Papst bezeichnet Homo-Ehe als „Niederlage für die Menschheit“

Soso, eine „Niederlage für die Menschheit“…!

Gleichgeschlechtliche Partnerschaft
Papst Franziskus geißelt die Homo-Ehe

Papst Franziskus lehnt sich da wirklich wieder einmal sehr weit aus dem Fenster. Nachdem seine, mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht aus eigenen Erfahrungen stammenden, Erkenntnisse zur Kindererziehung schon für Entrüstung gesorgt haben und Geschiedene sich in der katholischen Kirche auch nicht mehr wirklich wohl fühlen können, ist und bleibt der Club der Katholiken ein exklusiver.

Die Ausschlussgründe aus der Institution Katholische Kirche werden immer umfangreicher und inzwischen ist der Weg eines Katholiken derartig steinig, dass er schon fast heilig sein muss, um in den Augen seiner geistlichen Führung als Christ akzeptabel zu erscheinen.

Vorehelicher Sex – Sünde, Verhütung – Gott bewahre, homosexuell – unchristlich, geschieden – gotteslästerlich.

Wie gut, dass wenigstens Jesus beim Liebesprinzip geblieben ist und seine Zeit mit Prostituierten, Zöllner, Aussätzigen und Pharisäern verbrachte. Erst die heutige katholische Kirche hat herausgefunden, dass Jesus wahrscheinlich einen Fehler gemacht hat, als er so gutherzig war und jeden aufnahm.

Und was zählt es schon, dass er zugesichert hat, dass jeder von Gott geliebt wird und niemand verurteilt werden darf? Seien wir mal ehrlich, die Zeiten waren damals ja auch anders und Jesus konnte einfach nicht wissen, was in den nächsten 2000 Jahren noch so alles an Sodom und Gomorrha entstehen würde.


Gleichgeschlechtliche Partnerschaften im 21. Jahrhundert


Mit Sicherheit hätte Jesus sonst auch gesagt, dass alle im Haus seines Vaters willkommen sind AUßER den Schwulen und Lesben und den Geschiedenen und den in Sünde Lebenden und …. Wir ignorieren auch einfach mal, dass Gott uns nach seinem Ebenbild erschaffen hat und wir alle seine Kinder sind. Und vielleicht wäre es auch einmal gut, darüber zu reden, ob unser Lebensweg denn nun von Gott vorgegeben wurde oder nicht!

Die Iren kann man in jedem Fall nur beglückwünschen, denn sie scheinen in ihren Studien der Bibel weiter gekommen zu sein als der Papst. Vielleicht würde der sich besser auch einmal damit beschäftigen, wo es in seinen eigenen vier Wänden an der Ausführung der christlichen Nächstenliebe mangelt, als bemühte Christen, deren einziger „Fehler“ es ist, sich vom gleichen Geschlecht angezogen zu fühlen, zu verurteilen.

Denn diese greifen in keiner Form die Institution Familie an. Aber vielleicht ist es wirklich besser, wenn wir Gottes Wunsch im Alten Testament ignorieren und unglücklich leben, als (wie übrigens eine Vielzahl von heterosexuellen Paaren auch) auf Fortpflanzung in der Ehe zu verzichten.

Lassen wir doch endlich auch die Priester dazu beitragen, glückliche Familien zu gründen, lieber Papst Franziskus! Ach nein, lieber nicht, denn Sexualität an sich ist ja schon nicht gut und ein ausgeglichenes Verhältnis von Körper, Geist und Seele könnte dazu führen, dass auch diese Berufsgruppe zu den Abtrünnigen und Unchristlichen gehört!

Ein Gedanke zu „Papst bezeichnet Homo-Ehe als „Niederlage für die Menschheit““

  1. ich verstehe zwar, dass die Kirche an ihren Werten festhalten will, aber irgendwann mussten die Menschen seinerzeit auch eingestehen, dass die Erde keine Scheibe ist. Leben heisst Entwicklung, Stillstand und ewiges Beharren auf Altem führt zu nichts.

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