Nulldiät – Diät mit Wasser & Kräutertee

Was verbirgt sich hinter der Null-Diät?

Wer es bis jetzt noch nicht geschafft hat von Photosynthese zu leben oder sowieso nie ein Problem mit seinem Gewicht hatte, braucht wahrscheinlich auch keine guten Ratschläge zum Abnehmen, all jene dagegen, die sich nach wie vor immer wieder mit den unterschiedlichsten, meist wirkungslosen Diäten herumschlagen, könnten dagegen wieder einmal einen guten Tipp mit nach Hause nehmen!

Nulldiät
Nulldiät bei Tee und Wasser

Wie wär´s z.B., wenn Sie einmal eine Zeit lang gar nichts zu sich nehmen und damit die Garantie auf ein paar verlorene Kilos hätten? Keine schlechte Idee, bevor Sie allerdings sofort freudig zustimmen, denken Sie an Ihre Gesundheit und lesen Sie weiter!

Bei der so genannten Null-Diät dürfen Sie nämlich lediglich Wasser und Kräutertee konsumieren und damit sind die Grenzen dieser Diät auch schon erreicht. Auch wenn man kein Ernährungsexperte ist, liegt es auf der Hand, dass eine Null-Diät mit großer Wahrscheinlichkeit zwar zu einem Gewichtsverlust führen wird, der Gesundheit jedoch kaum zuträglich sein kann.

Dem Vorteil einer sicheren Methode zum Abnehmen, steht eine sehr unangenehme Tortur, gefolgt von massiven gesundheitlichen Konsequenzen gegenüber, die man sich ersparen kann, denn auch die verlorenen Kilos werden sich nach dem Ende des Fastens mit großer Wahrscheinlichkeit bald wieder auf den Rippen wiederfinden.

Bedenken sollte man außerdem, dass der Körper, wenn man sich von nichts anderem mehr ernährt als von Wasser und Kräutertee, zunächst einmal Flüssigkeit verliert. Erst danach beginnt er, seine Fettreserven zu verbrauchen.

Das kann aber je nach Körpergewicht einen sehr verschieden langen Zeitraum in Anspruch nehmen. Sind schließlich auch die Fettreserven verbraucht, geht es am Ende an die Muskelmasse und damit beginnt der tatsächlich gefährliche Teil der Null-Diät. In den Muskeln lagert der Körper nämlich wertvolles Eiweiß und wenn das abgebaut wird, kommt es zu unangenehmen Symptomen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und heftigen Kopfschmerzen, die sogar zur Migräne werden können.

Auf den Punkt gebracht heißt das, man fühlt sich alles andere als fit oder gesund. Ganz abgesehen von dem unerträglichen Hungergefühl, das während der Null-Diät ständiger Begleiter ist. Der permanente Verzicht auf feste Nahrungsmittel kann zu allem Überdruss auch noch zur Gicht und im allerschlimmsten Fall sogar zum kompletten Kreislaufzusammenbruch führen.

Die wenigen Vorteile der Null-Diät rechtfertigen also in keinem Fall die beschriebenen negativen Konsequenzen.

Ähnlich wie das Fasten hat diese Form der Diät natürlich auch einige Vorteile, die dennoch erwähnt werden sollen. Bei einigen Menschen löst das extreme Fasten ein Gefühl der Spiritualität aus, gefolgt von einer geschärften Wahrnehmung für Dinge, die sonst kaum bemerkt werden.

Was dem Einen als Spiritualität erscheint, ist für die anderen allerdings schlichter Hungerwahn. Nicht Hungernde hat schließlich die Sensibilität eines indischen Yogis oder Asketen, der jahrelang ohne feste Nahrung auskommen kann.

Auch von Vorteil ist die Entschlackung des Körpers, die mit dem Fasten einhergeht. Damit allerdings haben sich die positiven Seiten der Null-Diät auch schon wieder erledigt.

Nur wer also in einer sehr guten körperlichen Verfassung ist, sollte seinen Körper mit einer solchen Diät belasten und das auch nur für wenige Tage, ansonsten schadet man mehr der Gesundheit. Besser ist aber in jedem Fall eine vernünftige Umstellung der Ernährungsgewohnheiten und langfristige Schärfung der Einstellung zum Essen.

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