Segelkärpfling – Fische für’s Aquarium

Segelkärpfling (Poecilia velifera)

Der Segelkärpfling ist in Mexiko, vor allem vor der Halbinsel Yucatan beheimatet. Der längliche Körper ist seitlich leicht zusammengedrückt, mit einem hohen und massiven Schwanzstiel. Das Männchen kann eine Körperlänge bis zu 15 cm und das Weibchen bis zu 18 cm erreichen. Der Kopf ist verhältnismäßig klein mit einem oberständigen Mund und großen runden Augen. Besonders bei den Männchen ist die Rückenflosse stark entwickelt.

Poecilia velifera
Segelkärpfling (Poecilia velifera)

Der Schwanz ist breit und mit einem rundem, konvexem Saum versehen. Je nach Varietät kann die Färbung der Fische wechseln. Weit verbreitet sind Segelkärpflinge, bei denen die Körperseiten, der Schwanz und die Rückenflosse blaugrün mit olivgrünen Reflexen gefärbt sind. Die Färbung wird nur durch winzige leuchtende Punkte durchbrochen. Die Rückenflosse ist hier oberseits orange gesäumt.

Weibchen sind in der Regel größer und haben einen gedrungenen Körperbau. Bei ihnen ist die Färbung stumpfer und dunkel. Die Flossen sind durchsichtig.

Daneben gibt es auch eine weitverbreitete komplett schwarze und auch albinotische rosafarbene Varietät.

Alle Männchen besitzen ein spezielles spitz zulaufendes Begattungsorgan, das so genannte Gonopodium.

Nahrung: Segelkärpflinge können mit Frischfutter und aber auch Flockenfutter ernährt werden. Empfehlenswert ist auch die Gabe von kleinen Stücken gekochten Spinat oder Salat.

Verhalten: Vertreter dieser Spezies sind sehr ruhig. Sie können sehr gut mit verwandten Arten wie dem Schwarzen Mondmolly (Poecilia latipinna) vergesellschaftet werden. Da sie die gleichen Ansprüche hinsichtlich der chemischen Zusammensetzung des Wassers haben.

Fortpflanzung: Im Aquarium ist die Fortpflanzung des Segelkärpflings recht schwierig. Das Balzverhalten der Männchen ist hier kaum zu beobachten.

Haltung: Diese Fische lassen sich im Aquarium recht einfach halten.

Sie brauchen im Becken viele Wasserpflanzen, aber dennoch auch einen großen Freiraum zum Schwimmen. Nur bei einem ausreichend großen Raum können sich die typischen Rückenflossen der Männchen ausbilden.

Die Wassertemperatur muss zwischen 20 und 24 °C liegen, bei einem neutralen pH-Wert und einer Härte um 10 °dGH. Dem Wasser muss unbedingt eine kleine Dosis Salz zugefügt werden. Pro 4 Liter Wasser rechnet man hier einen Löffel Salz.

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