Märchenbücher für die Reise in eine fantastische Welt

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Märchenbücher sind ein wenig außer Mode gekommen. Trotz mahnender Appelle mit Büchern wie „Kinder brauchen Märchen“, sind sie immer noch nicht der Kassenschlager, der sie einst waren.

Warum sind Märchenbücher so wichtig?

Märchenbücher
Märchenbücher entführen in fantastische Welten

Dabei können Kinder jede Menge aus Märchenbüchern lernen. In Märchen werden die grundlegenden Konflikte zwischen Menschen angesprochen.

Themen wie Eifersucht bei Schneewittchen (was in der heutigen Zeit, in der Äußerlichkeiten überhand nehmen, wieder topaktuell ist), Rivalität unter Geschwistern/Stiefgeschwistern (Aschenputtel) oder verletzter Stolz (Dornröschen) spiegeln auch die Gefühle der Kinder wider.

Dabei hält sich das Märchen an klassische Stereotype und überfordert die Kinder nicht mit komplizierten Charakterstudien seiner Figuren. Meist ist der sympathische Held oder die Heldin in den Märchenbüchern noch jung, auf dem Weg ins Erwachsensein, und bildet eine tolle Identifikationsmöglichkeit.

In Märchenbüchern gibt es meist ein Happy-End

Abgesehen von wenigen Ausnahmen, wie zum Beispiel das Mädchen mit den Schwefelhölzern von Hans Christian Andersen, haben Märchen meist einen glücklichen Ausgang. In Märchenbüchern wird also zunächst gelitten, der Held wächst mit seinen Aufgaben und am Ende geht alles gut aus. Für Kinder ist dieses Wissen sehr wichtig.

Wenn Kinder sich auf ein Märchen einlassen, erwarten sie ein Happy-End, in unserer Zeit ein dringendes Bedürfnis der Kinder. Noch dazu bedienen sich Märchenbücher einer bildhaften, direkt das Innere ansprechenden Sprache, so dass Kinder sofort in die fantastische Welt hineingezogen werden.

Und wenn wir ehrlich sind: Wir Erwachsenen lieben sie auch immer noch. Märchenbücher gehören einfach zum Leben.

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