Fieberklee – Teichpflanzen

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Aussehen: Diese heimische Pflanze bildet auf dem Boden kriechende Triebe. Diese sind an der Unterseite bewurzelt. Sie verzweigen sich nur wenig und können auch in tieferes Wasser wachsen.

Fieberklee – Menyanthes trifolia

Fieberklee, Menyanthes trifoliata
Fieberklee, Menyanthes trifoliata

Hier schwimmen die Triebe dann allerdings und bauen dann den sogenannten Schwingrasen auf.

Der Fieberklee kann eine Höhe zwischen 20 und 30 cm erreichen. Die Blätter sind dreifach gefiedert und sitzen auf starken Stielen. Dabei sind die einzelnen Blätter oval bis länglich und 3 x 5 cm groß. Sie erinnern etwas an die Blätter des Klees.

Die fünfzipfligen Trichterblüten erscheinen in den Monaten Mai bis Juni in Weiß bis Zartrosa. Sie stehen in einer Traube an einem die Blätter überragenden Stiel. Die Blüteninnenseite ist mit kurzen, borstigen Haaren versehen.

Verwendung: Der Fieberklee liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Auch benötigt er einen neutralen bis leicht säuerlichen, nicht kalkhaltigen Boden. Die Pflanzen können in der Feuchtzone und bis zu einem Wasserstand bis 20 cm angesiedelt werden. Sie können hier dann in einigen Jahren vom Teichrand her schöne Schwimmdecken bilden.

Die Pflanzen können etwas auswuchern. Hier ist dann ein Rückschnitt erforderlich.

In der freien Natur steht der Fieberklee unter Schutz. Die Pflanzen sind durch die Trockenlegung von Mooren und anderen Naturstandorten vom Aussterben bedroht. Früher wurden Menyanthes trifoliata als Heilpflanze zur Fiebersenkung eingesetzt.

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