Lust am Lernen

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Viele Kinder sind heutzutage mindestens ebenso gestresst wie hoch bezahlte Manager und ihr Terminkalender ist oftmals ebenso fast genauso voll. Gleichzeitig können die Schulen Kindern immer weniger mitgeben. Richtig lernen ist wichtiger denn je.

Fürs Leben lernen

Lust auf Lernen
Wie vermittelt man seinen Kindern Lust am Lernen?

Zu viele verschiedene Schulsysteme, zu wenige Lehrer, zu große Klassen- das sind die häufigsten Mängel, die Eltern wie auch Pädagogen selbst beklagen. Die ersten Schwierigkeiten in der Schule treten häufig ab der 3. Klasse auf.

Waren die ersten beiden Schuljahre noch spielerisch und locker, wird jetzt abrupt deutlich mehr von den Kindern verlangt.

Und noch dazu werden in vielen Bundesländern am Ende der Grundschulzeit gleich die Weichen für die Zukunft gestellt und die Entscheidung gefällt, ob ein Kind aufs Gymnasium kommt oder „nur“ auf die Haupt- oder Realschule, wodurch der Druck auf Kinder und Eltern noch größer wird. Das eigentlich Traurige daran ist, dass Kinder von sich aus neugierig sind und gerne lernen wollen, ihnen aber die Freude am Lernen oft gründlich verdorben wird.

In der Ruhe liegt die Kraft

Ganz ohne Frage müssen daher Eltern ihre Kinder heutzutage mehr und besser unterstützen und Ihnen beibringen, wie man selbstständig lernt. Aber wie ist das zu schaffen?

Zunächst ist es wichtig, dass Sie Ihren Kleinen etwas von dieser immensen Last und ihren Ängsten nehmen. Wer Angst hat, kann nicht lernen.

Des Weiteren können Sie für eine angenehme Lernatmosphäre sorgen. Dazu gehört ein ruhiger Arbeitsplatz, an dem Sie mit Ihrem Kind ungestört Hausaufgaben machen können. Bevor Sie gemeinsam loslegen, machen Sie ein paar Entspannungsübungen, das fördert die Konzentration. Progressive Muskelentspannung zum Beispiel, die man überall und jederzeit machen kann. Sogar im Klassenzimmer, etwa vor wichtigen Prüfungen.

Schema F

Darüber hinaus ist es aber auch wichtig, an den richtigen Punkten anzusetzen.

Eines der Hauptprobleme im Schulunterricht ist der mangelnde Transfer. Transfer bedeutet, dass ein Kind das, was es in einem bestimmten Kontext gelernt hat, nicht auf einen neuen Kontext übertragen kann. Aus Zeitgründen werden beispielsweise ein paar Textaufgaben geübt, aber es wird kaum erklärt, wie man das Gelernte bei anderen, neuen Textaufgaben anwenden kann.

Deshalb ist es sehr wichtig, Schemata zu erarbeiten. Die Lösungswege sind ja im Grunde immer gleich, aber dass dem so ist, muss Kindern auch vermittelt werden. Solche Schemata können gut in einem einfachen Diagramm dargestellt werden, dass über dem Schreibtisch aufgehängt wird. Das prägt sich ein und so hat Ihr Kind dann gleich ein Bild vor Augen, wenn es sich an eine neue Aufgabe wagt.

Lust am Lernen

Einerseits ist es zwar weiterhin gut, Kinder früh an regelmäßiges Lernen zu gewöhnen. Andererseits darf Lernen zu Hause auch Spaß machen. Das gelingt mit Lernhilfen und Lernspielen, die sich übrigens auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk eignen.

Ideales Training für Wortschatz und Rechtschreibung sind Spiele wie Wort-Yatzi oder Scrabble.

Der Umgang mit Zahlen kann zum Beispiel beim Domino geübt werden, räumliches Vorstellungsvermögen mit Spielen wie den Geometrie-Piraten von HABA.

Die Wieso Weshalb Warum-Reihe vermittelt kindgerecht Allgemeinwissen. Und im Gegensatz zum Schulunterricht kann man hierbei die Themen auf die individuellen Interessen jedes Kindes abstimmen.

Ein sehr erfolgreiches und umfassendes Lernhilfesystem ist LÜK, kurz für Lerne, Übe, Kontrolliere.

Mit solchen und anderen Materialien können Sie das leisten, was die Schule nicht kann: Lernen mit Spaß und ohne Stress. Das kostet Sie Zeit und Geduld. Aber langfristig macht sich ihr Einsatz bezahlt. Denn wenn Lernen Spaß macht, müssen Sie Ihr Kind nicht mehr dazu motivieren. Denn dann ist das Lernen selbst Belohnung genug.

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