Kochen mit Schwarzkümmelöl

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Schwarzkümmelöl – Wirkung, Inhaltsstoffe & Anwendung

Beim Schwarzkümmelöl handelt es sich um das kaltgepresste Öl aus Schwarzkümmelsamen (Nigella Sativa). Anders als in Ägypten, wo dieses Öl eine bereits mehr als 2000 Jahre andauernde Tradition hat, ist es bei uns allerdings noch reichlich unbekannt – zu unrecht.
Denn nicht selten wird Schwarzkümmelöl als Medikament bezeichnet, welches auch noch gut schmeckt.

Gesund kochen mit Schwarzkümmelöl
Schwarzkümmelöl für die Gesundheit

Tatsächlich sind immer mehr Fachleute davon überrascht, welche positiven Effekte von Schwarzkümmelöl auf verschiedene Erkrankungen sich auch durch Studien belegen lassen.

Der Mix unterschiedlicher wertvoller Inhaltsstoffe macht das Öl beinahe zu einem Allheilmittel, welches den Einsatz vieler Medikamente überflüssig macht.

Die Inhaltsstoffe von Schwarzkümmelöl

Zu den Besonderheiten des Öls zählen die reichhaltigen Inhaltsstoffe, die einen nachgewiesenermaßen positiven Effekt auf die Gesundheit haben.

– Beta-Karotin ist vor allem wichtig für Haut und Haare. Außerdem übernimmt es wichtige Aufgaben beim Zellschutz und stärkt die Abwehrkräfte.

– Biotin ist ebenfalls wichtig gut für die Haare sowie eine reine Haut und kräftige Nägel.

– Auf eine ausreichende Versorgung mit Folsäure kann nicht verzichtet werden. Der Zellstoffwechsel verlangsamt sich ansonsten. Eine gefährliche Blutarmut kann davon die Folge sein.

– Magnesium wird vor allem von Nerven und Muskeln benötigt. Vor allem wer sportlich aktiv ist, kann auf ein zusätzliches Nahrungsergänzungsmittel mit Magnesium häufig kaum verzichten. Auch belastbare Nerven sind ohne eine ausreichende Versorgung mit Magnesium kaum denkbar.

– Selen schützt die Zellen und scheint laut aktueller Forschung aus diesem Grund auch eine Wirkung als Mittel zu Krebsprävention zu besitzen.

– Vitamin B2 und B6 sind in Schwarzkümmelöl ebenfalls enthalten – und gehören wohl mit zu den wichtigsten Vitaminen überhaupt. Denn hier kommt es besonders oft zu einer Unterversorgung, die nicht nur eine Mitverantwortung für ein schlechtes Hautbild, Probleme mit den Haaren sowie ganz besonders nervliche Erkrankungen mit sich bringt.

Vitamine im Schwarzkümmelöl

Außerdem haben diese Vitamine einen erheblichen Einfluss auf die Energieproduktion aus Proteinen, Fett und Kohlenhydraten. Mit einem Mangel an B-Vitaminen fühlt man sich schnell antriebslos. Das ebenfalls in Schwarzkümmelöl enthaltene Vitamin B1 hat eine erhebliche Wirkung auf das Gedächtnis sowie das Herz. Eine dauerhafte Unterversorgung kann darüber hinaus auch die Seele aus dem Gleichgewicht bringen.

– Vitamin C ist in seiner positiven Wirkung hinlänglich bekannt. Vor allem die Abwehrkräfte reduzieren sich stark, wenn ein Vitamin C-Mangel besteht. Nicht ohne Grund ist vielen Medikamenten, die gegen Erkältungen wirken sollen, Vitamin C zugesetzt.

– Vitamin E übernimmt vor allem wichtige Aufgaben bei der Blutbildung. Die Fließeigenschaften können sich verschlechtern, wenn Vitamin E nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt werden kann.

– Zink ist ebenso entscheidend für gesunde Haut und Haare. Darüber hinaus setzt ein Zinkmangel auch die Abwehrkräfte herab. Weil häufig die empfohlene Tagesdosis von 15 mg nicht erreicht wird, kann Schwarzkümmelöl die Versorgung sicherstellen.

Darüber hinaus macht der große Anteil von mehrfach ungesättigten Fettsäuren das Öl gesund. Diese Fettsäuren können vom Körper nicht selbst gebildet werden und müssen deshalb zwangsweise über die Nahrung zugeführt werden.

Die Anwendung & Wirkung von Schwarzkümmelöl

Aufgrund der vielfältigen Inhaltsstoffe kann Schwarzkümmelöl bei vielen Beschwerden zum Einsatz kommen. Erkrankungen der Nasenschleimhäute, der Bekämpfung von Infektionen, der Behandlung von Typ-2 Diabetes, der Senkung des Blutdrucks und sogar der Behandlung von Asthma-Symptomen.

Im Nahen Osten ist darüber hinaus aber schon lange bekannt, das Schwarzkümmelöl auch Krebszellen bekämpft. Bei der Unterstützung der Behandlung sowie als Vorsorge kann Schwarzkümmelöl deshalb einen sehr wichtigen Beitrag leisten. Diese Antikrebs-Wirkung konnte sogar schon in unabhängigen Studien nachgewiesen werden.

Weil es sich beim Schwarzkümmelöl um ein sehr wohlschmeckendes Öl handelt, kann es sogar zum Kochen verwendet werden. Der leicht nussige Geschmack macht es einfach, das Öl mit verschiedenen Speisen zu kombinieren. Ansonsten kann es auch wie ein Medikament eingenommen werden.

Die Dosierungsempfehlung liegt hier bei etwa 3 x täglich einem Teelöffel. Wichtig ist, dass das Schwarzkümmelöl über einen langen Zeitraum regelmäßig eingenommen wird. Mindestes 3 – 6 Monate sollte das öl verwendet werden, bevor die positive Wirkung festgestellt werden kann.

Darüber hinaus ist Schwarzkümmelöl auch zur äußeren Anwendung geeignet. Bei Neurodermitis oder Akne kann es direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Wird eine leichtere Anwendung gewünscht, kann es auch mit Cremes oder Salben vermischt werden.

Fazit

Viele Menschen sind bereit, bei einer schweren Erkrankung teure Medikamente zu schlucken, die nur selten ohne gravierende Nebenwirkungen auskommen.

Dabei ist es ganz einfach, vorzubeugen – und das mit der Kraft der Natur. Schwarzkümmelöl hat nicht nur einen positiven Effekt bei der Prophylaxe von Infektionskrankheiten, sondern auch bei Asthma, Bluthochdruck und Diabetes. Besonders Letztere gehören zu jenen Zivilisazionskrankheiten, von denen zumindest im Alter fast jeder betroffen ist.

Darüber hinaus steigert sich auch das Wohlbefinden. Denn viele Menschen sind sich gar nicht im Klaren darüber, dass sie an Mangelerscheinungen leiden. So kann Schwarzkümmelöl dafür sorgen, dass sich der Zustand von Haut, Haaren und Nägel verbessert und sich ein Effekt einstellt, der bisher erfolglos mit teuren Cremes oder Haarpflegeprodukten erreicht werden sollte.

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