Räucherstäbchen – Gerüche für Wellness

Wohlgerüche für Geist Seele und Gesundheit

Die heilsame und spirituelle Kraft von Harzen, Kräutern und Hölzern ist seit alters her bekannt und geschätzt. Denn die Wohlgerüche wirken ganzheitlich, entspannen oder regen an und aktivieren die Selbstheilungskräfte. In spirituellen Kreisen werden die Duftstäbchen zur Reinigung und zu Meditation sehr gerne verwendet. Jeder Duft hat sein eigenes Motiv und seinen eigenen Geist. Der geheimnisvolle Geruch der Heiligkeit es sind sozusagen schon voraus genommene Düfte des Himmels.

Räucherstäbchen und Wellness Anwendungen
Wohlfühlaromen bei Wellnes durch Räucherstäbchen

Räucherstäbchen werden in allen asiatischen Ländern im Buddhismus, Hinduismus, Konfuzianismus und Daoismus in Tempeln, bei Zeremonien und Meditationen verwendet. Dem Rauch wird dabei eine reinigende Wirkung zugesprochen. Über den Rauch erreichen Substanzen ihre größte Wirkung, denn sie gelangen in Sekundenschnelle in den Körper.

Die edlen Inhaltsstoffe des Räucherstäbchens werden beim Verbrennen umgewandelt in Rauch, der die Essenz auf eine feinstoffliche Ebene trägt. Der Sinn des Räucherns war und ist es, über den Rauch unser irdisches Denken mit der Wahrnehmung von feinstofflichen, unsichtbaren Sphären zu verbinden. Über die sich sanft kräuselnde Rauchsäule kommen wir zur Ruhe und schöpfen neue Kräfte für die Seele.

Die Wohlgerüche

„Erwacht ist der Gerüche Leben
Es blühn ja Rosen, Saat und Reben
Nicht Blüt‘ allein, das Welken auch
Des Heues, wird zum Würzehauch
In Garten, Weinberg, Gras, Getreid‘
Entsprüht der Düfte Wonnestreit.“
(Karl Mayer, 1840 aus der Sammlung Durch den Sommer streifend)

Räucherstäbchen schaffen eine angenehme und entspannte Atmosphäre in Wohnräumen. Diese exquisiten Verschnitte sind entwickelt worden, um jene beruhigende und ausgleichende Wirkung für die Umgebung zu erzeugen, in der eine Entspannung von Körper, Intellekt und Geist möglich werden kann.

Diese einzigartigen ayurvedischen Mischungen werden entsprechend sehr alter Rezepte hergestellt, und ihr Duft wirkt noch Stunden nach dem Abbrennen. Zum beispiel kommen wissenschaftliche Studien zu einem erstaunlichen Ergebnis: Geräusche oder Bilder können mit der Zeit verblassen, während sich das Unterbewusstsein ein Leben lang an einen Geruch erinnert, und zwar unabhängig davon, ob der nun angenehm oder nicht war. Die Räucherstäbchen, genau das richtige für kalte Winterabende.

Ein aromaintensives Dufterlebnis für Drinnen und Draußen. Der unglaublich angenehme Duft sorgt für Entspannung und Wohlbefinden.

Indische Räucherstäbchen

In Indien gibt es eine sehr reiche und verbreitete Tradition der Herstellung und Verwendung von Räucherwerk, die Jahrtausende zurückreicht. Viele der indischen Räuchermischungen haben einzigartige Aromen, die man nirgendwo anders auf der Erde findet. In Indien werden seit alten Zeiten verschiedene Düfte mit den fünf Elementen in Zusammenhang gebracht. Ayurveda, die alte indische Wissenschaft vom langen Leben, beschreibt diesen Zusammenhang.

Dabei ist das Gleichgewicht der fünf Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther die Grundlage für Harmonie von Geist, Kraft, Form und Raum.

Aus Indien stammen auch die Ursprünge der planvollen und reproduzierbaren Herstellung von Räucherstäbchen nach verbindlichen Rezepturen. Man nimmt aufgrund vedischer Texte an, daß es medizinisch ausgebildete Priester waren, die sie zuerst eingeführt haben.

Damals wie heute ist sind die Räuchermischungen im System der ayurvedischen Medizin verankert. Indische Räucherstächen werden durch Auftragen einer Paste aus pulverisiertem Holz, pflanzlichen Ölen und Kräutern auf ein dünnes Holzstäbchen hergestellt. Tibetische Räucherstäbchen gibt es schon seit dem 7. Jahrhundert. Sie werden ohne Holzstäbchen traditionell per Hand gerollt. Der Hauch dieser Düfte bringt uns direkt zur reichen Kultur Indiens, der Wiege von Buddhismus und Hinduismus.

Die Vielzahl der Inhaltsstoffe der indischen Räucher-Rezepturen werden ebenfalls nach ayurvedischen Prinzipien in fünf Klassen unterteilt:

  • Äther (Fruchtaromen), z.B. Sternanis
  • Wasser (Äste und Zweige), z.B. Sandelholz, Myrrhe
  • Erde (Wurzelhölzer), z.B. Ingwer
  • Feuer (Blumen), z.B. Nelken
  • Luft (Blätter), z.B. Patchouli

Im Gegensatz zu den Masala-Räucherstäbchen werden die Holzkohlen-Räucherstäbchen hergestellt, indem neutrale Stäbchen in Mixturen von Parfüms und Ölessenzen getaucht werden. Durch die Harze in den Stäbchen (oft von Sandelholz) werden die Stäbchen in Form gehalten. Die meisten Holzkohlen-Räucherstäbchen erkennt man an der charakteristischen schwarzen Farbe.

Original Indische Räucherstäbchen

Bekannt für wohltuende und entspannende Meditationshilfen sind angenehm riechende Indische Räucherstäbchen. Sie bestehen aus einer Räucherpaste, welche auf Bambus und Holzstäbchen aufgerollt oder gepresst wird und so zu ihrer Form findet. Zu dem verwendeten Holzpulver werden oftmals Blüten, Kräuter, Harze, Früchte und Öle hinzugegeben.

Diese Mischung wird auch heutzutage noch in der traditionellen Medizin eingesetzt, ist aber ebenfalls für das gesunde Gleichgewicht des Körpers bedeutsam.

Zum beispiel Nag Champa gehört zur ‚Champa‘-Klasse indischer Räucherwaren, die ihren Ursprung in der Champa-Blume haben.Champas enthalten den aus Indien stammenden natürlichen Inhaltststoff ‚halmaddi‘, ein vom Ailanthus malabarica-Baum stammendes Harz. Dieses gibt Nag Champa seine charakteristische graue Farbe. Halmaddi wirkt hygroskopisch, was bedeutet, dass es Feuchtigkeit aus der Luft absorbiert.

Deshalb kann Nag Champa leicht feucht wirken. Nag Champa regt die Spiritualität an und vertieft die Meditation. Dieses handgerollte Räucherwerk wird aus den feinsten natürlichen Ingredienzien der Welt hergestellt. Handgefertigt, besteht es aus einer Vielfalt von Kräutern, Blumen und Harzen, die mit reinen Ölen und reinem Sandelholz vermischt werden.

Auch Surya – ist das sanskritische Wort für „Sonne“. Der Name steht aber auch für ausgesuchte Räucherstäbchen, die auch noch heute nach ayurvedischer Tradition hergestellt werden. Surya hält sich an traditionelle Herstellungsverfahren und jahrhundertelang überlieferte Rezepturen um Masala und Darbari Räucherstäbchen von edelster Qualität herzustellen. Surya fördert die Ethnopharamokologie und fühlt sich verpflichtet die Umwelt zu schützen und zu erhalten. Die meisten Bestandteile, die in Suryas ayurvedischen Räucherstäbchen benutzt werden, sind an der frischen Luft des Himalajas gewachsen.

Japanische Räucherstäbchen

In Japan wurde die Tradition des Räucherns im sechsten Jahrhundert, zeitgleich mit der Einführung des Buddhismus, von China übernommen. Zunächst wurde Koh fast ausschließlich bei religiösen Anlässen verwendet. Man wußte aber auch um seine heilenden Kräfte und kannte auch die Aromatherapie, die besonders bei psychischen Beschwerden Anwendung fand.
Japanische Räucherstäbchen fördern die Harmonie sowie die Entspannung und man sagt ihnen eine beruhigende Wirkung nach. Tradition aus Können und Einfachheit, japanische Räucherstäbchen ursprünglich gefertigt für Gebet und Meditation.

Japanische Räucherstäbchen mit kostbaren Dufthölzern wie Adlerholz, Sandelholz… für inneres Gleichgewicht und Erdverbundenheit mit einer blumigen Duftnote für Reinheit und Erhebung des Geistes. Japanische Tempel-Räucherstäbchen für Meditation, Gebet und innere Einkehr. Diese wertvollen japanischen Räucherstäbchen sind ein Hochgenuss für die Sinne. Räucherstäbchen aus Japan sind eine Kreation kostbarer Aromahölzer, seltener Baumharze und Rinden, exotischer Gewürze, Kräuter, Früchte und Blüten und vieles mehr. Bis zu fünfzig verschiedene Zutaten können in einer Mischung der Räucherstäbchen aus Japan enthalten sein.

Zum Beispiel die berühmteste Manufaktur für Räucherungen in Japan ist Shoyeido, 1705 erschuf Rukubei M. Hata Räucherwerk nach einer speziellen Methode, die er am Kaiserhof von Kyoto erlernt hatte. Er verwendete nach dieser alten Tradition nur Zutaten, die früher ausschließlich der Adel benutzt hatte. Die Hata-Familie führte diese alte Tradition weiter und bietet heute bereits in elfter Generation die außergewöhnlichen handgearbeiteten Räucherstäbchen aus duftenden Hölzern und Kräutern an.

Bei den japanischen Räucherstäbchen wird kein Trägerholz verwendet, sondern das Stäbchen setzt sich aus reinen, natürlichen Duftstoffen zusammen. Die Verpackungen werden – umweltfreundlich – mit Sojatinte bedruckt und sind aus recyceltem Papier gefertigt. Die Bilder der Verpackungen sind von angesehenen japanischen Künstlern kreiert. Es werden keine synthetischen Öle, keine synthetischen Bindemittel und keine tierischen Substanzen verwendet.
Auch weihrauch der Koh-shi. Diese Räuchcherstäbchen haben tiefgreifende, aromatherapeutische Wirkungen, während sie gleichzeitig auch ein Gefühl für den Geist des traditionellen Japans vermitteln, was sie geeignet für jedermann und für jeden Anlass macht.

Räucherstäbchen selber machen

Räucherstäbchen sind Räucherwerke in Stäbchenform. Räucherstäbchen werden entweder durch Auftragen (Rollen) der Wirkstoffe auf ein Holz- oder Bambusstäbchen oder durch Pressen oder Kneten der Mischung in Stäbchenform hergestellt. Uralten Methode der Räucherstäbchen-Herstellung werden natürliche Essenzöle, Blüten, Gewürze und Kräuter, Harze und andere aromatische Substanzen gemischt und auf ein Bambus-Stäbchen gerollt.Häufig die Räucherstäbchen werden mit den Blüten der Champa Pflanze hergestellt. Duftölen, ohne Zusatz jeglicher gesundheitsschädlicher Substanzen, hergestellt.

Gemäß der Überlieferung der alten Tradition des Ayurveda wird jede einzelne Duftmischung aus Harzen, Kräutern, Hölzern, Blüten und aromatischen Rinden komponiert und fein zermahlen unter Zugabe von pflanzlichen Klebstoffen auf ein Bambusstäbchen aufgebracht. Das Ergebnis sind rien pflanzliche Räucherstäbchen, die garantiert frei von jeglichen synthetischen Inhaltsstoffen sind. Sie entfalten einen sehr zarten Duft mit aromatherapeutischen Wirkung. Rohstoffe aus Bioanbau oder umweltverträglicher Wildsammlung. (Brenndauer ca. 40 min).

In Tibet werden Räucherstäbchen seit dem 7. Jahrhundert hergestellt. Sie enthalten vor allem Kräuter und werden traditionell per Hand gerollt und getrocknet. Sie haben kein Trägerstäbchen und sind meist dicker und grobkörniger als die japanischen. Aus Tibet stammende Räucherstäbchen haben den Ruf einer besonders guten Qualität. Tibetische RäucherstäbchenDen zur Räucherstäbchenherstellung verwendeten tibetischen Pflanzen werden große Heilkräfte nachgesagt.

Interessant dass Chakra-Räucherstäbchen werden nach alten ayurvedischen Rezepturen aus rein natürlichen Zutaten hergestellt. Der feine Duft ayurvedischer Heilpflanzen harmoniesiert den feinstofflichen Energiefluss während der Meditation. Die Standartsorten von Spirit of Vinaiki sind qualitativ hochwertige Räucherstäbchen der traditionellen Linie, und werden in Indien in reiner Handarbeit. Duftölen, ohne Zusatz jeglicher gesundheitsschädlicher Substanzen, hergestellt. So zum beispiel das meistverkaufte Räucherstäbchen der Welt: Nag Champa Agarbatti von Satya Sai Baba. Die Räucherstäbchen werden mit den Blüten der Champa Pflanze hergestellt.

Räucherstäbchen Anwendung und Sicherheitshinweise

Wichtig: als Halterung für die Stäbchen eignen sich spezielle Räucherstäbchen-Halter wie Brettchen, Teller oder Boxen. Damit soll das Umkippen, Beschädigungen und Verschmutzungen durch glimmende Stäbe und herunterfallende Asche vermieden werden. Stellen Sie den Halter auf eine feuerfeste Unterlage und stecken Sie das Räucherstäbchen hinein.

In Tempeln werden die Räucherstäbchen oft in Schalen mit Sand gesteckt. Für das Abbrennen einzelner Stäbchen gibt es Halter in Form von Schalen oder Figuren aus Metall, Keramik oder Speckstein. Halter aus Holz werden meist aus dichten Tropenhölzern hergestellt. Sie können wie ein einfaches Brettchen mit einer eingearbeiteten Rinne oder in Kastenform mit Durchbrüchen zum Austritt des Rauches gearbeitet sein.

Zünden Sie das Stäbchen an der Spitze an und lassen Sie die Flamme wenige Sekunden „brennen“. Wedeln Sie die Flamme anschließend vorsichtig aus (Nicht Anfassen). Das Räucherstäbchen darf nicht brennen, sondern nur Glimmen. Glühende Räucherstäbchen niemals unbeaufsichtigt lassen. Ausreichenden Abstand zu entflammbaren Gegenständen wahren und Luftzüge vermeiden.

Von Kindern und Tieren fernhalten.

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