Konsequenz in der Erziehung wird häufig mit Strafe gleichgesetzt

Was bedeutet Konsequenz in der Erziehung eigentlich? Viele Eltern verstehen darunter das Androhen einer Strafe, frei nach dem Motto: Wenn du dein Zimmer nicht aufräumst, bekommst du nachher keine Schokolade. Dabei meint Konsequenz in der Erziehung noch viel mehr.

Konsequenz in der Erziehung muss situationsbedingt sein

Mutter küsst ihre fröhliche Tochter
Konsequente Erziehung kann liebevoll sein

Zunächst einmal müssen Strafen, sollten sie denn bei bestimmten Forderungen angedroht werden, einen direkten Bezug zur Handlung haben. Somit sind sie für Kinder verständlich und nachvollziehbar.

Eine richtige Konsequenz in der Erziehung wäre zum Beispiel: Wenn du nicht aufräumst, kann niemand zum Spielen kommen, weil ihr dann keinen Platz habt. Und dann ist es natürlich ebenso wichtig, diese Konsequenz auch durchzuziehen.

Konsequenz in der Erziehung schließt auch die Eltern ein

Konsequenz in der Erziehung fängt bei den Eltern an. Denn oft gehen gerade bei Erziehungsfragen die Meinungen auseinander. Das schadet aber nicht, da Kinder so lernen, andere Sichtweisen zu respektieren.

Wenn die Mutter weniger Computerspielen erlaubt als der Vater, weil das auch eines seiner Hobbys ist, dann lernen die Kinder natürlich: Wenn Papa da ist, darf ich länger an den Computer. Konsequenz in der Erziehung wäre hier, dass sich die Eltern auf eine bestimmte Zeitspanne am Tag einigen.

Beide Elternteile sollten sich in der Mitte treffen und bereit sein, dies auch durchzusetzen, wenn der Parter nicht zu Hause ist. Sonst spielen Kinder die Eltern gerne gegeneinander aus.

Und natürlich ganz wichtig bei dem Thema Konsequenz in der Erziehung: Ausnahmen von der Regel sollte es nur im Notfall geben. Und was denken Sie?

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