Pfeiffersches Drüsenfieber Krankheit

Pfeiffersches Drüsenfieber und seine Symptome

Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöst und gerne als Kissing Disease oder Kusskrankheit bezeichnet, weil es häufig im Jugendalter vorkommt. Es kann aber auch kleinere Kinder und Erwachsene treffen.

Pfeiffersches Drüsenfieber
Symptome Pfeiffersches Drüsenfieber

Klassische Symptome für das Pfeiffersche Drüsenfieber sind geschwollene Lymphknoten, Fieber (um die 38-39 Grad), Halsschmerzen (Mandeln sind geschwollen und belegt), Müdigkeit, Appetitlosigkeit und gelegentlich auch ein Hautausschlag. Selten kommen noch Bauchschmerzen hinzu.

Der Arzt stellt bei der Untersuchung weiterhin oft eine Milzvergrößerung fest. Klarheit bringt nur eine Blutuntersuchung.

Sollten Eltern den Verdacht hegen, dass ihr Kind an dem Pfeiffersche Drüsenfieber erkrankt ist, sollten sie umgehend einen Arzt aufsuchen, da es bei dieser Erkrankung einiges zu beachten gibt.

Eigenheiten des Pfeifferschen Drüsenfiebers

Generell verläuft das Pfeiffersche Drüsenfieber harmlos. Bei einigen Patienten fehlen sogar die klassischen Symptome und sie haben nur Halsschmerzen.

Andererseits gibt es auch immer wieder Fälle, bei denen das Pfeiffersche Drüsenfieber chronisch verläuft. Diese Kinder und Jugendliche (oder Erwachsene) fühlen sich dann auch nach Abklingen der akuten Symptomatik noch wochenlang schlapp und müde.

In der Akutphase können Komplikationen wie Gehirnhautentzündung, Herz- oder Nierenentzündungen auftreten. Weiterhin können sich auch die Lymphknoten entzünden. Als Warnsignal gilt hier: Werden die Lymphknoten größer, röten sie sich oder werden immer schmerzhafter, sollte der Arzt unbedingt noch einmal konsultiert werden.

Oft wird beim Pfeifferschen Drüsenfieber ein Antibiotikum verordnet, da sich durch das geschwächte Immunsystem oft zusätzlich bakterielle Infektionen bilden.

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