Paul Walkers letzter Kinoauftritt

Vergangene Woche lief der Action-Streifen „Fast & Furious 7“ (FSK: 12 Jahre) in den deutschen Kinos an und legte einen unfassbaren Start aufs Parkett. Der Film bricht momentan jede Menge Rekorde und wird zum größten Erfolg von Hauptdarsteller Paul Walker.

Paul Walkers letzter Kinoauftritt
Paul Walker – Fast and Furious

Miterleben kann er ihn nicht mehr. 2013 – inmitten der Dreharbeiten – verunglückte der Schauspieler in einem Autounfall tödlich. Zuerst war unklar, wie „Fast & Furious 7“ nach dem Unfall weitergedreht werden sollte. Um den Film trotzdem fertigzustellen wurde Walker in einigen Szenen von seinen Brüdern Caleb und Cody Walker gedoubelt.

„Eine letzte Fahrt“ will Vin Diesel im siebten Teil der Fast & Furious-Reihe mit seinen Freunden und Komplizen wagen. Ein Satz, der aufgrund des tragischen Todesfalls des Schauspielers jetzt einen schalen Beigeschmack bekommt. Denn auch Walker wird in dem Streifen ein letztes Mal auf der Leinwand zu sehen sein. Vergangene Woche lief „Fast & Furious 7 – Zeit für Vergeltung“ in den deutschen Kinos an. „Das Team hinter dem Film hat sich viel Zeit gelassen, um mit dem Tod von Paul Walker umzugehen. Der Kinostart wurde bewusst um ein Jahr verschoben. In dieser Zeit wurde versucht, einen würdigen Abgang für Walker und seine Filmfigur Brian zu finden“, weiß Torsten Eggerth von Moviejones.

2002 erhielt Walker zusammen mit Schauspielkollege Vin Diesel für seine schauspielerische Leistung in den „Fast & Furious“-Filmen den MTV Movie Award in der Kategorie „Bestes Leinwand-Duo“. Jetzt – passend zum Kinostart – ist der tote Kalifornier mit dem Sunnyboy-Lächeln in Hollywood wieder in aller Munde: Walker steht im Mittelpunkt der PR-Kampagne um den siebten Teil der Action-Reihe und ist auf zahlreichen Straßenpostern, Busplakaten und Kino-Trailern zu sehen. Die Rechnung von Universal scheint aufzugehen – knapp 54 Millionen Likes hat die Facebook-Seite „Fast & Furious“ bereits generiert. Allein 1,6 Millionen Menschen sahen den Film vergangenen Mittwoch bis Sonntag. In den USA erzielte er einen Wochenend-Umsatz von über 140 Millionen US-Dollar. Eine Summe, womit selbst Film-Experten nicht gerechnet haben.

Fast & Furious Stammcrew

Die Stammcrew, die neben Vin Diesel und Paul Walker aus Michelle Rodriguez und Jordana Brewster besteht, bekommt mit Kurt Russell und Jason Statham neue prominente Unterstützung. Fans dürfen sich auch diesmal auf schnelle Fahr-Action, spektakuläre Kampf-Szenen und außergewöhnliche Drehorte (u.a. Abu Dhabi) freuen. „Die Rezeptur wurde auch im siebten Teil nicht groß verändert. Das sind altbewährte Zutaten für dieses komplett auf Unterhaltung und Vermarktbarkeit getrimmte Hollywoodprodukt“, sagt Filmkritiker Gregor Wossilus. Der Film will keine anspruchsvolle Handlung, sondern schlicht Action – und davon gibt es eine ganze Menge.

Als „Fast & Furious“ zum ersten Mal 2001 mit einem eher bescheidenen Budget in die Kinos kam, war der weltweite Erfolg nicht vorhersehbar. Heute ist die Filmreihe um die illegalen Autorennen und ihre unerschrockene Crew die profitabelste und längste Serie der Universal Studios. Den bisherigen Höhepunkt bildet „Fast & Furious 6“, der fast 780 Millionen Dollar einspielte. Dieser Betrag soll nun durch „Furious 7“, wie der Film im Original heißt, getoppt werden. Allein die Aussicht darauf, Paul Walker ein letztes Mal im Kino zu sehen, lockt die Zuschauer zu Massen an die Kinokassen.

Dieser Beitrag wurde uns von Onlinefacts zur Verfügung gestellt.

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