Erziehung zur Medienkompetenz für alle Erziehenden

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Die Erziehung zur Medienkompetenz ist heute eines der grundlegenden Erziehungsziele überhaupt.

Erziehung zur Medienkompetenz, was ist sinnvoll?

Medienkompetenz - Der richtige Umgang mit Medien
Medienkompetenz will gelernt sein

Gehörten vor einer Generation vor allem auch Fernseher und Radio zu den gefragtesten Medien, so meint man heute, wenn man von Medienkompetenz spricht, vor allem den Computer und die Nutzung des Internets.

Medienkompetenz ist in diesem Sinne die Fähigkeit, sinnvoll mit dem Medium umzugehen. Aber was heißt sinnvoll?

Die Erziehung zu dieser besonderen Form der Kompetenz muss einen Heranwachsenden dazu befähigen, Informationen und Wissenswertes von dem Unwichtigen zu trennen. Referate vorbereiten, Übungsblätter per Internet lösen – all das scheint zum richtigen Umgang mit dem Medium zu gehören.

Aber was ist mit Freundschaftsplattformen, Spielen und Online-Käufen? Wie viel Spaß ist erlaubt und: Wer erzieht eigentlich die Kinder zu medienkompetenten Internetnutzern?

Erziehung zur Medienkompetenz: Eltern und Lehrer müssen an einem Strang ziehen

Die besten Lehrmittel nutzen nichts, der beste Unterricht im Fach PC ist sinnlos, wenn die Eltern zu Hause schlechte Vorbilder sind und den ganzen Tag oder Abend im Internet surfen oder Computerspiele spielen. Das macht jeden Ansatz der Erziehung zur Medienkompetenz zunichte.

Kinder lernen auch durch Vorbilder

Ist es üblich, dass Eltern viel vor dem Computer sitzen, machen es die Kinder bald nach, da es das Natürlichste der Welt zu sein scheint. Hier heißt es: mit gutem Beispiel voranschreiten.

Problematisch wird es, wenn Eltern von zu Hause aus am Computer arbeiten – hier muss dem Kind ganz klar der Unterschied zwischen Spaß und Arbeit deutlich gemacht werden.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass Eltern sich über Möglichkeiten und Stolpersteine bei der Erziehung zur Medienkompetenz informieren und für sich und ihre Kinder einen gangbaren Weg finden.

Ein Gedanke zu „Erziehung zur Medienkompetenz für alle Erziehenden“

  1. Man unterschätzt ja selber wie lange man so an Medien konsumiert. Smartphone und Fernsehen, da kommt echt was zusammen.

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