Computer Begriffe einfach erklärt

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Kleines Computer 1×1 – diese Begriffe sollten Sie kennen

Sie sitzen den ganzen Tag davor. Bestaunen den viereckigen Kasten, als hätten sie das leibhaftige erste Computer-Modell von Konrad Zuse aus dem Jahr 1941 vor sich.

Was Sie über Computer wissen sollten
Kleines Computer 1×1 – (c) Alliance – fotolia.com

Er gibt Ihnen Befehle und Sie führen sie einfach nichtsahnend aus.

Was Sie dabei eigentlich gerade bewerkstelligen, welche Funktionen die verschiedenen Bauteile haben oder welche Auswirkungen Ihre Eingaben haben, ist Ihnen nach wie vor ein Rätsel.

Wie gut, dass Sie nun hier bei uns gelandet sind. Denn wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe und Funktionen rund um den PC.  Und zwar noch bevor Sie sich – womöglich aufgrund fataler Ausführungen – über die kurze Lebensdauer Ihres PC’s beklagen können.

Bestandteile eines Computersystems: Zentrale Bauelemente

Wie Sie nämlich vermutlich schon bemerkt haben, ist so ein Computer ein hochkomplexes System. Ohne das Zusammenspiel verschiedener Elemente könnte er Ihren Wünschen und Anforderungen gar nicht gerecht werden.
Im Klartext bedeutet das

Prozessor

Ohne den Prozessor (CPU= Central Processing Unit) würde hier gar nichts laufen. Als Kernstück des Computers ist der Prozessor für die Verarbeitung sämtlicher Daten auf dem PC zuständig. Er sorgt für das reibungslose Ablaufen aller Programme. Wie schnell oder langsam er das tut, hängt von der Taktgeschwindigkeit (Arbeitsgeschwindigkeit) ab. Je höher der Prozessor (auch Zentraleinheit) getaktet ist, umso mehr Arbeitsschritte können ausgeführt werden.

Hauptplatine

Die Daten kommen für die Weiterverarbeitung im Prozessor von den einzelnen Datenträgern. Diese Bauelemente (z.B. Grafikkarte; Soundkarte; Prozessor usw.) befinden sich alle nach einer festen Anordnung auf der Hauptplantine (auch Motherboard oder Mainboard genannt)

BIOS

Das Herzstück eines jeden PC’s ist und bleibt aber das BIOS (Basic Input Output System). Es ist quasi die Schaltzentrale, das Gedächtnis des Computers. Es steuert alle grundlegenden Funktionen des Computers, erkennt Systemkompenenten und sorgt dafür, dass das Betriebssystem überhaupt gestartet werden kann. Nach elementaren Schäden des Betriebssystems (z.B. durch einen Virenangriff etc.) ist es die erste Anlaufstelle, um den PC zu retten.

ROM

Eng verknüpft mit dem BIOS ist der ROM (Read only Memory/Festwertspeicher) des PC’s. Er speichert alle Daten, die der Computer zum Betrieb benötigt. Das sind u.a. Daten, die das BIOS zum

  • Start des Computers
  • Laden des Betriebssystems
  • zur Zusammenarbeit aller Komponenten des PC’s

RAM

Während man den ROM also quasi als Langzeitgedächntis des Computers bezeichnen könnte, kann man den RAM (Random-Access-Memory) als das Kurzzeitgedächtnis betrachten. Der Arbeitsspeicher des Computers speichert also nur kurzfristig die Daten, mit denen der Prozessor arbeiten muss. Nach dem Abschalten oder bei einem Stromausfall gehen diese Daten wieder verloren. Je größer der Arbeitsspeicher ist, desto schneller ist der Rechner.

Grafikkarte

Will man allerdings überhaupt zu sehen bekommen, wie reibungslos die Datenverarbeitung funktioniert, ist die Grafikkarte unerlässlich. Ohne sie würde kein Bild auf dem Monitor entstehen.

Soundkarte

Für die Geräusche; Töne und Musik, die Sie an Ihrem PC unentwegt hören, dagegen ist die Soundkarte zuständig. Sie empfängt vom Prozessor Befehle, die in Schallwellen umgewandelt werden und dann die entsprechenden Töne erzeugen.

Festplatte

Das für Sie persönlich am wichtigsten erscheinende Element ist aber alle Wahrscheinlichkeit nach ein magnetischer Speicher namens Festplatte. Hierauf befinden sich all Ihre Daten, die Sie auf dem PC anlegen. Es empfiehlt sich die Daten regelmäßig (z.B. auf externen Speichermedien wie USB- Sticks; CD’s Clouds usw.) zu sichern, um vor dem Verlust der Daten geschützt zu sein.

Bestandteile eines Computersystems: Datenaustausch

Wie aber überträgt der Computer seine Daten ganz genau intern? Wie gewährleistet er den sicheren unentwegten Datenaustausch? Und wie kann ich als Anwender mit dem PC kommunizieren, um von außen mit ihm Daten auszutauschen?

Keine leichten Fragen. Aber auch darauf hat der Computer eine Antwort:

BUS-System

Mithilfe des BUS-Systems können Daten zwischen den einzelnen Elementen ausgetauscht werden. Auch als Anwender kann man somit Daten mit dem PC austauschen.

Schnittstellen

Dies geschieht über die Schnittstellen des PC’s. Wer schon einmal einen PC aufgeschraubt hat, erkennt mehrere dickere Bänder, die im PC verbaut sind. Diese Bänder muss man sich wie riesige Datenautobahnen vorstellen, mit denen sekündliche Datenpakete in unterschiedlicher Größe zum Bestimmungsort gebracht werden. Je breiter die Bänder sind desto schneller funktioniert der Datenaustausch.

Experten sprechen dabei von der parallelen Schnittstelle (dabei werden die Datenpakete parallel, also nebeneinander übertragen). Beim Gegenstück, der seriellen Schnittstelle werden die Datenpakete hintereinander übertragen. Dadurch verzögert sich die Datenübertragung natürlich erheblich.

Speichermedien zur extern Datenübertragung

Für die Übertragung von Daten auf den PC durch den Anwender können verschiedene Speichermedien zum Einsatz kommen:

  • USBStick
  • CD ROM
  • BLU-RAY
  • DVD
  • Diskette (kaum noch gebräuchlich)

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