Monopoly – Spiel für die Familie

Spiel der Generationen: Monopoly

Monopoly ist ein bekanntes Brettspiel, das seit Generationen immer wieder gerne gespielt und immer wieder neu erfunden wird. Eigene Regeln sind ebenso häufig anzutreffen wie Sondereditionen mit unterschiedlichen Thematiken.

Monopoly Regeln
Monopoly spielen

Die Grundidee des Spiels ist simpel und besteht darin, alle Mitspieler in die Insolvenz zu treiben und das meiste Geld anzulegen, ob als Haus, Hotel oder einfach als Besitz ist hierbei gleichgültig.

Erworben werden bei Monopoly Bezirksrechte, entweder Straßen, Bahnhöfe, Elektrizitäts- oder Wasserwerk. Kommt ein Mitspieler durch Würfeln dann auf dieses Feld, muss er Miete bezahlen.

Monopoly wurde in 37 Sprachen übersetzt und in 103 Ländern verkauft und hat seit seinem Erscheinungsjahr 1933 nichts an seiner Aktualität eingebüßt. Neben den unterschiedlichsten Länderausgaben werden auch eine Vielzahl von Spezialeditionen produziert, sowohl zu besonderen Anlässen, als auch aus Materialien wie etwa die Monopoly Ausgabe aus Schokolade oder auch die Luxus-Variante mit Häusern aus Gold.

Als Erfinderin gilt heute Elizabeth Magie Phillips. Sie sicherte sich schon im Jahre 1904 das Patent – damals aber noch unter dem Namen „The Landlord’s Game“. Monopoly gilt als eines der erfolgreichsten Brettspiele überhaupt.

Monopoly in unserer Gesellschaft

Monopoly ist so bekannt, dass unsere Sprache und unsere Kunst dadurch beeinflusst worden sind. So sind Sprüche wie: „Gehe direkt in das Gefängnis, gehe nicht über Los, ziehe nicht 4000 Euro ein“ zu einem Running Gag geworden, vor allem für unerwünscht eintreffende Ereignisse.

Auch Klaus Lage sang schon in seinem Refrain: „Und die an der Schlossallee verlangen viel zu viel“ und kritisierte damit schon den Kapitalismus, so dass Monopoly sogar auch eine gewisse politische Relevanz bekam und von manchem Pädagogen eine Zeit lang eher kritisch betrachtet wurde.

Nichtsdestotrotz erfreut sich Monopoly immer noch allergrößter Beliebtheit, weiterhin werden Schuldscheine in immer höheren Beträgen erstellt, Spielpläne – wie bei Generationen zuvor – über Nacht im Zimmer einfach stehen gelassen, um am nächsten Tag weiterzuspielen. Wenn das kein Erfolg ist!

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