heutzutage so fremd erscheint. Sie denkt darüber nach, welche Redewendungen ihr noch bekannt sind und macht daraus mit ihrer Familie ein Spiel. Jeder soll so viele Redewendungen aufsagen, wie er kennt.

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