Frühstück und das perfekte Ei

Die erste Herausforderung gleich früh am Morgen: das perfekt gekochte Ei. Jeder mag sein Ei auf eine andere Art und Weise gekocht – einige ein hartes, andere ein cremiges oder weiches. Aus diesem Grund kann das Eierkochen fast in eine Wissenschaft ausarten.

Das perfekte Frühstücksei – So gelingt’s!

Das perfekte Frühstückei
So gelingt das perfekte Ei zum Frühstück!

Es lohnt sich jedoch sich damit auseinanderzusetzen, da Eier entgegen mancher Meinung in Maßen durchaus gesund sind. Es gibt verschiedene Varianten vom Ei: Eiweiß und Eigelb weich, Eiweiß hart und Eigelb weich oder beides hart. Hinzu kommt die Größe des Eis, die berücksichtigt werden sollte, da je nach Eiergröße die Kochzeit leicht angepasst werden sollte.

Faustformel zum richtigen Kochen

Das Problem der richtigen Kochzeit lässt sich mit einer einfachen Tabelle grob lösen. Sie beinhaltet Richtwerte, die ggfs. Leicht angepasst werden können.

Wird ein weichgekochtes Ei bevorzugt, so beträgt der Richtwert zur Kochzeit circa 4–5 Minuten (je nachdem wie weich sie es mögen). Bei einem wachsweichen Ei ist diese 6–7 Minuten. Ein hartgekochtes Ei sollte eine Kochzeit von mindestens 9 Minuten.

Die meisten bevorzugen ihr Ei wachsweich, das heißt: Das Eiweiß ist fest, das Eigelb noch flüssig. Hierbei liegt die ideale Kochzeit bei 6 bis 7 Minuten. Wird auch ein etwas weicheres Eiweiß erwünscht, so beträgt die Zeit zwischen 5 und 6 Minuten.

Bei größeren Eiern sollte eine längere Kochzeit eingeplant werden. Eier der Größe L haben eine verlängerte Kochzeit, um etwa 30 Sekunden. Bei Eiern der Größe S verkürzt sich die Zeit, um ca. 15 Sekunden.

Wichtig zu wissen ist, dass die Zeitangaben nur gelten, wenn das Ei im schon kochenden Wasser liegt.

Es gibt zwar eine Formel für das perfekte Frühstücksei …

Es existiert tatsächliche eine wissenschaftliche Formel für das Eierkochen. Durch diese lässt sich errechnen, wie lange Eier ungefähr gekocht werden müssen, um die individuelle Präferenz zu erreichen. Allerdings ist das Umsetzen dieser Formel nicht realitätsnah, das bedeutet: Die wenigsten könnten in der Lage sein, diese Formel überhaupt nachzuvollziehen und anschließend morgens in der Küche anwenden. Deshalb empfehlen wir Ihnen die Faustformel zu benutzen und nach und nach je nach Eiergröße ein Gefühl dafür zu entwickeln 🙂

Ohne, dass die Schale platzt

Ein Albtraum: das Platzen der Eier im Topf, so dass sich das Eiweiß in alle Richtungen verteilt. Dagegen kann die Zugabe von Salz oder Essig in das Wasser helfen. Durch diese Methode gerinnt das Ei schneller – auch wenn das Ei platzt, läuft nichts aus. Zusätzlich kann es helfen, wenn die Eier schon eine Zeit vorher aus dem Kühlschrank genommen werden. Der Temperaturunterschied erfolgt nicht ganz so groß, wenn es in das Wasser kommt.

Durch das Pieken der Eier, kann der Druck entweichen – somit werden die Eier auch nicht platzen.

Mein persönlicher Geheimtipp, der fast immer funktioniert:

Die Eier auf einem Löffel gleichmäßig und langsam bis auf den Topfboden gleiten lassen (ca. 15 Sekunden). So „gewöhnt“ sich das Ei an die Temperatur und schlägt zudem nicht so hart auf den Topfboden auf, wodurch das Ei nicht platzt.

Eier wirklich abschrecken?

Sollten frisch gekochte Eier – direkt nach dem Herausnehmen – mit kaltem Wasser abgeschreckt werden? Diese Technik ist bei weichen Eiern zu empfehlen. Denn: Wird der Kochvorgang nicht nach dem Herausnehmen abgebrochen, kann das Ei noch weitergaren und der gewünschte Härtegrad wird überschritten. Bei hart gekochten Eiern ist das Abschrecken jedoch nicht notwendig, sondern eher vorteilhaft.

Einen Unterschied beim Pellen aufgrund des Abschreckens konnten wir jedoch nicht feststellen.

Die Technik von heute: Eierkocher

Es gibt auch einen einfachen Weg, der all diese Kalkulationen erspart: Der Eierkocher. Dieser nimmt einen Großteil der Arbeit ab. Die Eier müssen nur in das Gerät platziert und mit Wasser eingefüllt werden. Anschließend kann das perfekte Frühstücksei mit einem Eierbecher serviert werden. Jedoch auch hier sollte man Modelle und Kundenbewertungen miteinbeziehen, da es hier wesentliche Unterschiede gibt. Und: Kein Eierkocher liefert immer perfekte Ergebnisse.

2 Gedanken zu „Frühstück und das perfekte Ei“

  1. Vielen Dank für die ganzen Tipps. Meine Frau liebt ihr Frühstücksei und ich bekomme es einfach nicht hin ihr das perfekte Ei zu kochen. Sie will auch am liebsten, dass das Eigelb noch flüssig ist. Manchmal gelingt es mir durch Zufall, aber dadurch das die Eier immer verschieden groß sind, komme ich ganz schön durcheinander ^^ Könnten Sie bitte noch erwähnen wie sich der Ort auf die Kochdauer ausübt? Ich habe gehört, dass es in den Bergen anders ist Eier zu kochen, als zum Beispiel am Meer? Stimmt das?

    Grüße

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