Pateneltern früher und heute

Sie sind gefragt worden, ob Sie Pateneltern werden wollen? Prima! Aber was hat es damit eigentlich genau auf sich und was erwarten eigentlich die Eltern des Täuflings?

Was erwartet man von Pateneltern?

Pate werden
Patentante mit Patenkind

Das Wort Pate, im engeren Sinne auch Taufpate, kommt aus dem Lateinischen (pater/patrinus) und heißt übersetzt so etwas wie Mit-Vater. Hieraus ergibt sich auch die Bedeutung. Der Pate ist für christliche Erziehung mitverantwortlich und bürgt sozusagen dafür, dass der Täufling auch entsprechend erzogen wird. Weiterhin hat er die Fürsorgepflicht bei einem frühen Tod der Eltern, dies war zumindest früher so geregelt.

Bei der Taufe hält der Taufpate den Täufling und sein Name wird im Kirchenbuch eingetragen. Aber was erwartet man eigentlich wirklich von Pateneltern in einer Zeit, in der die christliche Erziehung zwar noch eine Rolle spielt, aber immer weniger Raum einnimmt?

Pateneltern heute

Pateneltern können verschiedene Funktionen einnehmen. Manche Pateneltern werden gebeten, den Taufspruch aufzusagen, manche sind für die Taufkerze verantwortlich und wieder andere kümmern sich um das Taufkleid.

Wichtig für die zukünftigen Pateneltern: Sprechen Sie mit den Eltern des Patenkindes. Was erhoffen sie sich, was sind ihre Erwartungen – so kommt es nicht zu Missverständnissen oder Enttäuschungen. Schön ist es, wenn ein regelmäßiger Kontakt zwischen Patenkind und Patenelternteil besteht, der über großzügige Geschenke hinausgeht.

So kann eine besondere Vertrauensbasis wachsen, die oft in der Pubertät eine entscheidende Rolle einnehmen kann, wenn nämlich die eigenen Eltern nicht mehr der rechte Ansprechpartner sind, aber doch der Rat eines Erwachsenen gewünscht wird. Hier können die Pateneltern ihrer Pflicht nachkommen und dem Heranwachsenden eine Hilfe in allen Lebenslagen sein – so könnte eine gute Patenschaft heute aussehen!

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