Mau-Mau richtig spielen

Mau Mau Spielregeln

Stammtisch, Männerabend. Reihum sitzen sich gestandene Mannsbilder gegenüber. Verzücken keine Miene und lassen sich mit Ihrem Pokerface nicht anmerken, welch gutes Blatt Sie auf der Hand haben. Sie zocken um Ruhm und Ehre beim Pokern. Und um die nächste Lokalrunde.

Mau Mau - Kartenspiel für Anfänger
Mau Mau Spielregeln

Mau Mau – Unterhaltsames Spiel für Kartenspieler auf Anfängerniveau

Und was ist mit Ihnen? Sie sitzen so abseits und verfolgen das Geschehen ganz gebannt.

Sie würden wohl auch gerne mitmachen, sind aber grundsätzlich kein Ass im Kartenspielen? Dann fangen Sie doch zum Einstieg am besten mit was Einfachem an: dem Mau Mau.

Ziel des Mau Mau Spiels

Dieses Kartenspiel ist genau das Richtige für alle, die keine Profis im Kartenspielen sind, aber dennoch nicht auf ein Spiel mit hohem Unterhaltungswert in geselliger Runde verzichten wollen. Es erfordert keine großen Kenntnisse, und besitzt weder komplizierte noch langatmige, verschachtelte Regeln, deren Erklärung mehr Zeit in Anspruch nimmt, als das eigentliche Spiel.

  • Es lässt sich bereits zu zweit spielen.
  • Maximal können aber auch bis zu 5 Spieler daran teilnehmen.

Ziel des Spiels ist es alle Karten so schnell wie möglich abzulegen. Gewonnen hat also derjenige, der als erster mit dem Ausruf „Mau-Mau“ all seine Karten abgelegt hat. Den Ausruf kann man bereits ankündigen, wenn man nur noch eine Karte übrig hat (also ein einfaches Mau, wenn man die vorletzte Karte ablegt und das anschließende Mau-Mau wenn man alle abgelegt hat)

Mau Mau Spielregeln

Zunächst einmal werden alle Karten gemischt.

Dann erhält jeder Mitspieler verdeckt 5 Karten des deutschen/französischen Skatblatts. Die verbleibenden Karten bilden verdeckt den Talon (Ablagestapel).

Die erste Karte vom Talon bildet den Beginn des Spiels. Auf dieser Basis müssen die Spieler nun reihum eine Ihrer Karten ablegen, sofern dies möglich ist.

Möglich ist es nur, wenn eine Ihrer 5 Karten die gleiche Farbe (also beim deutschen. Skatblatt Schellen, Herz, Eichel oder Blatt; beim franz. Skatblatt Kreuz, Pik, Herz und Karo) oder den gleichen Wert der Karte hat.

Für eine aufgedeckte Karo 10 Karte gibt es also zwei Optionen: entweder man legt ebenfalls eine Karo Karte darauf (z.B. eine Karo 5 oder ein Karo Ass usw.) Oder man legt eine andersfarbige Karte mit dem Kartenwert 10 (z.B. Herz 10) darauf.

Wer keine entsprechenden Karten hat, muss vom Ablagestapel eine ziehen. Entspricht die vom Ablagestapel genommene Karte der gesuchten neben den Stapel liegenden Karte, kann der Spieler sie auch gleich einsetzen.

Die Sonderkarten

Soweit, so einfach. Darüber hinaus gibt es aber auch noch drei Karten mit besonderer Bedeutung:

  • Den Buben: Dieser darf auf jede beliebige Karte abgelegt werden. Darüber hinaus berechtigt es den Spieler, der den Buben abgelegt hat, zu bestimmen, welche Farbe sein Nachbar beim nächsten Zug spielen soll. Kann er diesem Wunsch nicht nachkommen, muss er wie gewohnt eine Karte vom Ablagestapel ziehen.
  • Die Acht: Wird die Acht (egal welche Farbe) gespielt, muss der nächste Spieler automatisch aussetzen
  • Und die Sieben: Dasselbe gilt auch für die Sieben. Nur mit dem Zusatz, dass der Spieler der Aussetzen muss noch eine Karten vom Ablagestapel nehmen muss

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