Kurzgeschichte Ostern

Kurzgeschichte Ostern – Familie Hoppler feiert Ostern

Einige Monate sind vergangen und es ist Frühling. Die ersten Blumen und Sträucher beginnen zu blühen. Tippsi und Tappsi hält jetzt nichts mehr im Haus. Sie würden am liebsten den ganzen Tag draußen spielen.

Kurzgeschichte Ostern
Kurzgeschichte zu Ostern

Das geht natürlich nicht, denn sie müssen in die Schule, danach ihre Hausaufgaben machen. Ab und zu müssen die beiden ihrem Vater helfen und das Taxi waschen. „ Damit es wieder blitzt!“, so sagte ihr Vater, Hupsi Hoppler.

Wenn sie alles gemacht hatten, konnten sie auf dem Spielplatz mit ihren Freunden spielen. Der Spielplatz war sehr groß. Es gab eine Rutsche und eine Schaukel. Aber das besondere war die Holzburg. Diese Burg hatten die Männer von Hasenstadt gebaut.

Eines Tages war es wieder so weit. Frau Hoppler sagte zu Tippsi und Tappsi:“ Bald ist wieder Ostern und wir haben sehr viel Arbeit.“ „ Fräulein Pülverchen hat uns schon gesagt, dass wir Eier anmalen werden “, antwortete Tappsi.

http://www.faselukahilla.at/ - Kurzgeschichte Ostern
Diese Kurzgeschichte Ostern wurde uns zur Verfügung gestellt von Hilla Faseluka

„ Wir müssen sie auch noch in der Stadt verteilen!“, erzählte Tippsi weiter.“ Und wir beginnen morgen!“ „ Ihr benehmt euch aber!“, ermahnte sie ihre Mutter. „ Wir werden nur die Eier anmalen und verteilen!“, versprachen beide.

Frau Hoppler schaute die beiden an. „Du kannst uns glauben!“, sagten sie.

Tippsi und Tappsi liefen auf die Wiese und spielten mit ihren Freunden. Bevor Tippsi und Tappsi am nächsten Morgen in die Schule gingen, erinnerte sie Herr Hoppler an ihr Versprechen. „ Wir machen keinen Unsinn!“, versprachen die beiden noch einmal.

Nachdem die Kinder auf ihren Plätzen saßen, sagte Fräulein Pülverchen:“ Wir beginnen heute mit unseren Ostervorbereitungen. Weil es aber schon warm ist, werden wir unsere Eier auf dem Spielplatz bemalen.“

Die Kinder sprangen begeistert auf. „ Nicht so laut!“, rief Fräulein Pülverchen.“ Setzt euch wieder!“ Die Kinder setzten sich rasch wieder hin. „Wir packen alles in den großen Korb!“, Fräulein Pülverchen zeigte auf einen großen Korb, der auf ihrem Tisch stand. Einige Kinder wollten aufspringen.

„ Nicht so schnell!“, sagte sie.“ Ihr nehmt immer nur ein Stück und legt es in den Korb.“ Die Kinder gingen zum Tisch und legten Eier, Farben und Pinsel in den Behälter. Als die erste Stunde vorüber war, war auch der Korb voll. Fräulein Pülverchen und der Schulwart trugen den Korb zum Spielplatz Die Kinder folgten den beiden.

Aber Tippsi und Tappsi hatten ihr Versprechen fast wieder vergessen. Die beiden Spitzbuben gingen sehr langsam, beinahe hätten sie ihre Schulklasse verloren. „ Tippsi! Tappsi!“, rief Fräulein Pülverchen. „ Wir müssen brav sein!“, flüsterte Tappsi seinem Bruder zu. Tippsi nickte, sie gingen ein bisschen rascher und so holten sie ihre Klasse wieder ein.

Als sie den Spielplatz erreicht hatten, fingen sie mit dem Eier bemalen an. Nur Tappsi und Tippsi konnten sich nicht konzentrieren, sie mussten zu der Rutsche und der Holzburg schauen. „ Für heute sind wir fertig.“, sagte Fräulein Pülverchen.“ Ihr könnt schon nach Hause gehen!“

Rasch liefen die Kinder nach Hause. Nur Tippsi und Tappsi brauchten länger. „Wo wart ihr denn?“, wollte Frau Hoppel wissen.

„ Entschuldige, wir werden unsere Aufgaben gleich jetzt machen!“, antworteten sie. Bevor ihre Mutter etwas sagen konnte, verschwanden die beiden in ihr Zimmer. Frau Hoppler stand noch immer verwundert in der Küche, als sie vor dem Haus laute Stimmen hörte.

„ Das sind sicher wieder die Hoppler Kinder!“, sagten Nachbarn der Familie Hoppler. Frau Hoppler öffnete die Tür. „ Könnten Sie auf Ihre Buben besser aufpassen!“, rief Herr Viechtel. „Was haben sie jetzt wieder angestellt!“, sagte Frau Hoppler.“ Kommen Sie doch herein.“

Herr Viechtel, Frau Schnüffel und Frau Taler gingen in das Haus. Sie setzten sich hin. „Was die beiden jetzt wieder angestellt haben, ist unerhört!“, schimpfte Frau Schnüffel. Frau Hoppel setzte sich auch hin.

„ Tippsi und Tappsi haben unsere Glockengriffe mit Farbe angemalt!“, sagte auch Frau Taler. „ Sie sollten sie endlich bestrafen!“, sagte auch Herr Viechtel. In Hasenstadt hatten die Türglocken Ketten, an denen waren Holzgriffe montiert. „Was sollen wir jetzt machen!“, rief Frau Taler.

Inzwischen waren auch Tippsi und Tappsi aufmerksam geworden, sie kamen in die Küche. „Gut, dass ihr kommt!“, sagte Frau Hoppler. Tippsi und Tappsi gingen langsam in die Küche und setzten sich zum Tisch.

Dann fragte Frau Hoppler, warum sie schon wieder etwas angestellt haben. „Wir wollte doch die Stadt für Ostern vorbereiten!“, antwortete Tippsi. „Da wollten wir auch die Glockengriffe bunt bemalen!“, sagte Tappsi. Die beiden schauten die Erwachsenen unschuldig an.

„ Ihr wisst ja, dass ihr bestraft werden müsst.“, sagte Frau Hoppler mit strenger Stimme. Ohne einen Mucks gingen die beiden in ihr Zimmer. „Wie können wir die beiden bestrafen?“, wollte Herr Viechtel wissen. „Ich hab schon eine Idee!“, antwortete Frau Hoppel.“ Sie werden es rechtzeitig merken. “Neugierig verließen die Nachbarn das Haus der Familie Hoppel. Frau Hoppel ging zu Tippsi und Tappsi.

„Ihr habt Papa und mir versprochen keinen Unsinn zu machen!“, sagte sie. „Es tut uns leid.“, antworteten Tippsi und Tappsi. „ Ihr wisst, das wir euch betrafen müssen!“, sagte Frau Hoppel weiter.“ Ihr wolltet unsere Stadt besonderes schön für das Osterfest schmücken.“ Tippsi und Tappsi nickten.

„ Und deswegen werdet ihr alle Blumenkisten auf den Fenstern bemalen!“, sagte Frau Hoppler. „ Und wann müssen wir beginnen?“, wollten sie wissen.
„ Gleich morgen nach der Schule!“, antwortete Frau Hoppler.

Am nächsten Tag malten Tippsi und Tappsi die Blumenkisten an. So kam es, dass es in Hasenstadt bunte Blumenfensterkisten gab.

(c) Text Hilla Faseluka

Vielen Dank für Ihre Kommentare!