Impfen – Notwendiger Schutz schon bei Kindern

Ganz selbstverständlich gibt es für Kinder und Jugendliche Impfpläne und –Empfehlungen, herausgegeben vom Robert-Koch-Institut. Vermittelt wird dabei der Eindruck, es sei absolut notwendig, Kinder gegen alle möglichen Erkrankungen impfen zu lassen. Und ganz nebenbei wird damit suggeriert, Impfungen würden das Immunsystem stärken. Doch ist dem wirklich so?

Impfen bei Kindern – eine wohlüberlegte Entscheidung?

Impfen von Kindern
Impfen von Kinder – pro oder kontra?

Auf der anderen Seite gibt es die totalen Impfgegner, die alle nur erdenklichen gesundheitlichen Schäden auf das Impfen zurückführen wollen.

Befürworter beklagen einerseits eine „Impfmüdigkeit“ in Deutschland, andererseits warten sie mit Statistiken auf, die angeblich über 90% Durchimpfungsrate bei Kindern zeigen. Im Jahr 2007 waren in Deutschland 95,4 Prozent aller Kinder gegen Masern geimpft (Quelle: Statista OECD). Es existieren viele widersprüchliche und verwirrende Aussagen. Doch wo findet man als Eltern für diese schwierige Entscheidung Unterstützung und Informationen?

Impfschäden

Unbestritten ist, dass es in der Tat Impfschäden gibt, und zwar mehr als in der Öffentlichkeit bekannt oder zugegeben bzw. „wissenschaftlich anerkannt“ wird. Auch für die enorme Zunahme von Allergien, chronischen und so genannten Autoimmunerkrankungen und sogar Krebs (v.a. bei Kindern) wird ursächlich, zumindest teilweise, eine Beteiligung von Impfungen diskutiert.

Ein Nachweis hier ist schwierig, da oft Jahre zwischen Impfung und Erkrankung liegen. Bekannt ist mittlerweile auch, dass die Pharmaindustrie mehr als stattlich an Impfstoffen verdient und dass bei den angeblichen Erfolgen zur Eindämmung von Infektionskrankheiten seit der Einführung von Impfstoffen, die entsprechenden Statistiken kreativ geschönt sind, um es einmal vorsichtig auszudrücken.

Bei besagten Statistiken wurde in der Regel verschwiegen, dass Zeiten, in denen bestimmte Infektionskrankheiten im großen Ausmaß vorkamen und dann Impfkampagnen stattfanden, meist Zeiten des Krieges, der Wirtschaftskrisen, des Hungers und mangelnder Hygiene waren. Verbesserten sich die Lebensumstände, verschwanden auch die Krankheiten weitestgehend. Durch die zeitliche Überlagerung der Impfkampagnen mit solchen Zeiten ist der Rückgang von Infektionserkrankungen durch Impfungen nicht eindeutig erwiesen.

Mit unseren heutigen Lebensumständen bestehen für eine normale Funktion des Immunsystems gute Voraussetzungen. Und hat die Intelligenz der Natur uns nicht deshalb mit einem hochentwickelten Immunsystem ausgestattet, damit uns dieses aus eigener Kraft vor Erkrankungen schützt?

Wie wirkt sich Impfen bei Kindern und Erwachsenen im Körper aus?

Bei einer Impfung gelangen synthetische Fremdeiweiße (abgetötete Erreger oder Antikörper) in unseren Körper. Impfstoffe werden heute entweder gentechnisch hergestellt oder auf tierischen Substanzen (z.B. embryonale Hühnerzellen) gezüchtet. Langzeituntersuchungen über die Sicherheit dieser Impfungen liegen nicht vor. Auch Züchtungen auf anderen tierischen Organen (von Affen, Mäusen, Hasen) und sogar Krebszellen waren oder sind gängige Praxis.

So, wie eine Pflanze auch immer Substanzen aus dem Boden in sich aufnimmt, dürfte auch jeder Impfstoff Substanzen seiner Züchtungsgrundlage in sich aufnehmen, substanziell oder zumindest als Information. Gelangt der Impfstoff in den Körper, müssen Antikörper gebildet werden. Ziemlich wahrscheinlich auch gegen die Züchtungsstoffe. Hier versteckt sich möglicherweise ein erhöhtes Allergiepotential oder der Startschuss für Autoimmunreaktionen. Vor allem auch deshalb, weil die meisten Impfstoffe über das Blut verabreicht werden und Allergene damit überall hingelangen können. Nur Schluckimpfungen gehen den normalen Weg eines Erregers über den Verdauungstrakt und die Darmschleimhaut, die eine natürliche Barriere vor Allergenen bildet.

Hinzu kommen diverse toxische Substanzen, wie Aluminiumsalze, Antibiotika, Formaldehyd (in Teppichen und Möbeln gemieden, weil seit 2006 als krebserzeugend bewertet!) und in wenigen Impfstoffen auch noch Thiomersal, eine quecksilberhaltige Verbindung. Grund für diese Stoffe ist lt. Hersteller die Vermeidung von Verunreinigungen.

Immunsystem der Kinder

Gelangen Erreger und all diese Substanzen in den Körper eines (Klein-)Kindes, treffen sie dort auf ein unreifes (bis ca. 2 Jahre) Immunsystem. Dieses teilt sich grob gesagt, in zwei Hauptbestandteile. Ein Teil ist die zelluläre/spezifische Abwehr, jener Teil der mit der Bildung von Antikörpern auf Erreger (also auch bei Impfungen) reagiert. Der andere Teil ist die schnell reagierende humorale/unspezifische Abwehr, die eindringende Erreger sofort mit Fresszellen, natürlichen Killerzellen und verschiedenen auflösenden Substanzen unschädlich macht. Dieser Teil schützt uns quasi vor den Auswirkungen der „Allerwelts-Erreger“, mit denen wir täglich und ganz natürlich in Kontakt kommen und die damit unser Immunsystem trainieren.

Wird eine Impfung verabreicht, ist der Körper gezwungen, seine verstärkte Aufmerksamkeit auf den Teil der Antikörperbildung gegen die verabreichten Erreger zu richten. Damit wird dem zweiten, weitreichenderen Teil des Immunsystems Energie entzogen. Vor allem bei Mehrfachimpfstoffen. Das erklärt auch die häufige Infekt- oder Allergieanfälligkeit, vor allem bei Kindern, nach einer solchen Impfung. Denn der zweite Teil ist zu geschwächt, um die täglichen Einflüsse abzuwehren. Auf natürlichem Wege würde ein Kind ziemlich wahrscheinlich nicht gleichzeitig an fünf oder sechs Krankheiten erkranken, sondern lediglich an einer. Der Körper müsste sich also mit nur einem Erreger auseinandersetzen, nicht mit mehreren.

Bedenkt man nun, dass das Immunsystem eines Kindes erst mit ca. 2 Jahren ausgereift ist, liegt es nah, dass eine solche (wiederholte) Prozedur im kleinen, unreifen Organismus (bleibende) Blockaden des Immunsystems und mangelnde oder fehlerhafte Reifung desselben hervorrufen kann. Die Auswirkungen, wie ständige Infekt-Neigung, Allergien, Asthma usw. erlebt man meist erst später.

Impfkommission

Hinzu kommt, dass die Impfungen nach einem von der Impfkommission (STIKO) festgesetzten Zeitplan erfolgen sollen. Dabei wird weder die individuelle Reife des Kindes noch der Zustand seines Immunsystems berücksichtigt.

Natürlich gibt es keinen 100%igen Schutz vor Ansteckung oder den Folgen von Infektionskrankheiten. Doch viele Krankheiten, gegen die geimpft wird, sind hierzulande weitestgehend verschwunden bzw. können durch gesunde Lebensbedingungen vermieden werden. Vor diesem Hintergrund sollte auf jeden Fall gründlich zwischen dem Risiko einer möglichen Erkrankung ohne Impfung und dem unkalkulierbaren Risiko von Impfschäden abgewogen werden.

In den meisten Fällen scheint leider letzteres zu überwiegen. Im Übrigen bieten auch Impfungen keinen 100%igen Schutz vor der entsprechenden Krankheit. Des Weiteren lohnt sich die Überlegung, sein Kind erst nach dem 2. Lebensjahr zu impfen. Denn dann ist das Immunsystem weitestgehend ausgereift, stabil, die Gefahr von Impfschäden dadurch geringer bzw. lassen sich solche besser erkennen.

Alternativ bieten Homöopathie und Naturheilkunde statt einer Impfung viele Möglichkeiten der Vorbeugung, Gesunderhaltung, aber auch der Ausleitung bereits vorhandener Impfschäden.

Einen absoluten Schutz gibt es, wie immer im Leben, weder auf der einen, noch auf der anderen Seite. Die beste Voraussetzung ist jedoch ein gesundes, starkes und stabiles Immunsystem, das sich auf natürliche Weise entwickelt und optimal gestärkt ist (z. B. gesunde Ernährung, möglichst langes Stillen, homöopathische und pflanzliche Mittel). So wird der Schutz vor Erkrankungen optimiert.

Sind Impfungen angedacht, ist eine Abwägung von Notwendigkeit und Risiko sinnvoll, ebenso die Überlegung, statt einer Mehrfachimpfung lieber eine Einzelimpfung zu verabreichen. Eine gut überlegte Einzelimpfung kann durchaus sinnvoll sein, ist jedoch weniger belastend und überfordert einen gesunden Organismus nicht. Bei Kindern, die z.B. viel mit ins Ausland reisen, bestehen ggf. andere Impferfordernisse als bei Kindern, die überwiegend hier leben.

Die Impfentscheidung für Ihre Kinder kann Ihnen, liebe Eltern niemand abnehmen

Denn sie ist eine persönliche Verantwortung. Ich habe daher versucht, ein paar Informationen zu Wirkung und Hintergrund von Impfungen darzustellen, da hierüber meist wenig bekannt ist. Natürlich ist dieses Gebiet wesentlich komplexer und umfangreicher. Mein Anliegen besteht lediglich darin, Ihnen zu helfen, sich weder unkritisch einfach dem empfohlenen Impf-Marathon hinzugeben, noch dieses Thema ohne weitere Kenntnis der Dinge ausschließlich als durchweg schlecht abzulehnen.

Mein Wunsch ist, dass Sie sich einfach etwas genauer mit dem Für und Wider auseinandersetzen, auch alternative und natürliche Methoden in Betracht ziehen und dann in Ruhe Ihre persönliche Entscheidung treffen. Dazu gehört auch, sich nicht vom Kinderarzt drängen zu lassen.

(c) Text von Anke Neumann

2 Gedanken zu „Impfen – Notwendiger Schutz schon bei Kindern“

  1. Guten Tag,
    ich danke Ihnen herzlich für diesen Beitrag. Meine Frau ist aktuell schwanger und wir machen uns ernsthafte Gedanken, wie wir das Thema Impfungen handhaben werden. Die Pärchen in unserem Bekanntenkreis sind absolut für Impfungen und schütteln regelrecht den Kopf darüber, dass wir auch nur in Erwägung ziehen unser Kind nicht impfen zu lassen, oder noch nicht im Babyalter. Eine schwierige Debatte und ihren Artikel werde ich meiner Frau, wenn sie später nach Hause kommt, sofort einmal vorlegen. 🙂

    LG Hannes

  2. Viele der Impfgegner sehen auch nicht, dass sie selber aufgrund der guten Impfdurchdringung der gesamten Bevölkerung geschützt sind. Dass sich also einzelne Krankheiten nicht so verbreiten, weil die meisten Personen geimpft sind und somit die Ansteckungsgefahr für die nicht-geimpften Personen geringer ist.

    Am Ende muss das jeder selber entscheiden, auch Impfschäden gibt es natürlich. Und ja, selbstverständlich verdiene die Pharmaindustrie gut an Medikamente, aber so funktioniert das Leben auf unserem Planeten nun mal.

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