Ordnung im Kinderzimmer

Wertvolle Tipps für mehr Ordnung im Kinderzimmer

Ein Traum jeder Mutter ist ein aufgeräumtes Kinderzimmer. Kein lästiges Steigen über Unmengen von Bauklötzen, ohne das tägliche Herausfiltern von gebrauchter Wäsche aus haufenweise Stofftieren oder das Entfernen von zur Hälfte aufgegessenen Schokoriegeln, die zierend an Teppichboden und Tapete kleben.

Ordnungim Kinderzimmer
Ein unaufgeräumtes Kinderzimmer sorgt für Ärger mit den Eltern

Kennen Sie das nicht auch? Mühevoll haben Sie einen gesamten Sonntag damit verbracht, das Kinderzimmer Ihrer Sprößlinge zu entrümpeln. Jedes Kleidungsstück hat wieder seinen Weg zurück in den Schrank gefunden, Modellautos und Teddybären stehen fein säuberlich in den Regalen und der Boden ist blitzeblank.

In der Regel dauert diese Ordnung genau bis nach dem nächsten Frühstück. Ihr Kind sucht ausgerechnet das blaue Lieblingsauto oder die kleine süße Babypuppe, die Sie am Vortag zuunterst in die Spielkiste zwischen all die anderen bunten Teile gepackt haben. Zack – zwei drei Handgriffe und alles liegt wieder wild verteilt im ganzen Raum.

Das leidige Chaos für immer aus dem Kinderzimmer zu verbannen – das kann Ihnen niemand versprechen. Aber mit ein paar kleinen und hilfreichen Tipps kann es besser werden. Denn was im Kindergarten funktioniert, kann ja zu Hause auch nicht viel komplizierter sein.

Alles hat seinen Platz

Wichtig ist eine gewisse Grundordnung ins Kinderzimmer zu bekommen. Alles sollte nach Möglichkeit seinen Platz haben. Die Bücher im Regal, die Teddys am Fußende des Bettes, der Ranzen unter dem Schreibtisch, die Kleider im Schrank, die Schmutzwäsche in einem im Bad dafür vorgesehenen Wäschekorb, die Autos in der Kiste, die Puppen in der Puppenecke und so weiter und so fort…

Besonders praktisch und komfortabel sind hierfür auch Rollerboxen z.b. von Rotho. Es gibt sie in verschiednen Größen, mit und ohne Deckel und besitzen Rollen am Boden, auf welchen sie sich ganz bequem auch für Kinder durch das Zimmer schieben oder ziehen lassen.

Flache Rollboxen beispielsweise eignen sich hervorragend für Kleinspielzeug, Lego oder Kaufladenzubehör und lassen sich nach dem Spielen einräumen, schließen und beispielsweise unter das Bett schieben. So ist nicht nur aufgeräumt, es wird auch zusätzlichen Stauraum geschaffen und sonst ungenutzte Ecken und Winkel des Zimmers können praktisch genutzt werden.

Regelmäßiges Aussortieren

Kinder wachsen unheimlich schnell und ebenso rasend ändern sich ihre Wünsche und Bedürfnisse. Ständig kommen neue Spielsachen hinzu und die alten nehmen nur noch unnötig Platz weg. Räumen Sie in regelmäßigen Abständen das Zimmer gemeinsam mit Ihrem Kind auf. Misten Sie aus, was nicht mehr dem Alter Ihres Sprößlings entspricht und entsorgen Sie defekte Spielwaren.

Lassen Sie das Kind mitentscheiden, womit es sich noch beschäftigen möchte, oder was es gar nicht mehr bespielt. Nur so behalten Sie einen Überblick und das Einsortieren in diverse Boxen, Kästen und Schubladen fällt bedeutend leichter. Animieren Sie Ihr Kind doch einmal dazu, gemeinsam einen Flohmarkt zu besuchen.

Statt das einst teure Spielzeug im Keller stapeln zu müssen, kann das Kind ja sein eigenes nicht mehr benötigtes Spielzeug verkaufen und sich so sein eigenes Geld verdienen. Oftmals finden am Wochenende spezielle Mutter-Kind-Flohmärkte statt und gerade die Kleinen im Kindergarten- oder Grundschulalter haben oft sehr viel Spass am Anbieten Ihrer Waren.

Eins nach dem Anderen

Um das ganz große Tohuwabohu im Kinderzimmer zu vermeiden, können Sie Ihrem Kind schon ganz früh beibringen, dass das gerade eben zur Seite gelegte Spielzeug erst weggeräumt werden soll, bevor ein neues beigeholt wird.

Lassen Sie das Kind mitentscheiden, wie die Gestaltung der Stauräume aussehen sollen. Das Aufräumen soll ja auch Spass machen und schließlich sprechen wir von einem Kinderzimmer und nicht von einem edlen Speisesalon, welcher farblich und im Design eins zu eins abgestimmt sein muss. Nehmen Sie Ihr Kind doch an die Hand, fahren Sie gemeinsam zum Möbeldiscounter oder in den Baumarkt, damit das Kind selbst vor Ort zwischen Form, Farbe und Material seiner neuen Ordnungshüter Ausschau halten kann.

Geduld und Liebe gegen Aufräummuffel

Auch Ihr Kind gehört zu der Gattung, welche immer dann müde sind, wenn sie aufräumen sollen? Tricksen Sie doch mal statt nur zu schimpfen. Die Freude auf eine kleine Belohnung kann hin und wieder recht große Wunder bewirken. Schließlich bekommt man die Lieblingsschokolade viel schneller, wenn man sich beim Auffräumen beeilt. Oder wenn Ihr Zwerg Sie zum Einschlafen bittet ihm etwas vorzulesen, sagen sie ihm, dass sie keinen Spass daran haben, sich durch die Spielzeugberge bis zum Bett zu wühlen.

Sollte alles nicht mehr funktionieren, drohen sie an, umherliegende Bauklötze oder Spielfiguren bis auf unbestimmte Zeit in den Keller zu verbannen. Wichtig dabei ist, dass Sie konsequent bleiben. Wenn Sie sich erst einmal unglaubwürdig gemacht haben, wird Sie Ihr Kind künftig nicht mehr ernst nehmen und die ganze Mühe war umsonst.

Verständnis zeigen

Ist Ihr Kind doch mal zu müde oder möchte es den eifrig und kunstvoll gebauten Turm aus Bauklötzen heute nicht mehr umreißen, dann zeigen Sie dafür Verständnis und erlauben ihm die Aufräumaktion auf den nächsten Tag zu verschieben. Feste Aufräumtermine vielleicht kombiniert mit des Kindes Lieblingsmusik machen gemeinsam noch viel mehr Spass.

Wichtig ist auch, Besuchskinder in das Aufräumen mit einzubeziehen. Zum einen sieht Ihr Kind, dass auch andere sich an die Regeln halten müssen und zum anderen zeigen Sie Fairness gegenüber Ihrem Kind. Es ist für die Kleinen sehr ernüchternd, wenn der Kindergartenfreund am Nachmittag zwar zum Spielen alle Kisten ausräumt, später aber nicht helfen muss, das Chaos wieder zu beseitigen.

Kinder lernen schnell. Und sie sehen natürlich auch, dass ein toll aufgeräumtes Zimmer nicht nur viel größer und schöner aussieht und mehr Platz zum Spielen freigibt, es weiß auch vor seinen Freunden ganz genau, wo die Schätze stehen, welche sich zum Zeigen eigne.

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