Redewendung Auf den Zahn fühlen

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Woher stammt die Redewendung „Jemandem auf den Zahn fühlen“

Der Familienurlaub läuft toll an. Schönes Wetter, die Straßen sind frei, die Familie singt ein lustiges Lied, denn es geht nach Italien. Plötzlich ruckelt das Auto und der Motor geht aus. Nanu, was ist passiert? Die Eltern steigen aus und öffnen die Motorhaube. Können jedoch nichts finden.

Redewendung "Jemandem auf den Zahn fühlen"
Woher stammt die Redewendung „Jemandem auf den Zahn fühlen“

Die Mutter ruft beim ADAC an, der auch schnell bei ihnen eintrifft. Der Mechaniker, begrüßt die Familie und sagt: „Na, dann wollen wir dem Motor mal auf den Zahn fühlen.“ Kathleen ist verwundert. Ein Motor hat doch gar keine Zähne, wie kann der Mann ihm dann auf den Zahn fühlen?

Nachdem der Schaden behoben wurde, geht die Fahrt nach Italien weiter. Doch Kathleen lässt dieser Satz vom Mechaniker keine Ruhe. Sie fragt ihre Eltern, woher die Redewendung stammt. Der Vater weiß die Bedeutung und erklärt: „Sie kommt aus der Medizin und stammt wahrscheinlich schon aus dem 18. Jahrhundert. Da die Zähne von Tieren das Alter verraten, wurde das Gebiss des Pferdes vor dem Kauf von einem Viehdoktor geprüft.

So konnte der Käufer nicht übers Ohr gehauen werden. Im Bereich der menschlichen Zahnmedizin wurden ebenfalls die Zähne beklopft, um den schmerzenden oder faulen Zahn ausfindig zu machen. Somit hat die Redewendung auch hier ihren Ursprung.“

Kathleen weiß nun Bescheid. Hat aber gleich wieder eine neue Redewendung gehört. „Jemanden übers Ohr hauen“. Und woher stammt diese nun?

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