Kindersuchmaschinen – Sicherheit im Internet

Kindersuchmaschinen Vergleich für mehr Sicherheit im Netz

Kindersuchmaschinen werden bei Eltern immer beliebter. Kein Wunder, denn Kinder entdecken heutzutage immer früher die Welt des Internets. Fast kein Haushalt ist heute mehr ohne Computer, daher ist es nur natürlich, dass auch Kinder in diese fremde faszinierende Welt Einblick bekommen wollen.

Kindersuchmaschine für Kinder
Kinder Suchmaschine für mehr Sicherheit im Internet

Doch wie kann ich mein Kind am besten vor den Gefahren dieser Welt schützen?

Internetkriminalität ist leider keine Seltenheit mehr! Hier werden bedenkliche Freundschaftsanfragen per Mausklick getätigt, Kinder durch Werbung zum Kauf teurer Produkte oder Downloads verleitet und durch einen falschen Link wird mal eben der Computer durch einen Virus lahmgelegt. Selbst Erwachsene fallen immer wieder auf solche Tricks und Gaunereien herein, wie mag sich hier wohl ein Kind zu schützen?

Pädagogisch sinnvolle Kindersuchmaschine

Zum Glück haben Internetexperten und Pädagogen sich für dieses Problem etwas Geniales einfallen lassen: Suchmaschinen für Kinder. Hier gelangen Kinder nur auf Seiten, die auch wirklich für sie gedacht und gemacht sind. Außerdem unterliegen diese Seiten einer strengen Kontrolle, so dass man sein Kind bedenkenlos ein wenig ausprobieren lassen kann, denn gerade die eigene Aktivität motiviert besonders.

Oft ist die jeweilige Suchmaschine und die dort entsprechenden Links zu anderen Webseiten dann auch noch werbefrei, Wissen und Nachrichten statt Werbung, die Kids werden also beim Surfen nicht durch verlockend erscheinende Angebote beeinflusst und können sich ganz und gar ihrem Interessengebiet widmen, ganz im Interesse der Eltern.

Warum eine Kindersuchmaschine so wichtig ist

Neben der Sicherheit bieten die Kindersuchmaschinen aber auch noch andere Vorteile. So begrenzen sie zum Beispiel die Vielfalt an Angeboten an kindgerechten Nachrichten und Videos. Kein Kind im Grundschulalter benötigt ein so großes Spektrum an Spielen etc., wie man es im Internet findet.

Hier sollte man besser auf Qualität als auf Quantität setzen, denn die Seiten, auf die man durch Kindersuchmaschinen gelangt, erfüllen nicht nur Sicherheitskriterien, sondern oft auch pädagogische Anforderungen. Natürlich sollte man als Elternteil trotzdem immer ein Auge auf die Internetaktivität seiner Kinder haben.

Bis zu einem gewissen Alter sollten Kinder trotz Kindersuchmaschine immer im gleichen Raum oder doch zumindest in unmittelbarer Nähe der Eltern ins Netz gehen. Auf gar keinen Fall sollten jüngere Kinder einen eigenen Rechner mit Internetanschluss im Kinderzimmer haben, denn so ist sowohl der zeitliche als auch der inhaltliche Rahmen schwer kontrollierbar.

Wir haben die in Deutschland bekanntesten Kindersuchmaschinen wie fragfinn, helles-köpfchen und blinde-kuh nicht nur in einer Liste aufgeführt, sondern diese auch für Sie ausführlich getestet mit Blick auf kindgerechtes Wissen für Kids als Nachrichten in Text, Video und Sprache sowie wenig Werbung.

Kindersuchmaschine „Blinde Kuh“

Einen hohen Anspruch an sich selbst haben die Gründerin der Suchmaschine „Blinde Kuh“ Birgit Bachmann und ihr ehrenamtliches Team. Sie starteten mit ihren eigenen Vorstellungen einer Kindersuchmaschine im Jahre 1997. Seit Mitte 2004 wird „www.blindekuh.de“ vom „Bundesfamilienministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ gefördert.

Im Mai 2010 erhielt die Kindersuchmaschine beim Deutschen Kinder-Medien-Festival „Goldener Spatz“ die Auszeichnung „Beste Webseite“. Eine Auszeichnung, die das Bachmann-Team darin unterstützt, dass es alles richtig gemacht hat.

Die Seite ist sehr einfach aufgebaut und erklärt sich von selbst. Viele interessante Themen wie Basteln, Schreiben, Kochen, Rechnen, Spielen und Malen können im Auswahlmenü schnell angeklickt werden. Darunter verbergen sich dann viele kreative Ideen für Kinder zum Selbermachen und Anregungen zum Denken und Weiterdenken.

Die Kinder werden in alle Themen eingebunden und können dazu Kommentare, Ideen und Anregungen schreiben. Der Chat wird von Studenten der Universität Leipzig betreut, damit alle Kinder sicher und ungestört chatten können. Hier muss garantiert kein Kind Angst vor Mobbing haben. Im Bereich Beamen gibt es dann viele Überraschungsseiten, auf die Kinder auf Knopfdruck gelangen. Beamen sorgt dafür, dass der Interessenhorizont sich erweitert und Dinge unter die Lupe genommen werden, die vorher vielleicht nicht so interessant erschienen.

Insgesamt ist die Website nicht nur vernünftig, sondern auch spannend gestaltet. Sie macht Spaß und sorgt für spielerische Lerneffekte. Die Kindersuchmaschine blindekuh.de bekommt von uns ein klares „empfehlenswert“.

Kindersuchmaschine Fragfinn.de

„Ein Netz für Kinder“ wurde als gemeinsames Projekt verschiedenster Firmen aus den Bereichen: Onlinemedien, Fernsehanstalten, öffentliche Einrichtungen, Ministerien und dem Tessloff Verlag ins Leben gerufen.

Alle zusammen haben sich zur Aufgabe gemacht mit „www.Fragfinn.de“ einen sicheren Raum zu schaffen, in dem Kinder (Altersgruppe bis 12 Jahre) surfen und viele Dinge für sich entdecken können. Die Bundeskanzlerin Angelika Merkel höchstpersönlich war beim Startschuss dabei.

Die Kindersuchmaschine fragfinn.de soll Kinder zur besseren Orientierung im Netz dienen. So können Kinder und ihre Eltern passende, altersgerechte Onlineangebote auswählen.

Hierfür wurde die „Whiteliste“-die weiße Liste- geschaffen, die eine informative, kindgerechte Vorauswahl an interessanten Internetangeboten liefert. Des Weiteren gibt es kindgerechte Nachrichten, Empfehlungen und Tipps und einen sicheren Chat.

Die Seite ist klar gegliedert und schnell zu verstehen. Für Eltern gibt es die „Eltern-Info“, die alle wichtigen Fragen auf einen Blick beantwortet.

Kindersuchmaschine geolino.de

Der kleine Bruder der Zeitschrift „Geo“ heißt „Geolino“ und ist mit der Kindersuchmaschine geolino im Internet vertreten. Geolino ist für Schlaufüchse und für diejenigen, die es werden wollen hervorragend geeignet. Hier kann der Wissensdurst aus einer fast unerschöpflichen Quelle gestillt werden.

Die Seite selbst glänzt – wie die Zeitschrift auch – mit hochwertigen Texten in den Bereichen Mensch, Technik, und Natur. Aber auch die Kreativität wird bei www.geolino.de geweckt und der spielerische Anteil kommt nicht zu kurz. Erwachsene werden ebenfalls an der Suchmaschine von geolino ihre Freude haben und bei dem einen oder anderen Spiel, das Kinder schnell beherrschen, verzweifeln. Wie zum Beispiel an den Schiebepuzzlen, die höchste Konzentration abverlangen.

Im Bereich Wissenstest können Kinder herausfinden, wie gut sie sich in bestimmten Themen auskennen. Gleichzeitig bauen sie ihr Wissen weiter auf und lernen neue interessante Dinge kennen. Auch hier können sich Eltern gerne einmal ausprobieren und mit ihren Kindern wetteifern. Ein Spaß für die ganze Familie.

Leider ist die Seite mit viel Werbung gespickt, was geolino sicherlich nicht nötig hat, wird die Seite doch vom Verlag gesponsert und dient eh schon als Werbung für Gruner und Jahr. Jedoch kann dies auch einfach ignoriert werden und sollte den wissbegierigen User von Kindersuchmaschinen wie geolino nicht weiter stören.

Im Forum können sich Kinder mit Gleichgesinnten austauschen und die Welt gemeinsam entdecken. Hier wird kräftig über Lieblingsfilme und –bücher diskutiert, über Schule und Freizeitaktivitäten geplaudert und ernste Dinge wie Umweltverschmutzung und Tierschutz gesprochen.

Insgesamt eine gelungene Seite, die bedenkenlos von Kindern genutzt werden kann. Unsere Einschätzung zur Kindersuchmaschine geolino wird dadurch unterstützt, dass geolino zusammen mit UNICEF für einen Kinderwertemonitor eine repräsentative Umfrage deutscher Kinder im Alter von 16 Jahren durchgeführt hat.

Kindersuchmaschine helles-koepfchen.de

Die Kindersuchmaschine „helles-koepfchen.de“ ist mit zahlreichen Spielangeboten, Nachrichten und kindgerechten Informationen ausgestattet. Grafisch ist sie mit sehr vielen Bildern versehen, was sie vielleicht nicht unbedingt übersichtlicher macht. Dies ist allerdings Geschmackssache.

Die Seite richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 und 16 Jahren und gehört somit zu den wenigen Seiten, die auch Teenager anspricht.

Die Redaktion von www.helles-koepfchen.de ist bei der Aufnahme von Internetseiten, die mit der Kindersuchmaschine verlinkt werden wollen, sehr streng. Somit können sich Eltern sicher sein, dass ihre Kinder nicht auf falsche Seiten geraten.

Da sich die Seite jedoch aus Werbeeinnahmen finanziert, muss der User die kleinen aber feinen Anzeigen auf der Seite in Kauf nehmen. Dies wird aber unter dem Punkt „Warum Werbung?“, der neben jeder Anzeige steht, genau erklärt.

Sehr schön ist auch der Punkt „Kolumne“. Hier können sich Kinder und Jugendliche im Schreiben versuchen und ihre Eindrücke über: Weltgeschehen, Alltag, Hobbys und Schule im journalistischen Stil unterbringen.

„Helles-koepfchen.de“ ist eine Kindersuchmaschine, die den Heranwachsenden viele Jahre begleitet und mit der sich Kinder und Jugendliche eine tolle Community aufbauen können.

Kindersuchmaschine kindex.de

Aus dem Projekt „Forum für Kinder“ entstand 1999 die Seite „Kindex.de“. Die Redaktion und das Projekt an sich wird von dem Sozialpädagogen Andreas Mettler geleitet. Die Seite finanziert sich über Werbeeinnahmen und Einträge in der „Top 20-Liste“ für Unternehmen und Vereine.

Schon auf den ersten Blick wirkt diese Seite eher für Erwachsene gemacht, als für Kinder und so soll es vielleicht auch sein. Das Layout ist übersichtlich, spartanisch und nüchtern-sachlich gehalten.

Das Angebot deckt Gesetzesthemen genauso gut ab, wie die Suche nach dem geeigneten Babysitter. Spiele für Kinder, Freizeitgestaltung und Reisen mit Kindern kommen jedoch auch nicht zu kurz, sind aber nicht unbedingt kinderfreundlich aufgebaut.

Bei dieser Suchmaschine sollte der Erwachsene wohl eher mit dem Kind zusammen auf Entdeckungstour gehen und gemeinsam die vielen Links anklicken und begutachten.

Die Seite ist für Kinder nicht unbedingt geeignet und dient sicherlich eher als Nachschlagewerk, wenn Erwachsene fragen zur Erziehung haben.

5 Gedanken zu „Kindersuchmaschinen – Sicherheit im Internet“

  1. Kindersuchmaschinen sind gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig. Speziell kindgerechte und überprüfte Internetseiten zum sicheren Surfen sind gefragt. Jüngere Internetnutzer kennen die lauernden Gefahren nicht in der virtuellen Welt. Auch ist es wichtig, dass die Kinder überwiegend vor Werbung verschont werden. Ein falscher Klick und schon ist ein Abo abgeschlossen oder der PC mit einem Virus infiziert.

  2. Kindersuchmaschinen sind hilfreich, trotzdem würde ich mein Kind nicht unbeaufsichtigt am Computer sitzen lassen. Man sollte Kinder nicht überbehüten, aber im Hinblick auf das Internet ist Vorsicht geboten.

  3. Auch reguläre Suchmaschinen bieten teilweise die Möglichkeit die Suchergebnisse zu filtern. Bei Google heißt die entsprechende Einstellung SafeSearch. Ein 100%iger Schutz vor für Kinder nicht geeigneten Inhalten ist dadurch bestimmt NICHT gegeben, aber letztlich kann (und soll) man seine (größer werdenden) Kinder ja auch nicht vor allem beschützen.

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