Kreditlexikon – Kreditbegriffe A-E

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Kreditbegriffe mit A

Ablösewert

Der Ablösewert ist aus buchhalterischer Sicht der Wert eines Gutes innerhalb der vertraglich festgelegten Laufzeit. Allerdings kann er vom tatsächlichen Marktwert abweichen. Bedingt wird das durch die Differenz zwischen zwischen der monatlichen Tilgung und den Wertverlust.

Ablösung

Eine Ablösung wird oftmals auch Umschuldung genannt. Hierbei wird ein bestehender Kredit durch die Aufnahme eines neuen ersetzt. Sinnvoll ist das, wenn die Zinsen beim neuen Kredit günstiger sind oder wenn ein kurzfristiger Kredit in einen längerfristigen umgewandelt werden soll.

Abmahnung

Kredit Lexikon
Kreditlexikon

Gerät der Kreditnehmer mit den monatlichen Ratenzahlungen in Verzug, so erfolgt eine Abmahnung. Je nach Bedingungen im Darlehensvertrag kann eine Verzugsgebühr nach vorheriger Ankündigung erhoben werden. Außerdem wird eine Abmahnung der Schufa mitgeteilt und dort auch gespeichert.

Abnahmeverpflichtung

Bei der Abnahmeverpflichtung handelt es sich schlichtweg um die Verpflichtung von Seiten des Kreditnehmers, einen Kredit innerhalb einer Frist auch anzunehmen. Der Grund hierfür ist, dass viele Verbraucher vor der tatsächlichen Auszahlung Bedenken bekommen.

Abschreibung

Abschreibung bedeutet die Absetzung für die Abnutzung einer Sache, wie zum Beispiel einer Immobilie, eines Autos. Die Abschreibung hat nichts mit einer Monatsrate bei einer Finanzierung zu tun. Die Abschreibung kann von der Steuer abgesetzt werden. Es wird dabei ein fester Prozentwert von den Anschaffungskosten auf die Dauer der Nutzung verteilt.

Abtretung

Die Abtretung ist die Übertragung eines Rechtes. Im Kreditwesen bedeutet eine Abtretung, dass Forderungen an einen anderen Gläubiger übertragen werden. Eine Abtretung kann zum Beispiel eine Lohn- bzw. Gehaltspfändung sein. Kommt ein Kreditnehmer in Zahlungsschwierigkeiten, kann zum Beispiel die Kredit gebende Bank pfänden.

Abtretung einer Grundschuld

Eine Grundschuld ist juristisch gesehen das Recht, aus einem Grundstück Geld einzufordern. Kann ein Kreditnehmer nicht mehr seinen Verpflichtungen nachkommen, kann der Gläubiger dieses Recht einfordern. Die Abtretung einer Grundschuld wird im Grundbuch vermerkt.

Allgemeine Darlehensbedingungen

Bei den allgemeinen Darlehensbedingungen handelt es sich um die in Schriftform verfassten Vertragsbestimmungen, die der Kreditgeber mit dem Kreditnehmer aushandelt.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Die AGB, Allgemeine Geschäftsbedingungen, regeln die rechtliche Seite zwischen zwei Parteien. Ein Hinweis auf die AGBs ist bei jeder Geschäftsbeziehung zwingend notwendig. Das gilt auch für Darlehensgeber. Das Lesen der AGB liegt dann im Verantwortungsbereich des Kreditnehmers.

Amortisation

Amortisation ist die termingerechte Rückzahlung eines geliehenen Geldbetrages, der anhand von Tilgungsraten zu einem bestimmten Zeitpunkt festgelegt wurde.

Amtlicher Lageplan

Der amtliche Lageplan ist ein amtliches Verzeichnis, das die Lage eines Grundstücks und der eventuell darauf erbauten Gebäude inklusive technischer Einrichtungen beschreibt. Dieser amtliche Lageplan dient auch zur Vorlage beim Katasteramt.

Andienungsrecht

Das Andienungsrecht gibt einem Leasingnehmer die Möglichkeit, den geleasten Gegenstand nach Beendigung der Vertragslaufzeit käuflich zu erwerben, nachdem ihm die Leasinggesellschaft zuvor dieses Recht eingeräumt hat.

Anfänglicher effektiver Jahreszins

Das ist der Zinssatz, der beim Vertragsabschluss maßgeblich ist. Dieser kann sich jedoch aufgrund von Änderungen des Zinssatzes innerhalb eines Jahres ändern. Aus diesem Grund nennt man ihn anfänglicher effektiver Jahreszins.

Anschaffungskosten

Aus steuerlicher Sicht gesehen fallen unter Anschaffungskosten zum Beispiel der Kaufpreis einer Sache, Gutachterkosten, Grunderwerbssteuer, Maklerprovisionen, Grunderwerbssteuer sowie Notarkosten und Grundbuchkosten.

Annuität

Annuität ist die gleichbleibende Zahlung von monatlichen Raten. Dabei besteht ein Teil der monatlichen Raten aus Kreditzinsen, der andere Teil ist für die Tilgung.

Annuitätendarlehen

Bei einem Annuitätendarlehen sind die monatlichen Raten für die Rückzahlung immer gleichbleibend. Daraus ergibt sich aber auch, dass Sondertilgungen und Sonderzahlungen nicht möglich sind.

Anschlussfinanzierung

Eine Anschlussfinanzierung bedeutet, das nach Beendigung eines Kreditvertrages die Möglichkeit besteht, einen neuen Kreditvertrag ohne zeitliche Verzögerung abzuschließen. Die Konditionen können dabei vom bisherigen Kreditvertrag abweichen.

Anzahlung

Eine Anzahlung ist ein Teilbetrag, der im Vorfeld eines Kreditvertrages geleistet wird. Diese Anzahlung verringert die monatlichen Raten. Die Anzahlung wird bei Auslieferung eines Fahrzeuges fällig. Je nach Bonität kann eine Anzahlung zwingend notwendig sein.

Auflassung

Die Auflassung ist die Übereignung eines Eigentums zwischen Käufer und Verkäufer. Die Auflassung muss im Grundbuch eingetragen werden, erst dann ist der Übergang des Eigentums rechtskräftig.

Auflassungsvormerkung

Die Auflassungsvormerkung sichert dem Käufer die Übertragung des Eigentums zu. Mit dem abschließenden Eintrag ist der Käufer dann der Eigentümer der Immobilie.

Aufwendungsdarlehen/ -zuschüsse

Mit finanziellen Zuschüssen fördert der Staat dem Wohnungsbau. Das kann in Form von Abschreibungen oder anderen Zuschüssen erfolgen. Auch Darlehen unterstützen den Wohnungsbau in Form von günstigen Zinsen oder Bürgschaften. Hierbei wird dann von Aufwendungsdarlehen gesprochen.

Ausbauhaus

Bei einem Ausbauhaus wird ein Teil des Innenausbaus vom Bauherr selbst übernommen. Das Gegenteil davon ist das Fertighaus. Hierfür verlangen die Lieferanten eine Zahlungsgarantie von der Bank.

Auszahlung (Valutierung)

Eine Auszahlung des Darlehens wird auch als Valutierung bezeichnet. Die Auszahlung kann auch bei bestimmten Umständen vor den Auszahlungsvoraussetzungen erfolgen.

Auszahlungskurs

Eine Kreditsumme verringert sich um den Zinsabschlag, der im Fachjargon auch Damnum genannt wird. Die Differenz zwischen Kreditsumme und dem Zinsabschlag wird Auszahlungskurs genannt.

Auszahlungsvoraussetzung

Ein Kredit wird erst dann ausgezahlt, wenn alle erforderlichen Auszahlungsvoraussetzungen vorliegen. Dazu zählen Urkunden, Grundbucheinträge oder sonstige Nachweise.

Avalgebühr

Die Avalgebühr ist die Gebühr für eine Bürgschaft bei einem Darlehen. Diese Gebühr führt zu einer Verteuerung des Darlehens.

Kreditbegriffe mit B

Bagatellkredit

Ein Bagatellkredit ist ein Kleinkredit von bis zu 400 Euro. Heuzutage werden Kredite mit einer solchen kleinen Summe nicht mehr vergeben. Dazu kann der Überziehungsrahmen des Girokontos genutzt werden.

Barkredit

Verbraucher können Barkredite können entweder über das Girokonto als Überziehungsrahmen oder über ein Darlehen beziehen.

Basisfinanzierung

Eine Basisfinanzierung ist häufig bei einem Kauf von Fahrzeugen zu finden. Durch die Finanzierung, günstigen Zinsen und gleichbleibenden monatlichen Raten wird das Eigentum an einer Sache erworben. Wenn die letzte Rate gezahlt ist, gehört das Fahrzeug dem Käufer.

Basisleasing

Beim Basisleasing besitzt der Verbraucher nur ein vorübergehendes Recht, eine Sache zu nutzen. Für diesen vorbestimmten und vertraglich festgelegten Zeitraum müssen Raten gezahlt werden. Die Raten können bei Firmen von der Steuer abgesetzt werden. Für den Verbraucher lohnt sich das Leasen wegen der niedrigen monatlichen Raten.

Baubeschreibung

In der Baubeschreibung wird das Bauvorhaben näher beschrieben. Sie umfasst die an dem Bau beteiligten Architekten, die verwendeten Materialien sowie die Techniken. Im Rahmen der Finanzierung wird die Baubeschreibung vom Kreditinstitut benötigt.

Baufortschritt

Baudarlehen werden nach dem Baufortschritt ausgezahlt. Der Architekt muss den Baufortschritt bestätigen und ihn der Bank einreichen.

Baugenehmigung

Eine Baugenehmigung ist ein wesentlicher Bestandteil des Baurechts. Oftmals fällt auch bei der Baugenehmigung der Begriff Baubewilligung.

Baukosten

Baukosten sind alle Aufwendungen, die bei der Planung und deren Ausführung einer Baumaßnahme anfallen.

Baunebenkosten

Zu den Baunebenkosten gehören alle Aufwendungen, die außer den eigentlichen Kosten, wie zum Beispiel den Anschaffungspreis oder den Planungskosten, anfallen. Sie können bis zu 20 Prozent der Bausumme ausmachen.

Baudarlehen

Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Darlehen, kann ein Baudarlehen nur für Immobilienzwecke und Grundstückskäufen genutzt werden. Oftmals werden zur Tilgung von Baudarlehen auch kapitalbildende Lebensversicherungen abgeschlossen. Der Auszahlungsbetrag am Ende der Laufzeit wird dann von der Versicherung zur Hypothekentilgung verwendet. Erfolgt ein vorzeitiges Ableben des Versicherten, wird die Hypothek sofort beglichen. Die Voraussetzung dazu ist allerdings, dass die Höhe der Versicherungssumme mit der Hypothek übereinstimmt.

Bauträger

Ein Bauträger kauft gewerbsmäßig Grundstücke auf und bebaut diese mit dem Ziel, diese später wieder zu veräußern.

b.a.w.- Konditionen

Hierbei handelt es sich um Vertragsbestimmungen, die lediglich „bis auf weiteres“ gelten

Bearbeitungsgebühr

Für die Bearbeitung eines Darlehens- oder Kreditantrages erhebt die Bank eine Gebühr, die Bearbeitungsgebühr. Diese wird im Regelfall von der Kreditsumme abgezogen.

Bedingungen

Damit ein Darlehen zur Verfügung gestellt wird, müssen Bedingungen aufgestellt werden. Diese beinhalten die Zinsen, den Auszahlungskurs etc.

Bedingungsanpassung

Die Banken garantieren zunächst nur für einen bestimmten Zeitraum einen festen Zinssatz. Vor Ablauf dieses Zeitraumes müssen neue Bedingungen festgelegt werden. In diesem Zusammenhang fallen auch die Begriffe Prolongation oder Zinsanpassung.

Belastung

Bevor eine Bank einen Kredit vergibt, prüft sie die Belastung des Kunden. Hauptfaktoren für die Beurteilung sind das Einkommen. Es wird geprüft, ob dem Kunden nach Abzug aller finanziellen Verpflichtungen noch genügend Geld übrig bleibt, um den Lebensstandard abzusichern.

Beleihungsauslauf

Der Beleihungsauslauf ist der prozentuale Anteile eines Objektwertes, für das ein Darlehen aufgenommen werden muss.

Beleihungsgrenze

Die Banken beleihen Objekte nur bis zur einer bestimmte Grenze des Wertes.

Beleihungsobjekt

Ein Beleihungsobjekt dient als Sicherheit für die Baufinanzierung. Dabei kann es sich um Eigentumswohnungen, Grundstücke oder um Häuser handeln.

Beleihungsunterlagen

Für ein beliehenes Objekt müssen Unterlagen zur Verfügung gestellt werden. Dabei handelt es sich um die Baubeschreibung, Flurkarte, Grundriss, Grundbuchauszug etc.

Beleihungswert

Der Beleihungswert ist der Kaufpreis eines Objektes abzüglich des Sicherheitsabschlages. Dieser Sicherheitsabschlag ist von Bank zu Bank verschieden.

Bereitstellungszinsen

Bereitstellungszinsen fallen dann an, wenn ein Darlehen auf Abruf vergeben wurde. Das bedeutet im Klartext, dass diese Bereitstellungszinsen immer dann anfallen, wenn ein Kunde ein Darlehen zur Verfügung gestellt bekommen hat, dieses aber erst zu einem späteren Zeitraum abruft.

Besicherung

Eine Besicherung ist ein anderes Wort für Sicherheiten, die die Banken bei der Vergabe von Krediten verlangen.

Besitz

Der Begriff Besitz ist im BGB geregelt. Danach ist derjenige Besitzer einer Sache, der die Verfügungsgewalt über ein Objekt hat.

Beurkundung

Der Gesetzgeber hat zum Schutz der Beteiligten eine notarielle Beurkundung vorgesehen. Zum Beispiel bei einem Grundstückskauf kommt eine Beurkundung durch einen Notar in Betracht.

Bewirtschaftungskosten

Bewirtschaftungskosten sind die Kosten, die zu einem laufenden Betrieb einer Immobilie notwendig sind. Dazu zählen Heizungskosten, Verwaltungskosten und Steuern.

Bodenwert

Der Bodenwert ist die Grundlage für den aktuellen Kaufpreis eines Objektes. Der Bodenwert wird auch Verkehrswert genannt.

Bonität

Die Bonität gibt Aufschluss über die Kreditwürdigkeit eines Kunden. Dies dient nicht nur zum Schutz der Banken vor einem Ausfall der Kredite, sondern Sie sollen den Kreditnehmer auch vor einer Überschuldung schützen. Anhand seines Einkommens wird ermittelt, ob der Kreditnehmer nach Abzug aller Kosten für die Lebensführung noch dazu in der Lage ist, seinen Verpflichtungen gegenüber der Bank nachzukommen.

Bonitätsunterlagen

Damit ein Kredit bewilligt wird, muss der Geldgeber zunächst die Bonitätsunterlagen überprüfen. Hierzu zählen Lohn- bzw. Gehaltsabrechnungen, Einkommensteuerbescheide, Lebensversicherungen und andere. Selbständige müssen die Jahresabschlüsse, Handelsregisterauszug oder sonstige Unterlagen zur Ermittlung der Einnahmen vorlegen.

Bonitätsprüfung

Die Bonitätsprüfung wird vor einem Vertragsabschluss geprüft und gibt Aufschluss über die Zahlungsfähigkeit des Betroffenen.

Brandversicherung

Eine Brandversicherung muss vor dem Abschluss einer Finanzierung abgeschlossen und nachgewiesen werden. Sie deckt im Schadenfall die Gesamtkosten für die Wiederherstellung ab.

Briefgrundschuld

Wird der Kreditnehmer zahlungsunfähig, kann der Kreditgeber durch den Eintrag in das Grundbuch eine Zwangsvollstreckung herbeiführen. Dann wird von einer Briefgrundschuld gesprochen.

Brutto

Das ist der Preis inklusive Mehrwertsteuer. Darlehen werden immer in Bruttobeträgen kalkuliert.

Buchgrundschuld

Ist ein anderes Wort für Briefgrundschuld. Bei Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers kann durch den Eintrag in das Grundbuch eine Zwangsvollstreckung betrieben werden.

Bürgschaft

Eine Bürgschaft ist die Verpflichtung eines Dritten, für die Verpflichtungen eines Darlehensvertrages einzustehen, sollte der ursprüngliche Darlehensnehmer zahlungsunfähig werden. Es gibt zwei Arten von Bürgschaften. Zum einen ist das die selbstschuldnerische Bürgschaft. Sie kann auch dann beansprucht werden, wenn die Zahlungsunfähigkeit des Schuldners überhaupt noch nicht feststeht. Die zweite Form der Bürgschaft ist die MaBV-Bürgschaft. Ist ein Objekt noch nicht fertig, und damit auch noch keine Grundschuld des Käufers eingetragen werden kann, springt die Bank des Verkäufers in diesem Fall ein.

Bürgschaftsgebühr

Bei einer Bürgschaft wird eine Gebühr für den Verwaltungsaufwand fällig. Diese hat der Kreditnehmer zu bezahlen. Abgedeckt wird damit der Prüfungsaufwand und die Verwaltungsgebühr. Die Bürgschaftsgebühr ist ist eine laufende oder eine einmalige Gebühr.

Kreditbegriffe mit C und D

Damnum

Durch einen festgelegten Zinssatz wird eine Vorauszahlung der Zinsen geleistet. Diese wird vom eigentlichen Rückzahlungswert abgezogen.

Darlehen

Ein Darlehen ist ein anderes Wort für Kredit. Bei diesem Darlehen leiht ein Geldnehmer von einem Geldgeber einen bestimmten Geldbetrag. Er verpflichtet sich, diesen bei Fälligkeit oder in monatlichen Raten zurückzuzahlen.

Darlehensantrag

Darunter ist ein Antrag eines Kunden an eine Bank zu verstehen, ihm ein Darlehen zu gewähren. Zu einem Darlehensantrag müssen alle erforderlichen Unterlagen, wie Gehaltsnachweise etc. eingereicht werden. Anhand dieser Unterlagen und nach Überprüfung der Bonität entscheidet die Banken über eine Bewilligung des Darlehens.

Darlehensbedingungen

Bei den Darlehensbedingungen werden die Rückzahlungsmodalitäten, die Zinsen und der Auszahlungsbetrag schriftlich festgehalten. Sie werden von den jeweiligen Banken vorab formuliert und haben für alle Kunden Gültigkeit.

Darlehensgeber

Darlehensgeber ist derjenige, der das Geld verleiht. Das kann eine Privatperson, aber auch eine Bank sein.

Darlehensgesamtbetrag

Das ist der geliehene Betrag inklusive Zinsen, Bearbeitungsgebühren und einer eventuellen Restschuldversicherung.

Darlehensnehmer

Ist derjenige, der sich das Geld geliehen und die Papiere unterschrieben hat.

Darlehensvertrag

In einem Darlehensvertrag werden die Modalitäten zur Rückzahlung sowie die Höhe des Darlehens und der Zinsen schriftlich festgehalten.

Dingliche Sicherheiten

Im Grundbuch wird durch das Kreditinstitut die Immobilie eingetragen. Dies dient als Absicherung für die Bank.

Disagio

Das gleiche wie Damnum. Es handelt sich um eine Vorauszahlung der Zinsen, die vom tatsächlichen Darlehensbetrag abgezogen wird. Auf diese Weise wird der Auszahlungsbetrag gemindert.

Drittkäuferbenennungsrecht

Ein Leasingnehmer hat das Recht, einen Käufer zu benennen, der den geleasten Gegenstand vom Händler zu einem höheren Preis als dessen Einkaufspreis übernimmt.

Kreditbegriffe mit E

Effektivzins

Wer einen Kredit erhält, muss dafür Zinsen bezahlen, auch wenn der Kredit schon längst abgezahlt ist. Das liegt daran, dass die Restschuld nicht sofort reduziert wird. Dann spricht man von einem Effektivzins. Er setzt sich aus den jährlichen Zinsen und einer Bearbeitungsgebühr zusammen.

Eigenheimzulagenförderung

Hierbei handelt es sich um ein Steuersparmodell.

Eigenkapital

In der Regel wird bei einer Immobilienfinanzierung ein gewisses Eigenkapital des Kreditnehmers erwartet. Das bedeutet, dass er über eigene finanzielle Mittel verfügen muss.

Eigenleistungen

Das sind persönliche Arbeitsleistungen. Sinn und Zweck ist es, Handwerkerlöhne dabei zu sparen.

Eigennutzung

Wenn die Immobilie für eigene Zwecke genutzt wird, spricht man von Eigennutzung.

Eigentum

Eigentümer ist der, der die Rechte an einer Sache hat. Im Falle einer Finanzierung ist der Darlehensnehmer der Eigentümer. Die Bank hat lediglich einen Eigentumsvorbehalt. Und das nur so lange, bis die letzte Rate gezahlt wurde.

Eigentumswohnung

Das ist ein Sondereigentum einer Wohnung, die zu einem gemeinschaftlichen Eigentum gehört. Hierzu gehören auch das Grundstück, Anlagen und Einrichtungen. Geregelt wird dies im Wohnungseigentumsgesetz (WEG).

Einheitswert

Ein vom Finanzamt festgelegter Richtwert, der zur Steuerbemessung dient. Besonders im Bereich der Grundsteuer kommt dieser Wert in Betracht.

Einkommen

Das ist nach dem Einkommenssteuergesetz der Betrag aller Einkünfte, der nach dem Abzug der Sonderausgaben und aller außergewöhnlichen Belastungen übrig bleibt.

Einkommensnachweise

Einkommensnachweise belegen den Verdienst und dienen zur Bonitätsprüfung und zur Berechnung der monatlichen Belastungsgrenze.

Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung

Das sind Miet- und Pachteinnahmen.

Einliegerwohnung

Das ist eine in sich abgetrennte Wohnung in einem Einfamilienhaus.

Endfälliges Darlehen

Im Gegensatz zu einem Darlehen, das in monatlichen Raten zurückgezahlt wird, wird bei einem endfälligen Darlehen, der komplette Betrag an einem festgelegten Stichtag in einer Summe beglichen.

Erbbaurecht

Beim Erbbaurecht kann der Begünstigte auf einem fremden Grundstück ein Gebäude errichten. Für den Zeitraum der Nutzung wird dann ein Erbbauzins entrichtet. Dieses Erbbaurecht kann verkauft oder vererbt werden.

Erschließungskosten

Dabei handelt es sich um die Kosten, die beim Hausbau anfallen wie Strom und Gas, Wasser

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