Kinderbücher gehören zu den schönsten Kindheitserinnerungen

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Kinderbücher der Eltern und Ihre Helden  begeistern nach wie vor

Aufgrund der Reizüberflutung durch viele unterschiedliche Medien tritt oftmals das Lernen, Lesen der Kinderbücher und Begreifen durch aktive Beschäftigung mit dem Kind in den Hintergrund.

Kinderbücher lesen bereitet aufs Leben vor
Durch Kinderbücher ins Land der Fantasie

Zum Teil ist es Zeitmangel, der in unserer hektischen Welt doch wieder den Griff zur Fernbedienung gehen lässt, anstatt gemeinsam mit den Kindern ein Kinderbuch zur Hand zu nehmen.

Die Folgeerscheinung sind häufig Schulprobleme oder sogar Störungen in der Entwicklung.

Jeder, der mit dem Nachwuchs ein Buch angesehen oder vorgelesen hat, wird bestätigen, wie schnell sich die Kleinen begeistern lassen.

Schriftsteller wie Astrid Lindgren ziehen mit ihren Helden noch heute Kinderscharen in ihren Bann. Wer erinnert sich nicht an die Abenteuer von Pipi Langstrumpf oder hat sich in die Lage des kleinen Michel versetzt.

Es ist nie zu früh, um zum Buch zu greifen

Das Krabbelalter ist eine wichtige Phase. Durch das Krabbeln werden beide Gehirnhälften auf ihre Zusammenarbeit trainiert. Das ist ein ganz entscheidender Vorgang, der sich nicht nur auf die Fortbewegung auswirkt.

Dadurch werden Grundlagen geschaffen, die wichtig sind, um später das Lesen zu erlernen. Bereits in diesem Alter kann man Kinder an Bücher heranführen. Alle Sinne des Babys werden für die Erkundung seiner Welt genutzt. Altersgerechte Bücher sind die bekannten Pappbücher.

Mittlerweile ist die Auswahl recht groß. Es gibt Bücher für die Badewanne, Bücher, mit deren Hilfe man verschiedene Materialien ertasten kann oder, die Geräusche nachahmen.

Lebensnahe Situationen in Reimen verpackt

In den ersten beiden Lebensjahren bilden die Kleinen einen enormen Wortschatz. Die Kleinkinder lieben es Dinge zu benennen, die sie erkannt haben und schließlich ist es ihnen sogar möglich kurze, einfache Geschichten, die oftmals nur aus wenigen Sätzen bestehen, zu begreifen.

Bilderbücher, die für dieses Alter geeignet sind, stellen einfach Begebenheiten nach, die der Nachwuchs gerne immer wieder betrachtet. Ab dem zweiten Lebensjahr kann man damit beginnen, das Vorlesen mit dem Mittagsschlaf zu verbinden und so Rituale zu schaffen, die sehr wichtig für die Entwicklung von Kindern sind.

Im Alter zwischen zwei und drei Jahren beginnen die Kinder mit dem Sprechen einfacher Sätze, die oft aus nur zwei oder drei Worten bestehen. Das berühmte Trotzalter steht ins Haus und Neugier und Wissbegierde wächst stetig. Spannend sind nun Kinderbücher, die das alltägliche Leben widerspiegeln.

Gefühle wie Angst oder Wut und Liebe, beginnen zu interessieren. Häufig mögen es Kinder in diesem Alter, wenn die Texte in den Kinderbüchern in Reimen gehalten sind.

Schwierige Themen in Kinderbüchern gut verarbeitet

In den nächsten beiden Jahren können Kinder durchaus bestimmte Handlungsabläufe nachvollziehen. Nun sind sie in der Lage länger Erzählungen zu verfolgen und zu verstehen. Oftmals fällt es ihnen jedoch noch schwer zu unterscheiden, was Wirklichkeit und was frei erfunden ist.

Hier ist es wichtig, individuell auf das Kind abgestimmte Kinderbücher auszuwählen, da ansonsten leicht Ängste entstehen können, die Erwachsenen zunächst nicht bewusst sind. Am besten, man lässt die Kinder selbst das Buch mit auswählen.

Für dieses Alter gibt es auch sehr hübsche Bücher, die Themen aufarbeiten, die Kinder beschäftigen und bei denen es den Eltern oder Großeltern schwerfällt, die richtigen Worte zu finden.

Mit der Schule hört das Vorlesealter nicht auf

Zwischen vier und fünf Jahren umfasst der Wortschatz bereits mehrere Tausend Wörter. Es fällt Kindern leichter zu erkennen, was Fantasie ist und sie verfügen sogar über die Fähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem abzusondern.

Mehr noch, sie können Ansichten ihrer Kinderbuchhelden auf ihr eigenes Leben übertragen. Das Vorschulalter ist eine herrliche Zeit, um vorzulesen. Die meisten Kinder sammeln bereits erste Erfahrungen mit der Schrift. Standen bis dahin die Bilder meist noch im Vordergrund, verfolgen sie nun mit Spannung komplexe Geschichten.

Mit dem Eintritt ins Schulalter sollte das Vorlesen nicht abreisen. Das Lesenlernen ist eine anstrengende Sache, weshalb es zu Beginn entspannender wirkt, wenn Papa oder Mama die Lieblingsgeschichte vorliest. Daneben gibt es wunderbare Kinderbücher, die so aufgebaut sind, dass die Kinder aktiv in das Lesen mit einbezogen werden können.

Ein Gedanke zu „Kinderbücher gehören zu den schönsten Kindheitserinnerungen“

  1. Das ist eine tolle Erinnerung wie wichtig das Lesen im jungen Alter sein kann. Wenn Kinder zu wenig lesen, können sie ihre Fähigkeiten nur begrenzt entwickeln. Hoffentlich wird dieser Artikel Leute inspirieren und zusätzliche Ideen anregen.

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