Lesen bildet von kleinauf

Lesen bildet, so weit die allgemeingültige Aussage, die so auch nicht infrage zustellen ist. Warum sich das Lesen auf kognitive Fähigkeiten auswirkt, liegt auf der Hand. Lesen bildet nicht nur den Wortschatz besser aus, sondern beeinflusst auch die Rechtschreibung positiv.

Lesen bildet, aber sagen Sie das nicht Ihren Kindern

Vorlesen und Lesen mit Kindern
Lesen bildet Kinder ganz nebenbei

Liest ein Kind täglich, nimmt es über das Auge das Schriftbild wahr, was langfristig zu besseren Rechtschreibkenntnissen führt.

Gleichzeitig fördert und bildet Lesen auch eine gewisse Wortgewandtheit aus, die dem Kind nicht nur beim Aufsatzschreiben, sondern auch im täglichen Leben zugutekommt.

Aber natürlich sind das nur die nützlichen Nebeneffekte, denn – Hand aufs Herz – wer denkt schon an Wortschatzerweiterung, wenn er seinem Kind ein Buch in die Hand gibt?

Lesen bildet, aber das passiert eher nebenbei

Lesen bildet, gut und schön, aber wie oben erwähnt, ist das nicht der Grund, wieso wir lesen. Aber warum liest der Mensch überhaupt? Diese Frage kann man nicht einheitlich beantworten, aber sicher ist der Grund nicht der Erwerb von neuem Wissen.

Die Gesellschaft will lieber unterhalten anstatt unterrichtet werden, sagte bereits Adolph Freiherr Knigge. Und letztendlich ist die Unterhaltung das, was man sich von einem guten Buch wünscht. Einer wünscht sich das Eintauchen in eine mystische Welt, der andere liebt spannende Geschichten, aber niemand liest, weil Lesen bildet!

Und doch passiert es einfach nebenbei. Wir begegnen fremden Kulturen, anderen Ländern, erwerben das alte Wissen von Indianer und erkunden die Seehäfen der Piraten.

Wenn wir Kinder also zum Lesen begeistern wollen, müssen wir darauf achten, wo ihre Interessen liegen, und können uns ganz nebenbei an den vielen positiven Eigenschaften des Lesens erfreuen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.