Kann man mit Kindern in die Oper?

Kann man mit Kindern in die Oper und wenn ja, ab welchem Alter? Gerade Eltern, die klassischer Musik nicht abgeneigt sind, stellen sich diese Frage öfter.

Hänsel und Gretel – eine Kinderoper

Mit Kindern in eine Oper gehen
Mit Kindern eine Kinderoper besuchen

Ab wann man mit einem Kind in die Oper gehen kann, liegt vor allem daran, wie lange das Kind still sitzen und zuhören kann. Das ist sicher bei jedem Kind unterschiedlich.

Viele Opernhäuser haben gerade in der Weihnachtszeit Kinderopern wie Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck im Programm, außerdem gibt es auch spezielle Familienvorstellungen.

Auch die Oper Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart ist für Kinder durch den lustigen Papageno und die teils fröhliche Musik als Einstiegsoper geeignet.

Mit Kindern in die Oper – was zu beachten ist

Will man mit kleineren Kindern in die Oper (Hänsel und Gretel ist durchaus auch schon für Fünfjährige interessant), sollte man frühzeitig Karten kaufen. Holen Sie sich entweder für einen Randplatz sehr weit vorne (hier kann man notfalls ohne Aufsehen zu erregen die Vorstellung verlassen) oder aber einen Sitzplatz direkt vor dem Orchestergraben wählen.

Von hier haben die Kinder nicht nur den besten Blick auf die Bühne, sondern sie können auch während der Vorstellung die Musiker beobachten.

Bevor man mit Kindern in die Oper geht, ist es ratsam, die Handlung der Oper zu besprechen, da Kinder die gesungenen Texte oft noch nicht verstehen. Man kann auch die wichtigsten Arien vorher zusammen lesen, die Texte finden sich sogar teilweise im Internet.

Ganz wichtig: Erzwingen Sie nichts. Seine Sie nicht enttäuscht, wenn Ihre Kinder die Musik schrecklich finden. Studien ergaben, dass das Empfinden für die Schönheit der Musik im Kindesalter geprägt wird.

Wenn man mit Kindern regelmäßig in die Oper geht oder sie klassische Musik hören lässt, kommt der Sinn für Klassik eines Tages. Und welche Eltern mögen schon auf Anhieb die Musik ihrer Kinder?

Vielen Dank für Ihre Kommentare!