Kochen mit Teebaumöl

Teebaumöl – Wirkung, Inhaltsstoffe, Anwendungsgebiete

Teebaumöl ist ein ätherisches Öl, das aus Zweigen und Blättern vom Australischen Teebaum gewonnen wird. Dieses Öl wirkt auf eine vielfältige Art und Weise: Das Mittel ist antibakteriell, antiseptisch und antimykotisch.

Woher kommt dieses wertvolle Öl?

Teebaum (Melaleuca Alternifolia) ist in Australien heimisch, der Baum wird 4-7 Meter hoch. Früher wurde aus seinen Blättern Tee zubereitet, daher diese Bezeichnung. Die heilende Wirkung von diesem Öl wurde von den Aborigenes bereits vor mehr als 1000 Jahren erkannt.

Das ätherische Öl wird durch das Verfahren von Wasserdampfdestillation gewonnen. Um 10 Liter vom kostbaren Öl herzustellen, werden ca. 1000 kg Laub und Zweige bis zu 3 Stunden lang destilliert. Das Öl selbst ist entweder klar oder leicht gelblich und hat ein würziges markantes Aroma.

Aus welchen Inhaltsstoffen besteht das Teebaumöl?

Das Öl besteht aus mehr als 100 Substanzen, dabei machen die Terpinene-4-ol von 30% bis 40% aus. Diesen Verbindungen verdankt das Öl seine antibakterielle Wirkung. Cineol ist ein weiteres wichtiges Bestandteil, es wirkt antibakteriell und hilft besonders gegen Husten. Monoterpene sind für die heilende Wirkung von Ölen zuständig. Im Detail sieht die Zusammensetzung des Teebaumöls wie folgt aus:

  • Terpinen-4-ol (30%-40%),
  • y-Terpinen (10%-28%),
  • Cineol (4%-10%),
  • Alfa-Terpene (5%-13%),
  • P-Cymen (0,5%-8%) u.a.

Teebaumöl – Innere Anwendung

Dieses Öl ist ein richtiges Multitalent. Dank seiner antibakteriellen Wirkung kann das Öl gegen Zahnfleischentzündungen helfen und beim Bekämpfen vom hartnäckigen Husten den Körper unterstützen. Des weiteren hilft es im Kampf gegen den lästigen Mundgeruch.

Nun darf nicht vergessen werden, dass für die innere Anwendung das Teebaumöl verdünnt werden soll, ansonsten kann das Präparat Allergien und Schäden verursachen. 2-3 Tropfen Öl pro Glas warmes Wasser genügen, die Anwendung kann 2-3 Mal pro Tag wiederholt werden. Für Inhalation reicht es ebenfalls einige Tropfen Öl (bis 10 Tropfen) in das Inhalationsgerät zu geben.

Anwendungsgebiete in Kürze:

  • Gegen Husten
  • Gegen Zahnfleischentzündungen
  • Gegen Mundgeruch.

Äußere Anwendung vom Teebaumöl – vom Kopf bis Fuß gut geölt

Bei der äußeren Anwendung vom Teebaumöl zeigt dieser Tausendsassa, wozu er fähig ist. Egal, wo es am Körper juckt und sich unschöne Pickel bilden, kann das Öl schnell Abhilfe leisten.

Anwendung rund ums Haar

Schuppen und gereizte Kopfhaut? Dann sind Shampoos mit dem Wunderöl zu empfehlen. Das Öl ist hilfreich auch im Kampf gegen das schnell fettende Haar und sogar gegen Läuse. Die Nissen sollen dagegen mit dem speziellen Kamm entfernt werden.

Anwendung auf der Gesichtshaut

Antibakterielle und antiseptische Eigenschaften von diesem Öl machen das Präparat zu einem zuverlässigen Helfer im Kampf gegen Mitesser und gegen Pickel. Dabei soll das Öl mit einem Wattepad auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Bei der Anwendung ist immer gewisse Vorsicht geboten um eventuellen allergischen Reaktionen vorzubeugen.

Weiterhin hilft das Wunderöl gegen solche Erscheinung wie Akne, die besonders in der Pubertät sehr lästig ist. Das Gleiche gilt für Herpes, der zur Entstehung von unangenehm juckenden Bläschen vor allem in Mundbereich führt.

Auch in diesem Fall ist eine Anwendung von kleinen Mengen des Teebaumöls zu empfehlen. Mehrfach pro Tag mit Hilfe von einem Wattepad oder Wattestäbchen auf die betroffene Stelle auftragen – und schon bald lassen die Beschwerden nach.

Das Teebaumöl hilft nicht nur gegen die Symptome, sondern übt in jeder Hinsicht eine Tiefenwirkung aus und beseitigt die Ursache der Erkrankung.

Teebaumöl: Kampf dem Ungeziefer!

Das Öl ist ein wirksames Mittel gegen Flöhe und Zecken, dabei wirkt es auf eine zweifache Weise. Einerseits hilft ein Bad im Wasser, dem einige Tropfen von diesem ätherischen Öl hinzugefügt sind, als Prävention vom Zecken- und Flohbefall. Andererseits können einige Tropfen Teebaumöls, auf eine Zecke geträufelt, helfen, das Ungeziefer leichter zu entfernen.

Ein-zwei weitere Tropfen Öl verhindern, dass sich die Wunde entzündet. Auch Flohstiche können mit diesem Öl behandelt werden. Bei Tieren ist gewisse Vorsicht geboten, da das Öl einerseits stark duftet und andererseits von Hunden und Katzen nicht abgeleckt werden darf. Daher soll es nur stark verdünnt angewendet werden.

Gegen Schuppenflechte und weitere Leiden

Antimykotische und antibakterielle Wirkung vom Teebaumöl macht es zu einem effektiven Mittel gegen Schuppenflechte und gegen unterschiedliche Arten vom Hautpilz und zwar in allen Körperregionen, auch gegen Fußpilz. Das Öl soll in geringen Mengen in die betroffenen Hautpartien eingerieben werden und das nicht einmal, sondern mehrmals.

Nur auf diese Weise kann dem ungebetenen Gast ein deutliches Hausverbot erteilt und die Erkrankung im Keim erstickt werden. Als präventive Maßnahme und begleitend zur Hauptanwendung sind wohltuende Bäder mit Zusätzen vom Teebaumöl zu empfehlen.

Anwendungsgebiete im Überblick:

  • Gegen Schuppen und juckende Kopfhaut
  • Gegen Pickel und Mitesser
  • Gegen Ungeziefer
  • Gegen Hautpilz und Schuppenflechte

Teebaumöl als Balsam für die Seele

Nicht nur dem Körper, sondern auch dem Geist tut dieses Öl ungemein gut. Dieses Öl mit seinem prägnanten würzigen Duft stärkt die körperlichen und die seelischen Abwehrkräfte, hilft Angstsituationen zu überwinden und neuen Mut zu schöpfen. Als Badezusatz, als Massageöl und in einer Duftlampe – das Öl kann auf unterschiedliche Arten genossen werden.

Das Öl für (fast) alle Fälle

Das Teebaumöl ist ein Multitalent und wirkt vor allen entzündungshemmend und antimykotisch. Das Öl ist sowohl für äußere, als auch für innere Anwendung geeignet. Außerdem ist dieses ätherische Öl gut für den menschlichen Geist und wirkt aufmunternd und stärkend.

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