Sprachvermögen durch Kinderreime

So fördern Kinderreime das Sprachvermögen

Kinderreime sind nicht nur bei Eltern von kleinen Kindern präsent, jeder kann sich wahrscheinlich noch an den einen oder anderen Reim erinnern, den er selbst in seiner Kindheit gehört hat.

Kinderreime fördern das Sprachvermögen
So fördern Kinderreime das Sprachvermögen

Die Großeltern sind es meistens, die solche alten Schätzchen nutzen, um die Enkelkinder zu erfreuen. Schon ganz kleine Kinder lassen sich durch die Sprache der Erwachsenen faszinieren.

Vorlesen und vorsingen helfen beim Einschlafen, Kinderreime sind lustig und unterhaltsam. Wer kennt nicht das Kinnewippchen, Ri-ra-rutsch oder backe, backe Kuchen?

Hinter den alten Reimen und den damit verbundenen Unterhaltungsmöglichkeiten für Babys steckt aber noch viel mehr. Aber nicht nur für Babys, sondern für Kinder bis zu einem Alter von sieben Jahren können Reime und Verse mehr als unterhaltsam sein.

Kinderreime sind wichtig für die Sprachentwicklung

Die bei uns bekannten Kinderreime sind praktisch zeitlos, denn sie sind schon seit vielen, vielen Jahrzehnten bekannt. Immer noch sind Kinder davon fasziniert, wenn die Großen ihnen vormachen und sie in die Hände klatschen können, mit den Füßen trampeln oder vom Opa in die Luft gehoben werden.

Mit Kinderreimen kann der Nachwuchs aber auch die Sprache lernen, denn ihre einfache Lautsprache ist auf Kinder zugeschnitten. Kurze und knappe Worte, die sich am Ende auch noch reimen, sorgen für die Fähigkeit, sie schnell nachsprechen zu können.

Das gibt Erfolge und macht den Nachwuchs stolz, wenn ein angefangener Satz von ihnen zu Ende gesprochen werden kann. Man könnte sie auch als ein regelrechtes Fitnessprogramm für die Mundmuskulatur bezeichnen und auf diese Weise damit auch Sprachstörungen verhindern.

Eigentlich ist es doch logisch, dass Kinder davon lernen, was sie hören, was man ihnen vorspricht. Wichtig ist die Aufmerksamkeit, die man ihnen dabei entgegenbringt.

Kinder haben Rhythmus im Blut

Nicht nur das Sprechen lernen, sondern auch die Bewegung wird durch das Lernen von Kinderreimen gefördert. Wer auf Papas oder Opas Knien sitzt und im Rhythmus des Reims geschaukelt wird oder beim nach hinten fallen aufgefangen wird, kann ganz toll toben.

Im Kreis tanzen, die Arme hoch und hüpfen wie ein Pferdchen, das macht Kindern Spaß und fördert gleichzeitig die Koordination von Sprache und Bewegung.

Der Rhythmus ist vor allem für die ganz Kleinen wichtig, die die Sprache eigentlich noch nicht verstehen. Sie kennen den Reim eben am Wortlaut, auch wenn sie noch nicht genau verstehen, was die Worte im Einzelnen bedeuten.

Außerdem können Kinderreime nur durch Bewegung Spaß machen. So ganz nebenbei sorgen diese Reimspiele auch noch für die persönliche Beziehung, für Nähe und Geborgenheit. Babys und Kleinkinder finden es toll, wenn sie sich in die Arme der Eltern und Großeltern kuscheln können, ihnen zuhören und dann auf spielend leichte Art sprechen und singen lernen.

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