Blutweiderich – Teichpflanzen

Blutweiderich – Lythrum salicaria

Aussehen: Diese horstartig wachsende Pflanze hat einen verholzten Wurzelstock. Die Stängel sind vierkantig, aufrecht und nach oben hin verzweigt. Der Blutweiderich kann eine Höhe zwischen 50 und 120 cm erreichen. Das weidenartige, sitzende Blatt kann 8 x 1 cm groß werden. Nach oben hin wird es dann kleiner. Der ährige Blütenstand erscheint in den Monaten Juli und August. Die Rispe ist wunderschöne purpurviolett gefärbt. Sie ist dicht mit 1,5 cm großen Blüten besetzt.

Verwendung: Die heimische Feuchtwiesenpflanze kann auf frischen bis feuchten Gartenboden und bis in Wassertiefen von 20 cm gepflanzt werden. Er kann einzeln oder auch in Gruppen zu jeweils drei Stück am Wasserrand, in der Sumpf- oder Feuchtzone gesetzt werden. Der Blutweiderich liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort.

Er kann mitunter nach der Pflanzung einige Jahre benötigen, um richtig anzuwachsen. In der Regel erfolgt ein Rückschnitt im Frühjahr vor dem neuen Austrieb. Es besteht aber auch die Möglichkeit die prächtige Blütenstaude gleich nach der Blüte zurückzuschneiden, dann erfolgt im Herbst ein zweiter Flor.

Zur Erhaltung der Sorte ist es ratsam, den Fruchtstand kurz vor der Samenreife zu entfernen. Sonst können sich andersfarbige Sämlinge ausbreiten. Es sollte aber kein Rückschnitt bis zum Boden erfolgen, da sich das Laub im Herbst orangerot färbt. Die Staude ist winterhart. Es ist kein Frostschutz notwendig.

Für eine Pflanzung im Gartenteich sind besonders die 70 cm hohe Sorte „Robert“ oder auch die bis zu 150 cm hohe „Feuerkerze“ zu empfehlen. Allerdings dürfen diese Sorten nicht überstaut werden.

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