Redewendung Das A undO

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Was bedeutet die Redewendung „Das A und O“

„Eine gute Schulbildung ist das A und O für den Start ins Berufsleben“, sagt Frederikes Oma und schaut dabei besorgt auf die Schulnoten ihres Enkelkindes. Frederike weiß, sie hat sich im Halbjahreszeugnis nicht gerade mit Ruhm bekleckert und antwortet kleinlaut, dass sie im nächsten Halbjahr wieder besser aufpassen wird.

Das A und O
Was bedeutet die Redewendung „Das A und O“

Dann fragt sie ihre Oma, warum die Schulbildung denn das A und O für den Start ins Berufsleben wäre. Die Oma antwortet: „Damit sind Anfang und Ende gemeint. Wenn du von vorneherein in der Schule gut aufpasst, wirst du am Ende einen guten Abschluss machen und kannst studieren, was immer du möchtest.“

Nach dem Mittag geht Frederike nach Hause, um auch ihren Eltern die Schulnoten zu zeigen. Sie denkt immer wieder darüber nach, warum die Oma das A für Anfang aber das O für das Ende gesetzt hat. Kann ihre Oma vielleicht nicht richtig lesen und schreiben?

Frederikes Mutter muss über diese Aussage ihrer Tochter lachen und erklärt:

„Das griechische Alphabet hat das A für Alpha als ersten Buchstaben und das O für Omega als letzten Buchstaben. Die Redewendung stammt aus der Bibelübersetzung von Martin Luther.

Darin sagt Gott: „Ich bin das A und O, der Anfang und das Ende …“ Diese Worte stammen aus der Offenbarung des Johannes weiß die Mutter noch zu berichten: „Damit ist gemeint; wer Anfang und Ende einer Sache im Blick hat, der beherrscht das Ganze. Somit wird die Macht des Wissens damit ausgedrückt.“

Frederike ist schwer beeindruckt und beschließt, dass sie in Zukunft auch das Ganze im Auge behalten möchte und ihre Schulnoten verbessern wird.

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