Japanische Lampionblume – Gartenblumen

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Japanische Lampionblume – Physalis alkekengi L. (syn. Physalis franchetii hort.non Mast.)

Allgemeines: Die Lampionblume gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Wie der Name es schon sagt stammt sie ursprünglich aus Japan und Südeuropa. Heute trifft man die Pflanze in vielen Teilen der Erde verwildert an.

Japanische Lampionblume - Physalis alkekengi
Japanische Lampionblume – Physalis alkekengi

Die Staude breitet sich durch lange, kriechende Rhizome aus und wird 30 bis 60 cm hoch. Ihre eiförmigen Blätter sind kurz zugespitzt, die kleinen Blüten weißlich bis gelblich. Zur Fruchtreife wird der rote bis orangerote, sehr zierende Kelch blasig aufgetrieben.

Blütezeit: Mai bis Juni. Die Blüte ist aber unscheinbar, Zierwert haben nur die Früchte im Herbst.

Kulturansprüche: Man kann die Lampionblume auf größeren Staudenbeeten verwenden, wo sie durch das unterirdische Wachstum der Rhizome nicht lästig wird. Sie braucht einen durchlässigen, kalkhaltigen Boden und gedeiht sowohl an sonnigen als auch an halbschattigen Stellen.

In sehr strengen Wintern müssen die Pflanzen aber einen Winterschutz erhalten. Die Vermehrung ist durch Teilung der Rhizome oder auch durch Aussaat im Frühjahr in Kästen und späteres Auspflanzen möglich.

Die im September mit Scheinfrüchten geschnittenen Stängel halten sich in trockenen Zustand sehr lange in der Vase.

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