Nikolausgedicht zum Aufsagen wenn der Nikolaus kommt

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Und da ist er wieder, der Nikolaustag. Jedes Jahr genauso überraschend, wie es plötzlich Heiligabend ist und man Geschenke braucht.

Warum wir Nikolaus feiern haben wir an anderer Stelle erklärt, aber wenn dann der Tag mal da ist und vielleicht auch ein Nikolaus zu Euch nach Hause kommt, steht man plötzlich vor dem Problem, dass man ein Nikolaus-Gedicht aufsagen soll.

Nikolaus-Gedicht aufsagen leicht gemacht

Nachfolgend ein paar kurze, für Kinder einfach zu erlernende Gedicht für den Nikolaus

 

Nikolaus Gedichte aufsagen leicht gemacht
Nikolaus Gedichte aufsagen

Nikolaus, sei unser Gast,
Wenn du was im Sacke hast.
Hast du was, so lass dich nieder,
Hast du nichts, so pack dich wieder!

Niklaus mit dem weißen Bart,
Hab schon lang auf dich gewart‘.
Will auf meine Eltern hören.
Musst mir was Gut’s dafür bescheren!

Verfasser unbekannt

 

Nun stellt eure Schuh‘ zum Fenster ‚raus,
Es kommt der heilige Nikolaus!
Der legt euch im silbernen Sternenschein
Geheim die leckersten Gaben hinein.

Wohl mancher allzu schlimme Knabe                                                    Den Text vom Nikolaus Gedicht
Erhält der Rute bitt’re Gabe;                                                                   Klassiker „Von Drau’s vom Walde“
Doch mögt ihr „Großen“ nicht vergessen,                                             finden Sie hier
Daß manchem von euch es wäre zum Heil,
Bekäme auch er einen guten Teil
Von Nikolaushieben zugemessen!

Franz Josef Zlatnik (1871-1933)

 

Draußen weht es bitterkalt,
wer kommt da durch den Winterwald?
Stipp – stapp, stipp – stapp und huckepack –
Knecht Ruprecht ist’s mit seinem Sack.
Was ist denn in dem Sack drin?
Äpfel, Mandeln und Rosin‘
und schöne Zuckerrosen,
auch Pfeffernüss‘ fürs gute Kind;
die andern, die nicht artig sind,
die klopft er auf die Hosen.

Martin Boelitz (1874 – 1918)

 

Es rauscht der Wind im Winterwalde
durch die kühle graue Flur
und ein Jeder hofft, – schon balde
find er St. Niklolauses Spur.

Ach, wann wird er endlich kommen,
dieser heiß ersehnte Gast ?
Kinder blicken teils benommen
von Baum zu Baum, von Ast zu Ast.

In den Blicken heißes Sehnen,
Fragen, was wird dann geschehn ?
Und mancher tut schon mal erwähnen,
„Ich hab St. Nikolaus gesehn“.

Langsam neigt der Tag sich nieder,
Die Winternacht, sie steigt herauf,
als ein leises Raunen wieder,
stoppt der Kinder frommen Lauf.

Da aus dunstigem Gefilde
steigt wie eine Nebelnacht,
ein stilles schattiges Gebilde,
und die Dämmerung ist erwacht.

Kinderblicke werden helle
die Gesichter sind verzückt,
als Niklaus an der Tagesschwelle,
tritt in ihren Sehnsuchtsblick.

Du guter alter Nikolaus,
du Freund der Kinder nah und fern,
leer Deinen Sack heut bei uns aus,
wir alle haben dich so gern.

Verfasser unbekannt

 

Nikolaus, du guter Mann,
hast einen schönen Mantel an.
Die Knöpfe sind so blank geputzt,
dein weißer Bart ist gut gestutzt,
die Stiefel sind so spiegelblank,
die Zipfelmütze fein und lang,
die Augenbrauen sind so dicht,
so lieb und gut ist dein Gesicht.

Du kamst den weiten Weg von fern,
und deine Hände geben gern.
Du weißt, wie alle Kinder sind:
Ich glaub, ich war ein braves Kind.
Sonst wärst du ja nicht hier
und kämest nicht zu mir.
Du musst dich sicher plagen,
den schweren Sack zu tragen.

Drum, lieber Nikolaus,
pack ihn doch einfach aus.

Verfasser unbekannt

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