Pflanzzonen am Gartenteich – Teichpflanzen

Pflanzen am Gartenteich für die Flachwasserzone

Der Wasserstand in der Flachwasserzone beträgt 10 bis 40 cm. Hier wachsen etliche Röhrichtpflanzen, viele robuste und verdrängende Arten. Hier gedeihen auch schon klein bleibende Seerosen. Empfehlenswert ist es, diese in große Kübel zu pflanzen und dann im tiefen Uferbereich zu versenken.

Pflanzregionen Gartenteich
Pflanzzonen am Gartenteich

Pflanzen für die Sumpf- und Feuchtzone

Die Sumpf- und Feuchtzone nimmt in jedem Teich einen großen Teil ein. Die hier wachsenden Pflanzen sind äußerst tolerant, da sie sich in der freien Natur ständig an den wechselnden Wasserstand anpassen müssen. Mitunter können daher einige Pflanzen sogar bis in die Flachwasserzone vordringen und andere hingegen gedeihen auf ganz normalem Gartenboden.

In der Feuchtzone des Teiches ist ein ständig feuchter Boden vorhanden, allerdings ohne Wasserstand. Vorwiegend findet man hier Feuchtwiesenpflanzen.

Die Sumpfzone kennzeichnet den Teichbereich von ungefähr 10 cm über bis 10 cm unter Wasserlinie. Die Pflanzen stehen nur mit der Basis im Wasser. Die Sprossachse und auch die Blätter ragen deutlich über die Wasseroberfläche.Sumpfpflanzen können bei recht unterschiedlichen Wasserständen gedeihen. Hier sind die typischen Sumpfpflanzen wie Sumpfdotterblume, Mädesüß oder Kalla anzutreffen.

Unterwasserpflanzen im Gartenteich

Diese Pflanzen leben vollkommen untergetaucht unter der Wasseroberfläche. Teilweise können sie dabei am Teichgrund bewurzelt sein wie unter anderem die Wasserpest (Elodea) oder das Tausendblatt (Myriophyllum). Daneben gibt es dann aber auch Pflanzen, welche völlig wurzellos sind und frei im Wasser schwimmen. Dazu zählen beispielsweise das Hornkraut (Ceratophyllum) und der insektenfangende Wasserschlauch (Utricularia).

Die Unterwasserpflanzen nehmen dabei das Kohlendioxid über ihre Blätter auf und geben dann auch den Sauerstoff wieder ins Wasser ab. Diese Wasserpflanzen sind gute Sauerstoffspender und für einen gesunden Gartenteich unerlässlich. Denn erst durch diesen Sauerstoff können die im Wasser befindlichen Bakterien, die Pflanzenreste in Nährsalze aufspalten.

Schwimmblattpflanzen für den Gartenteich

Diese Art der Pflanzen besitzen in der Regel meist Wurzeln. Allerdings verankern sie sich damit nicht immer am Teichgrund. So zählen beispielsweise die Seerosen (Nymphaea) zu den Hydrophyten. Sie sind im Substrat verwurzelt und schieben ihre Blätter auf langen Stielen bis zur Wasseroberfläche. Im Gegensatz dazu schwimmen die Pleustophyten frei im Wasser herum und lassen ihre Wurzeln ins Wasser hängen wie unter anderem der Froschbiss (Hydrocharis). Der Gasaustausch erfolgt hier über die Blattoberflächen.

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