Mediterrane Küche Kochen

Mediterrane Küche für gesunde Ernährung

Die mediterrane Küche gilt als frisch und gesund. In den Ländern rund ums Mittelmeer wird sehr unterschiedlich gekocht, aber einige Grundzutaten finden sich in allen nationalen Küchen. Viele Urlauber kennen die mediterrane Küche aus den Ferien und inzwischen auch aus den Spezialitätenrestaurants, die von Südeuropäern hierzulande betrieben werden.

Was macht die mediterrane Küche aus?
Mediterrane Küche zuhause probieren

Zuerst waren es die Italiener und die Franzosen und ihre Küche, die Zuspruch fanden, dann die Griechen und die Jugoslawen. Inzwischen findet man auch vermehrt spanische, türkische und libanesische, ägyptische, marokkanische und andere Lokale, in denen mediterrane Kochrezepte umgesetzt werden.

Inbegriff der mediterranen Küche und ihrer Rezepte sind Gemüse, das nach Sonnenreife schmeckt, fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte, duftende Kräuter, Knoblauch und Olivenöle mit starkem Aroma oder zart duftend.

Die meisten Rezepte bestehen aus einer übersichtlichen Anzahl von Zutaten und sind entsprechend leicht nachzukochen. Vorschläge dafür lassen sich in vielen speziellen Kochbüchern und auch in diversen Internetforen finden. Mit ein bisschen Übung und – was besonders wichtig ist – marktfrischen Zutaten gelingt es auch zu Hause, die Küche der Mittelmeerländer zu genießen.

Die italienische Küche hat bei uns viele Freunde – Pizza und Pasta (Nudeln) gehören für viele zu den Leibgerichten von Kindesbeinen an. Klassiker wie „Penne all’arrabiata“ – lässt sich auch mit Spaghetti zubereiten – gelingen auch in der heimischen Küche und sind bedeutend preiswerter als außer Haus.

Die Tapas hingegen sind eine spanische Spezialität, kleine Häppchen, die man zum Aperitif reicht oder die das Büffet bei einer Feier ergänzen. Besonders beliebt: Albondigas, Hackklößchen in einer Tomatensauce, abgeschmeckt mit trockenem Sherry.

Eine Spezialität der Provence, der französischen Mittelmeerregion, ist die Bouillabaisse, eine Fischsuppe mit Muscheln, Garnelen und Gemüse, die mit Röstbrot und Rouille, einer sämigen Knoblauchsauce, verspeist wird.

Hummus, die typische Mischung aus Kichererbsen und Sesampaste mit etwas Knoblauch, ist eine traditionelle Speise der östlichen Mittelmeerländer wie Libanon und Israel.

In Nordafrika hingegen stehen Gerichte mit Couscous, einer Teigware aus Hartweizengrieß oder Hirse, häufig auf dem Speiseplan.

Eine Party mit mediterranen Speisen lässt sich leicht gestalten – auch in Form einer Grillfete. Statt der üblichen Würste und Nackensteaks nimmt man vielleicht Lammfleisch oder Geflügel, das man zuvor mariniert hat.

Dazu reicht man grünen Salat, Tomaten, Paprika, Oliven, in Stifte geschnittene Zucchini und gegebenenfalls etwas Schafskäse, stellt guten Essig und ein noch besseres Olivenöl dazu, damit sich jeder Gast seine eigene Mischung selbst zusammenstellen kann.

Luftgetrockneter Schinken, Paprikawurst, spanischer Käse wie Manchego oder türkischer Joghurt, zum Nachtisch Früchte und ein wenig Halva, eine Spezialität aus Zucker, Honig, Pflanzenöl und Sesamsamen oder Nüssen, komplettieren das Angebot.

Dazu isst man Pide, türkisches Fladenbrot, oder aber italienisches Ciabatta oder Baguette, das ursprünglich französische Stangenbrot. Gute Rot- und Weißweine aus südeuropäischen Ländern haben auch in unseren Supermärkten Einzug gehalten und schmecken den meisten Gästen.

Sherry oder Schnäpse wie Ouzo, Raki oder Grappa werden ebenfalls ihre Abnehmer finden.

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