Kindermund tut Weisheit kund

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Die Weisheit unserer Kinder

Staunen Sie manchmal auch, wenn aus einem kleinen Kindermund eine große Weisheit entspringt? Eine, die Sie weder verstehen noch beantworten können.

Kindermund tut Weisheit kund
Kindermund & die Wahrheit

Dann geht es Ihnen so wie vielen Eltern. Sie müssen eigentlich noch nicht mal Eltern sein, um in diese verlegene Situation zu kommen. Denn Kinder gibt es überall und Sie können sich sicher sein, dass hier und da Fragen kommen werden!

Kindermund tut Fragen kund

Meistens ist das nämlich eine Weisheit, die eigentlich nur ein Erwachsener mit Philosophie-Studium kennen kann, weil sie in sich schlüssig ist und nachhaltig fragen stellt. Fragen an uns alle. Doch woher wissen kleine Kinder schon im Alter von 2-5 Jahren komplexe Zusammenhänge zu verstehen und daraus eine wirklich intensive Frage zu stellen?

Finde die Antwort

Wir als erwachsene Menschen staunen, überlegen und finden nicht sofort die passende Antwort. Doch das muss auch gar nicht sein. Niemand muss auf hochkomplexe Fragen sofort eine passende Antwort parat haben. Im Prinzip wissen wir das, wir sind in dem Moment nur überfordert, weil diese hochkomplexe Frage von einem kleinen Kind gestellt wird, von dem wir es einfach nicht erwarten und wir uns überrumpelt fühlen.

Keine Antwort ist auch eine Antwort

Doch Kinder sind mehr als Sandkasten und Gute-Nacht-Geschichte. Schon Klein-Kinder, die noch den Kindergarten besuchen, können sich Gedanken zum Weltgeschehen machen. Sie nehmen in ihrer kindlichen Art alles spielerisch auf und ihr Gehirn münzt es in komplexe Denkmuster um. Ihre Synapsen funktionieren weitaus besser als die von Erwachsenen und deshalb sind sie uns in ihrem Denken immer ein Stück weit voraus. Wir waren früher genauso. Oft hörte man dann Sätze wie: „Das passt jetzt nicht oder das klären wir später“!

Geklärt wurde natürlich nie etwas. Auch heute muss man seinem Kind nicht alles sofort erklären. Aber man kann zum Beispiel Formulierungen verwenden wie:

„Das ist ein interessanter Gedanke – darüber habe ich noch nie nachgedacht.“

Somit fühlt sich das Kind nicht sofort zurück gewiesen und es besteht die Möglichkeit das angesprochene Thema nochmals aufzugreifen. Auf die Frage wieviele Sterne es im Weltall wirklich gibt, können Sie demnächst also getrost antworten:

„Das weiß ich nicht, aber wir können sie ja mal zusammen zählen!“

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