Liebe und verliebt sein

Liebe – Was passiert in unserem Körper wenn wir verliebt sind?

Die Frühlingszeit ist die Zeit der Frühlingsgefühle. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass die meisten Menschen sich mit dem Beginn des Frühlings neu verlieben. Doch was passiert da eigentlich mit uns und unserem Körper? Warum benötigen wir auf einmal weniger Schlaf und leben sozusagen nur noch von der Luft und der Liebe?

Was passiert wenn wir uns verlieben?
Liebe & verliebt sein

Ist man frisch verliebt, ist man irgendwie anders. Man selbst merkt gar nicht, wie lebendig man selber ist und wie fixiert man auf die neue Liebe ist. Doch schon Platon bemerkte einmal das Liebe eine Geisteskrankheit ist.

Die heutigen Wissenschaftler würden diese Theorie zwar nicht mehr unterstützen, aber sie geben zu, dass die Symptome der Verliebtheit den Symptomen einer Krankheit ähneln. Doch die Wissenschaftler wissen auch das diese Symptome von den Hormonen ausgelöst werden, die wir in der Verliebtheit produzieren.

Aber es ist nicht ein Hormon für alle Symptome zuständig, sondern vielmehr ein ganzer Hormoncocktail, der auf uns einrauscht.

Das Belohnungszentrum im Gehirn sitzt auf Wolke Sieben

Gerade wenn man frisch verliebt ist, ist das Belohnungszentrum im Gehirn auf Hochtouren. Man kann diesen Zustand mit einem Rauschzustand vergleichen. Unser Körper produziert in dieser Zeit viel von dem Glückshormon Dopamin.

Produziert der Körper genug von diesem Hormon werden wir in einen Rauschzustand versetzt und können von dieser „Droge“ nicht genug bekommen. Die „Droge“ erweist sich hier als der neue Partner. Wir schweben also auf Wolke Sieben.

Komischerweise haben Menschen die sich verliebt haben weniger von den anderen Hormonen im Körper. Der Serotoninspiegel im Körper sinkt sogar. Aber warum? Es ist ähnlich wie bei anderen „Zwangserkrankungen“, auch hier sinkt der Serotoninspiegel im Blut. Bei der Verliebtheit ist es ebenso. Wir denken nur an das Eine und wir sind auf den Partner fixiert, genauso wie bei einer „Zwangserkrankung“.

Liebe bedeutet aber auch Ausschüttung von Stresshormonen

Es ist bewiesen und das wissen Sie wahrscheinlich auch selber, dass wenn wir den Partner der Wahl sehen unser Herz schneller klopft. Wir bekommen das bekannte Herzrasen. Doch unser Körper schüttet in dieser Zeit die beiden Stresshormone Adrenalin und Cortisol aus. Wir werden aktiver!

Oftmals wird Verliebten auch eine gewisse Zerstreutheit nachgesagt. „Das Essen ist versalzen, der Koch ist verliebt“ das ist eines der bekanntesten Sprichwörter, die man mit Verliebtheit in Verbindung bringt. Das mit der Zerstreutheit stimmt schon, denn das Adrenalin ist daran schuld. Das Stresshormon erschwert das Denken. Wer kuschelt, bleibt zusammen, dank des Kuschelhormons.

Wer nun frisch verliebt ist, möchte natürlich auch ewig zusammenbleiben. Damit aus einer Verliebtheit irgendwann mal Liebe wird, produziert der Körper das Hormon Oxytocin. Man bezeichnet es auch als Kuschelhormon. Dieses Hormon sorgt also dafür, dass aus einer Verliebtheit später Liebe wird. Es wird in der Hirnanhangsdrüse produziert und auch bei einer Geburt ausgeschüttet.

Die Liebe aktiviert Hirnregionen wie bei einer Suchterkrankung

Wissenschaftler haben ja bereits oft herausgefunden, dass während der Liebe verschiedene Hirnregionen aktiv sind. Aber Hirnforscher heben nun festgestellt das während der Verliebtheit die gleichen Hirnregionen aktiv sind wie bei einer Suchterkrankung. „Liebe ist mit einer Drogenabhängigkeit vergleichbar“ Aus diesem Satz lässt schließen, wer viel Zeit mit seinem Partner verbringt, ist glücklich.

Dieses Glücksgefühl will man natürlich nicht verlieren, man ist süchtig danach! Trennt man sich nun von seinem Partner erzeugt das Schmerzen, der Liebeskummer ist da.

Liebeskummer kann man mit einem Drogenentzug vergleich! Alleine um diese Schmerzen zu vermeiden, bleiben Menschen in einer Beziehung. Doch was war nun als Erstes da? Ist erst die Verliebtheit da gewesen und man produziert die Hormone dann, oder war es anders herum. Leider haben Wissenschaftler das noch nicht herausgefunden!

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