Körperfett-Verteilung bei Frauen

Geschätzte Lesedauer 2 Minute(n)

Die weibliche Körperfettverteilung wird durch Hormone, besonders von Progesteron und Östrogen bestimmt und ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Das klassisch weibliche Fettverteilungsmuster entsteht erst im Laufe der Pubertät. Vor der Pubertät haben Jungs und Mädchen in etwa gleich viele Muskeln und einen ähnlichen Körperbau.

Körperfettverteilung – wodurch wird sie gesteuert?

Die Figur einer Frau
Körperfett Verteilung bei Frauen

Ab dem 12. oder 13. Lebensjahr ändert sich dies. Die Pubertät wird bei Mädchen durch ein Hormon ausgelöst und lässt den Körper Geschlechtsreif werden. Dieses Hormon wird vom Körper selber produziert, sobald das Kind ein Körpergewicht von 40 Kg erreicht.

Dann werden verstärkt weibliche Geschlechtshormone produziert. Diese sind für die Reife der Brust, für das weibliche Becken, ect. verantwortlich. Im Laufe der Pubertät nehmen viele Mädchen an Gewicht zu. Normal sind zwischen drei und sechs Kilo. Dieses Gewicht findet sich oft in Form von Fettpolstern an Beinen, Po und Hüfte wieder.

Diese Energiereserven sollen bei einer Schwangerschaft dem Nachwuchs genug Schutz, Energie und Wärme bieten. Erstmals legen sich Fettreserven an Hüfte, Bauch, Beine und Po an. Dort findet sich viel Bindegewebe wo sich große Fettlager aufbauen lassen. Die bevorzugten Speicher des Körpers.

Frauen haben nach der Pubertät etwa 20-25% Körperfett. Männer hingegen haben 10-15% Fettmasse, jedoch einen höheren Muskelanteil.

Muskeln verbrauchen im Ruhezustand bereits Energie, anders das Fettgewebe. Frauen sollten, evolutionsbedingt in früheren Zeiten der Menschheit, zu Hause sein und den Nachwuchs versorgen. Je größer dabei ihre Fettreserven wurden, desto fruchtbarer waren sie.

Der Mann wusste, dass eine Frau mit runden Hüften genug Energiereserven besaß, um den Nachwuchs großzuziehen und eine Schwangerschaft durchzustehen.

Der Nachwuchs war im Bauch, demnach macht es Sinn, dass rund herum, also an Hüfte, Beine Bauch und Po, Speckpolster angelegt werden.

Das klassische Fettverteilungsmuster der Frau ist der Birnentyp und lässt sich auch als Sanduhrentyp illustrieren. Ein üppiger Oberkörper, dünne Taille und breite Hüften, Beine und Po. In der Form einer Birne. Dafür ist das Hormon Östrogen zuständig, welches den Aufbau von Fettspeichern begünstigt.

Ab den Wechseljahren der Frau, verändert sich das Fettverteilungsmuster. Es bewegt sich mehr in die Richtung des Apfeltyps und ähnelt dem Verteilungsmuster des Mannes. Der Apfeltyp beschreibt die Fetteinlagerung in der Körpermitte, meist um den Bauch herum.

Heutzutage gibt es jedoch überall und zu jeder Uhrzeit genug zu Essen. Keiner muss mehr Jagen oder gegen den Hunger ankämpfen. In der heutigen Gesellschaft gibt es zuviel Energiereiche Kost.

So nehmen Frauen bereits in jungen Jahren schneller an Gewicht zu. Eine Amerikanische Studie kam zu dem Ergebnis, dass Mädchen der heutigen Zeit viel früher in die Pubertät kommen und auch Geschlechtsreif sind, als vor 100 Jahren.

Experten meinen, dass dieses Phänomen auf die Ernähren zurück zu führen ist. Ein Körpergewicht von 40Kg kann ein Mädchen in der heutigen Gesellschaft bereits im Alter von zehn Jahren erreichen. Das gleiche Gewicht erreichte ein Kind vor 100 Jahren erst 5 Jahre später, im Alter von 15 Jahren.

Demnach tragen in der heutigen Zeit schon viele Mädchen ab der Pubertät einen Speckbauch mit sich herum. Zu fett- und zuckerreiche Ernährung und schlicht zu große und zu viele Portionen. Regelmäßiges Konsumieren von zu viel Energie speichert der Körper für schlechte Zeiten als Nahrungsersatz in Fettzellen im Bindegewebe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.